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15.08.2019

Regionale Unterschiede müssen berücksichtigt werden

Regionale Unterschiede gibt es in Deutschland sehr jeher – in puncto Altersarmut wird dabei deutlich, wie gravierend diese sein können.

Die Altersarmut ist eines der größten Probleme für eine zunehmende Zahl an Rentnern in Deutschland. Trotz steigender Renten und positiver Wirtschaftsdaten, wird das Problem der Altersarmut von Tag zu Tag größer – besonders in Großstädten. Die Gründe dafür sehen Experten auch in gravierenden regionalen Unterschieden, die bei staatlichen Hilfsleistungen aber nicht ausgeglichen werden. Bei einem Blick auf die reiche bayerische Landeshauptstadt München zeigt sich die Tiefe des Problems besonders deutlich.

245 Euro zu wenig zum Leben trotz Grundsicherung

Der Begriff Grundsicherung sollte eigentlich bedeuten, dass ein Mensch von diesem Grundbetrag zumindest ein Leben auf einem Mindeststandard führen sollen könnte – etwa unterstützt von einem Girokonto ohne Schufa mit Schuldenbremse. Doch dass die Grundsicherung keineswegs überall für einen Mindeststandard sorgt, zeigt eine Statistik aus München. Laut dem dortigen Sozialreferates liegt die Armutsgrenze in der bayerischen Landeshauptstadt bei einem Betrag von 1.350 Euro und damit deutlich höher als in vielen anderen Regionen in Deutschland. Die Gründe dafür liegen in besonders hohen Lebenshaltungskosten, für die besonders hohe Mieten ursächlich sind. Das Problem: Wer Grundsicherung mit Mietzuschuss bezieht, bekommt maximal 1.105 Euro auf das Konto – ein Differenzbetrag von 245 Euro.

Angst vor Unterstützung sorgt für hohe Dunkelziffer

Die Zahl der als „altersarm“ eingeschätzten Münchner liegt mit 15.000 eigentlich noch vergleichsweise gering, wenngleich natürlich viel zu hoch. Dass dem so ist, liegt laut Experten aber allen voran an einer sehr hohen Dunkelziffer – ausgegangen wird von einer echten Zahl von mehr als 50.000 von Altersarmut betroffenen Münchenern. „Viele Betroffene sind wahnsinnig einsam und haben Schwierigkeiten sich zu öffnen“, sagt etwa Antonia Eicher, die als Grundsicherungs-Sachbearbeiterin im Sozialbürgerhaus Pasing tätig ist gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Dazu kommt laut Eichner eine weitere Problematik: „Oft besteht große Angst, dass die Behörde über einen bestimmt oder man einen Betreuer aufgedrückt bekommt.“

Gehaltspfändung der Kinder wird befürchtet

Viele ältere Leute haben auch Angst, dass unter Umständen ihre Kinder herangezogen werden, sollten sie den Weg zum Amt gehen. Zwar erklärt Eicher, dass diese Angst übertrieben ist, doch sie fordert auch hier bei den Freibeträgen eine Angleichung an die Lebensstandards. Herangezogen werden Kinder erst ab einem Jahreseinkommen von 100.000 Euro brutto – egal ob sie oder die von Altersarmut betroffenen Eltern in einer Großstadt wie München oder auf dem deutlich günstigeren Land leben. Die regionalen Unterschiede zeigen sich also nicht nur bei den deutlich zu geringen Grundsicherungssätzen, sondern auch bei den Freibeträgen – der Gesetzgeber wäre hier gefordert.


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