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13.08.2015

Puerto Rico kämpft mit der Staatspleite

In den europäischen Medien ging es in den letzten Jahren hauptsächlich um ein Thema: Griechenland. Im Schatten des europäischen Staates mit den höchsten Staatsschulden auf dem Kontinent kämpfen auf der Welt auch andere Länder mit hohen Verbindlichkeiten. Eines dieser Länder ist Puerto Rico, das die Staatspleite wohl nicht mehr abwenden kann. Das Adjektiv „reich“ passt in Zukunft wohl nicht mehr zu Puerto Rico. Das Land, das den Reichtum im Namen trägt, ist in Wirklichkeit genau das Gegenteil. Insgesamt hat Puerto Rico eine Staatsschuld von 76 Milliarden Euro – vermutlich mehr als das Land je zurückzahlen kann. Das Problem von Puerto Rico liegt darin, dass die Ausgaben jedes Jahr weiter anwachsen, die Einnahmen dagegen nahezu stagnieren. Dadurch, dass der Haushalt jedes Jahr wieder in den roten Zahlen ist, steigt die Staatsschuld seit Jahren immer weiter. Erstmals gibt es nun Bedenken, ob das kleine Land in Mittelamerika seine Schulden jemals wieder zurückzahlen kann. Auf Finanzspritzen, wie Griechenland sie erhalten kann, darf Puerto Rico allerdings nicht hoffen.

Die Staatspleite als Neustart?

© Damian Mayhew | Dreamstime Stock Photos

Doch auch eine Staatspleite ist nicht das Ende der Welt. Genauso wie eine Privatinsolvenz, die man durch ein Produkt wie das Girokonto ohne Schufa nicht mehr verhindern kann, ist es auch nach einer Staatspleite wieder möglich, neu durchzustarten. Ein gutes Beispiel dafür ist Argentinien. Die Staatspleite vor einigen Jahren hat das Land wieder auf die Beine gebracht. Das hat zwar nicht für eine langfristige Erholung geführt – Argentinien schrammt auch heute wieder an der Staatspleite – aber zumindest kurzfristig die Situation des Landes gebessert. Das wäre möglicherweise auch eine Lösung für Puerto Rico. Das Land, das im 19. Jahrhundert tatsächlich sehr reich war – und entsprechend ausgebeutet wurde – könnte möglicherweise mit einer neu strukturierten Wirtschaft und einem konsolidierten Haushalt durchstarten.

Hilfe von außen zwingend notwendig

Ähnlich wie im Fall von Griechenland hofft man auch in Puerto Rico auf Hilfe von außen, um die Staatspleite zu verhindern. Das erscheint zumindest möglich, denn der Internationale Währungsfonds (IWF) hilft eigentlich hauptsächlich Ländern wie Puerto Rico und eher seltener Industrieländern wie Griechenland. Experten allerdings sehen Investitionen des Währungsfonds zunehmend kritisch. Zu oft hat der Fonds die falschen Maßnahmen ergriffen und die Situation in manchen Staaten sogar noch verschlimmert. Ähnlich wie ein schlechter Schuldnerberater, der die hohen eigenen Investitionen und die Hilfe durch Produkte wie ein Girokonto ohne Schufa wieder wettmachen kann, sind auch falsche Maßnahmen von außen – etwa durch den Internationalen Währungsfonds – eine nicht zu vernachlässigende Gefahr.

Offene Zukunft für Puerto Rico

Zweifelsfrei steht fest, dass Puerto Rico keine einfache Zukunft haben wird. Das längst nicht mehr reiche Land hat große wirtschaftliche Probleme und kämpft auch mit zunehmenden sozialen Unterschieden im Land. Ob Finanzspritzen von außen helfen, um die Wirtschaft wieder auf die Beine zu bringen und andere Probleme in den Griff zu bekommen, gilt als fraglich. Eine Staatspleite könnte sogar eine heilende Wirkung haben. Gleichzeitig lassen sich negative Folgen nicht absehen, was ein mindestens ebenso großes Risiko ist. So bleibt es wie bei der Entscheidung, ob man lieber mit einem Konto ohne Schufa alles gegen eine Privatinsolvenz tun sollte oder mit einem Konto ohne Schufa durch die Privatinsolvenz zu schreiten und vielleicht gestärkt hervorzugehen, eine Entscheidung mit kaum zu kalkulierenden Folgen.

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