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15.05.2017

Paketbote begeht signifikanten Betrug

Wer auf ein Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzt, der hat in seinem Leben sicherlich bereits mit finanziellen Problemen zu tun gehabt. Die Wahl eines Girokontos ohne Schufa zum Kampf gegen die Probleme ist allerdings zweifelsfrei die beste Idee. Das zeigt auch ein Fall eines Paketboten, der seinen Arbeitgeber um viele tausend Euro gebracht hat. Der Job des Paketboten ist weiß Gott nicht gut bezahlt. Wer bei der Post arbeitet, der verdient nur dann gut, wenn ein Beamtenverhältnis vorliegt. Bei einem Paketboten, der in den letzten Tagen Aufmerksamkeit durch die Medien bekommen hat, war das anders. Er arbeitete mit einem normalen Arbeitsvertag, sollte sich für seinen Arbeitgeber später allerdings auch als Problem herausstellen. Warum? Weil er sich an den Gewinnen des Unternehmens selbst bereichert hat. Zuerst hat der Mann, der besser auf ein Girokonto ohne Schufa gesetzt hätte, Geld aus Nachnahmezahlungen einbehalten. Danach hat er sogar Pakete geöffnet und wertvollen Inhalt aus eben jenen entnommen.

Einfacher Betrug dank laxer Prüfung

© Photoeuphoria | Dreamstime Stock Photos

Dass der Mann seine Schulden ohne ein Girokonto ohne Schufa und stattdessen mit Betrug in den Griff bekommen konnte, lag allerdings auch am Arbeitgeber. Vor Gericht wunderte sich die Richterin doch stark, wie der Mann es so leicht haben konnte. Nachdem er die Nachnahmeschulden anfangs immer verspätet ausgeglichen hatte, tat er dies später überhaupt nicht mehr. Aufgefallen ist das über Monate niemanden. Selbst der Einbruch in ein Paketzentrum, inklusive unberechtigter Öffnung von Paketen, ist nicht recht aufgefallen. Die interne Prüfung des Unternehmens schien äußerst lax, was den Betrug in diesem Maße überhaupt erst möglich gemacht. Doch auch wenn es dem Betrüger leichtgemacht wurde: Ein Girokonto ohne Schufa wäre dennoch die bessere Wahl gewesen.

Schaden in fünfstelliger Höhe

Besonders erstaunlich ist die laxe Vorgehensweise des Arbeitgebers in Anbetracht dessen, dass der Gesamtschaden sich auf einen fünfstelligen Betrag beläuft. Deutlich über 10.000 Euro Schaden sind allein durch das Öffnen von Paketen entstanden. Ähnlich groß war auch der Schaden durch den Nicht-Ausgleich der eingenommenen Nachnahmezahlungen. Dass ein Betrug in einem so großen Mae nicht auffällt, erscheint da doch in jeglicher Hinsicht überraschend. Natürlich wären eine Schuldnerberatung und ein Girokonto für den Betrüger dennoch die bessere Wahl gewesen. Dann müsste er sich nun nicht mit einer 14-monatigen Haftstrafe auf Bewährung und einer Vorstrafe herumschlagen. Zudem wäre der Schuldenberg jetzt nicht noch größer, denn natürlich muss der Mann den entstandenen Schaden an seinen Arbeitgeber wieder zurückzahlen – in monatlichen Raten von gerade einmal 50 Euro.

Abwärtsstrudel führt zu dem Betrug

Dass der Mann sich gegen ein Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung entschieden hat, lag sicherlich auch an seinem vergleichsweise schweren Schicksal. Nachdem er seine Stelle angenommen und über Jahre gewissenhaft ausgeübt hatte, ging es in eine schnelle Abwärtsspirale. Erst starb der Vater, dann verließ ihn die Freundin. Dazu kamen finanzielle Probleme. Noch nie habe er mit Geld umgehen können, sagt der geständige Mann vor Gericht. Auf Grund der schweren psychischen Situation kam dann auch noch eine Spielsucht dazu. Das Anfang vom Ende. Gerade in diesem Moment hätte der Mann besser auf ein Girokonto ohne Schufa, eine Schuldnerberatung und im Idealfall auch auf eine Suchtberatung gesetzt.

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