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01.06.2019

Rund um Armut gibt es viele falsche Behauptungen

Rund um Armut gibt es in Deutschland viele Ressentiments. Echte Betroffene wissen allerdings, dass Vorurteile nur selten stimmen.

In Deutschland wird häufig davon gesprochen, dass die Armut steigt und dass immer mehr Menschen von Armut betroffen sind. Doch was genau bedeutet das eigentlich und wer sind die Menschen, die wirklich arm sind? Sind Verbraucher, die mit Schulden zu kämpfen haben und zum Beispiel auf ein Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen zwingend auch arm? Nicht unbedingt, denn Armut hat vielfach, aber auch nicht immer, mit dem Einkommen zu tun. So gibt es beispielsweise Verbraucher, die einfach keinen Job finden oder im Niedriglohnsektor arbeiten – mit Ressentiments und Stigmatisierung müssen auch diese Menschen zurechtkommen.

Armut ist selten ein eigenes Verschulden

Genauso wie auch die Überschuldung ist die Armut nur selten ein Verschulden der jeweiligen Person, sondern oft von äußern Umständen abhängig. Beispielsweise sind es Schicksalsschläge in jungen Jahren, die einen aus der Bahn werfen und die dazu führen, dass es am Ende nicht für einen Schulabschluss reicht. Auch in der beruflichen Laufbahn kann es viele Gründe geben, warum man es nicht weiter schafft oder irgendwann keinen Job mehr hat. Die schlechte Leistung oder eigene Fehler sind nur selten ein Grund dafür, dass Verbraucher auf einmal mit Armut zu kämpfen haben und oft sogar Probleme haben, sich noch Lebensmittel zu kaufen. Die äußeren Umstände und besonders Schicksalsschläge sorgen immer wieder dafür, dass Verbraucher in die Verschuldung abrutschen und mit Armut zu kämpfen haben – beides ist oft eng miteinander verbunden.

Armut entsteht auch durch höhereKosten 

Oft geht es in Deutschland um das Thema Einkommensarmut, also um Verbraucher, die beispielsweise seit Jahren von Arbeitslosengeld arbeiten müssen oder die im Niedriglohnsektor schuften. Etwa auch um Verbraucher, die auf ein Konto ohne Schufa setzen müssen, weil sie Angst haben, trotz ihrem Job in die Verschuldung abzurutschen. Da sind beispielsweise Menschen, die trotz mehrerer Jobs finanziell kaum über die Runden kommen können. Doch es geht auch andersherum, denn selbst mit einem ganz normalen Einkommen kann Armut zu einem Thema werden – besonders in Großstädten, wo immer häufiger auch Normalverdiener in finanzielle Nöte geraten, weil die Mieten, Nebenkosten und auch die Kosten des sonstigen Lebens immer weiter steigen. So wird Armut auch zu einem immer zentraleren Thema in der Gesellschaft, denn es trifft keineswegs immer nur diejenigen, die keinen Job haben.

Armut wird in vielen Fällen sozusagen vererbt

Ein weiteres echtes Problem in der Sphäre der Armut ist, dass es ganze Familien gibt, in denen Armut über Generationen vererbt wird. Das beginnt damit, dass Kinder aus Familien mit geringer Bildung häufig ebenfalls einen vergleichsweise geringen Bildungsabschluss erzielen. Das führt dann dazu, dass auch die Bezahlung im Job meist deutlich niedriger ist. Statistisch zeigt sich auch, dass Kinder von Arbeitslosen häufiger ohne Job bleiben. Dazu kommt, dass auch der richtige Umgang mit Geld erlernt werden muss. Wenn aber nie Geld da ist oder Schulden schon seit Jahren eine große Rolle in einer Familie spielen, lernen oft auch die Kinder nicht, wie man besser mit Geld umgeht. Ein trauriges Schicksal in einem der reichsten Länder der Welt, in dem Armut längst nicht mehr die Ausnahme ist. 


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