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Nord-Süd-Gefälle bei der Zahl der Privatinsolvenzen bleibt bestehen

Das Nord-Süd-Gefälle bei den Privatinsolvenzen bleibt bestehen. Wer auf ein Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzt, wohnt rechnerisch häufiger im Norden der Republik.

In den letzten Jahren zeigt sich in Deutschland ein klarer Trend: Die Zahl der Privatinsolvenz sinkt deutlich. Das gilt für alle Landesteile und alle Städte. Mit wenigen Ausnahmen sinken die Zahlen sogar in jedem Jahr überall im Land konstant. Es gibt also im Prinzip eigentlich nur positive Nachrichten – zumindest auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick sieht man, dass ein Problem auch weiterhin besteht: Ein enormes Nord-Süd-Gefälle. Auch weiterhin werden die meisten Privatinsolvenzen im Norden der Republik angemeldet, während in Süddeutschland vergleichsweise wenige Menschen mit einem Insolvenzverfahren kämpfen müssen. Auch auf ein Produkt wie das Girokonto ohne Schufa setzen in Norddeutschland mehr Verbraucher. Warum ist das so?

Bremen, Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein ganz oben

Bei der Statistik rund um die Zahl der Privatinsolvenz liegen vier Bundesländer seit Jahren immer ganz oben: Bremen, Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein. Diese vier Bundesländer belegen nahezu konstant einen Platz in den Top Fünf. Angeführt wird die unrühmliche Liste der Zahl der Privatinsolvenzen je Einwohner im Jahr 2017 von Bremen, danach folgt das Saarland, dann Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein – mit einer Ausnahme alles Bundesländer im Norden der Republik. Diese Zahlen gehen aus einer umfangreichen Auswertung der Auskunftei CRIF-Bürgel hervor, die jedes Jahr die Zahl der Privatinsolvenzen in Deutschland sowie den verschiedenen Landesteilen errechnet. Der Bundesdurchschnitt liegt bei nur 114 Privatinsolvenzen pro 100.000 Einwohner, in Bremen sind es mit 199 fast doppelt so viele, auch in Niedersachsen und Hamburg (je 155) und Schleswig-Holstein (149) sind die Zahlen sehr hoch.

Unterschiede zwischen den Bundesländern bleiben groß

Die Unterschiede zwischen Nord und Süd haben sich in den letzten Jahren nur leicht entwickelt – allerdings auch in dieser Hinsicht zum Negativen. Mittlerweile ist der Abstand zwischen einem Bundesland wie Bremen und dem Musterschüler Bayern enorm. In Bremen müssen von 100.000 Menschen ganze 199 Privatinsolvenz anmelden, in Bayern sind es nur 78 – weit weniger als die Hälfte. Auch in anderen Ländern wie Baden-Württemberg liegt die Zahl der Insolvenzverfahren bei deutlich weniger als 100. Nicht umsonst müssen besonders im Norden von Deutschland auch mehr Menschen auf die Hilfe von einem Produkt wie dem Girokonto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung setzen. Dieser Trend wird sich so schnell wohl nicht verändern.

32.000 Euro Schulden aus unterschiedlichsten Gründen

Im Schnitt haben diejenigen, die Privatinsolvenz anmelden mussten, einen Schuldenberg in Höhe von 32.000 Euro. Die Schulden haben dabei unterschiedlichste Gründe, die sich auch je nach Region unterscheiden. Die häufigsten Gründe für eine Überschuldung sind auch weiterhin Schicksalsschläge, darunter zum Beispiel der Jobverlust oder die Trennung vom Partner. Das Nord-Süd-Gefälle lässt sich dadurch zumindest ein wenig erklären: Im Norden der Republik gibt es mehr Arbeitslose als im Süden. Dazu kommt, dass die Löhne im Süden im Schnitt höher sind als im Norden, sodass auch geringe Löhne hier seltener in eine Überschuldung führen. Diese Begründungen greifen allerdings zu kurz, denn auch ein falscher Umgang mit Geld, Kredite und andere Schicksalsschläge haben einen Einfluss auf die Schulden. Wirklich erklären kann das Nord-Süd-Gefälle bei der Zahl der Privatinsolvenzen auch im Jahr 2018 noch niemand.


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