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Schichtarbeit lohnt sich für Menschen mit Schulden

Schichtarbeiter können bei einer Privatinsolvenz profitieren. Laut einem Urteil des Landgerichts Berlin-Brandenburg (Az: 3 Sa 1335/14) sind Zuschläge für Wechselschicht sowie für Tätigkeiten zu ungünstigen Zeiten sogenannte Erschwerniszuschläge. Solchen dürfen nicht gepfändet werden und müssen einem Arbeitnehmer auch während einer Privatinsolvenz ausbezahlt werden. Es hat einen Grund, warum so viele Menschen mit einem Girokonto ohne Schufa gegen die Privatinsolvenz ankämpfen: Sie wollen alles daran setzen, um die Wohlverhaltensphase, in der man mehrere Jahre auf einem relativ niedrigen Standard leben muss, verhindern. Die Pfändungsfreigrenze für einen Single liegt gerade einmal bei knapp über 1.000 Euro. Wer allerdings Schicht arbeitet oder sein Geld hauptsächlich durch Arbeit am Samstag oder Sonntag verdient, der kann unter Umständen stark profitieren. Schichtzuschläge nämlich gelten laut dem Landgericht Berlin-Brandenburg als sogenannte Erschwerniszuschläge. Das wiederum bedeutet, dass diese nicht gepfändet werden dürfen. Dasselbe gilt auch für Zuschläge, die anfallen, wenn ein Mitarbeiter in einer Gefahrengegend eingesetzt wird oder bei seiner täglichen Tätigkeit mit höheren Gefahren als üblich zurechtkommen muss.

Mehr Geld während der Privatinsolvenz

© Dana Rothstein | Dreamstime Stock Photos

Wer es also nicht schafft, mit einem Konto ohne Schufa die Privatinsolvenz zu verhindern, der hat als Schichtarbeiter zumindest noch einen konkreten Vorteil gegenüber allen anderen Betroffenen. Die Pfändungsfreigrenzen bleibt dieselbe, wenn man darüber hinaus aber beispielsweise 500 Euro oder gar 1.000 Euro zusätzlich als Schichtzuschlag erhält, kann man sich ein sehr ordentliches Leben machen. Trotz Zuschlägen aus Schichtarbeit erhöht sich nämlich auch der Freibetrag, den man beispielsweise für Kinder erhält. So kann man seiner Familie trotz des harten Schicksals Privatinsolvenz ein normales Leben ermöglichen. Dennoch sollte man zuvor alles daran setzen, die Privatinsolvenz zu verhindern. Ein positives Schicksal ist diese nämlich nie.

Schneller aus der Privatinsolvenz dank Zuschlägen

Wer weiter denkt, der findet zudem schnell die Möglichkeit, dass man dank Zuschlägen die Privatinsolvenz sogar schnell hinter sich lassen kann. Wer seine Zuschläge eisern auf einem Konto ohne Schufa anspart, der kann dank dem neuen Privatinsolvenzrecht möglicherweise bereits nach drei Jahren aus der Privatinsolvenz ausscheiden. Nötig sind dafür eine Rückzahlung von 35 Prozent der Schulden sowie die Begleichung der Gerichtskosten. Sollte das nicht gelingen, erscheint zumindest ein Abschied nach fünf Jahren als möglich. Dann müssen Schuldner nur für die Gerichtskosten aufkommen. Gelingt das, dürfen sie sich nach Abschluss des Verfahrens schuldenfrei nennen. Dank Schichtzuschlägen und einem Girokonto ohne Schufa genießt man während der Privatinsolvenz entsprechend tatsächlich einen großen Vorteil.

Während der Privatinsolvenz auf Zuschläge setzen

Grundsätzlich spielt es keine Rolle, ob man bereits vor der Privatinsolvenz in einem Beruf gearbeitet hat, in dem Schichtarbeit eine Rolle gespielt hat. Auch wenn man erst während der Wohlverhaltensphase einen Job mit Schichtarbeit aufnimmt, darf man sich auf die Auszahlung der Zuschläge freuen. So kann man sich während der Wohlverhaltensphase gezielt auf die Suche nach einem Job mit Schichtarbeit machen, um sich ein besseres Leben zu gönnen. Diesen Vorteil nutzen bislang nur wenige Schuldner aus, obwohl der Nutzen so groß ist. Sollte das Urteil an mehr Strahlkraft gewinnen, können sich sicherlich mehr Schuldner und Menschen, die auf ein Konto ohne Schufa setzen, dazu durchdringen, zukünftig Schicht zu arbeiten.

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