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Perfide Masche beim Identitätsdiebstahl

Der Online-Handel wird in Deutschland von Jahr zu Jahr beliebter – doch es gibt auch Gefahren und Risiken im Internet, etwa wegen Identitätsdiebstahl.

Mittlerweile wird jeder achte Euro im Einzelhandel nicht mehr in den Straßen der Städte oder Einkaufszentren ausgegeben, sondern im Internet. Doch der Boom des Online-Handels hat nicht ausschließlich positive Folgen, denn das Thema Identitätsdiebstahl sorgt jedes Jahr wieder für große Diskussionen. Das liegt auch daran, dass es bei diesem Straftatbestand keinen Rückgang gibt – im Gegenteil. In einer neuen Umfrage haben zwölf Prozent der Befragten angegeben, dass sie bereits Opfer eines Identitätsdiebstahls im Internet wurden – ein neuer Rekord. Die damit im Zusammenhang stehenden Probleme können sehr groß sein und sogar dazu führen, dass man keinen Kredit mehr abschließen kann.

Zahlung auf Rechnung als Hauptproblem

Die größte Problematik im Bereich des Identitätsdiebstahls ergibt sich aus der Zahlung per Rechnung. Diese wird in Deutschland von einem Großteil aller Online-Händel angeboten, was gleichzeitig aber ein relevantes Risiko für diese ist. Bei der Zahlung per Rechnung wird zuerst die Ware versandt, das Geld erhält der Händler erst später. Nur bekommt er dies eben keineswegs immer. Das liegt manchmal sicherlich daran, dass Verbraucher finanziell schlichtweg in einer komplexen Lage sind und etwa auf ein Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen müssen. Immer häufiger ist allerdings auch Identitätsdiebstahl ein Grund dafür, dass Zahlungen ausbleiben. Auf den Kosten bleibt in diesem Fall fast immer der Händler sitzen, weswegen die Unternehmen an Möglichkeiten arbeiten, um die Betrügereien in den Griff zu bekommen.

Pakete und sogar Mahnungen werden abgefangen

Doch gegen die Maschen von Betrügern vorzugehen ist hoch komplex. Diese arbeiten mittlerweile mit ausgeklügelten Techniken, bei denen es kaum möglich ist, Rückschlüsse auf die Identität der Betrüger zu ziehen. Die Tricks laufen dabei meist nach einem ähnlichen Muster. Bei Online-Händlern wird zuerst eine Bestellung auf Rechnung auf einen falschen Namen aufgegeben. Das Paket wird dann an die entsprechende Person geschickt, auf dem Weg dorthin aber abgefangen. Die Rechnung kommt, genauso wie die Ware, aber nie beim betroffenen Verbraucher an. Das wiederum hat zur Folge, dass die Zahlung natürlich auch ausbleibt. Gemeinhin folgen dann Mahnungen, die noch einmal auf den Zahlungsausfall hinweisen, zumindest in der Theorie. Immer häufiger fangen Betrüger nämlich auch Mahnungen ab und haben so noch mehr Zeit, um ihre Spuren zu verwischen. Bis der Betrug auffällt, vergehen so häufig mehrere Monate, bis dahin sind die Täter längst über alle Berge.

Betroffene erfahren viel zu spät von den Betrügereien

Das größte Problem ist allerdings, dass die Betroffenen meist erst von dem Identitätsdiebstahl erfahren, wenn es längst zu spät ist. Auf einmal ruft die Bank an und kündigt den Dispositionskredit oder die Kreditkarte, auf einmal werden Bestellungen von Online-Händlern abgelehnt oder der Telefonanbieter möchte keinen neuen Handyvertrag anbieten. In diesen Momenten werden die Betroffenen meist hellhörig und merken dann schnell – das Problem ist ein Schufa-Eintrag. Auch wenn bei offensichtlichem Identitätsdiebstahl eine Löschung möglich ist, ist es meist kompliziert die entsprechenden Nachweise zu erbringen, zudem vergeht viel Zeit. In der Zwischenzeit setzen viele Verbraucher auf ein Girokonto ohne Schufa, um zumindest rund um Konto auf Kreditkarte keine Probleme zu bekommen. Doch die schweren Folgen eines Identitätsdiebstahls bleiben die meisten auch nach einer Klärung in Erinnerung – man selbst kann aber leider kaum etwas tun, um ähnliches in Zukunft zu verhindern.


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