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Schlimme Zeiten für Angestellte im Einzelhandel

Den netten Verkäufer aus dem Laden nebenan kennt jeder – doch kaum jemand sieht die aktuellen Schwierigkeiten für diese Berufsgruppe.

In der Krise rund um das Coronavirus war oft von denjenigen die Rede, die in systemrelevanten Berufen arbeiten. Dabei ging es primär erst einmal um Krankenpfleger und diejenigen, die in Kliniken an erster Front gegen die Pandemie kämpfen. Immer wieder genannt wurden aber auch etwa Angestellte in Supermärkten. Doch sehr schwer haben es in diesen Zeiten auch diejenigen, die im Einzelhandel arbeiten. Weniger wegen einer akuten Infektionsgefahr, sondern weil sie oft nicht arbeiten dürfen und so in finanzielle Schwierigkeiten geraten.

Kurzarbeit für schlecht entlohnte Arbeitnehmer

Das Hauptproblem für viele Angestellte im Einzelhandel ist, dass sie sowieso nicht allzu gut verdienen. In der Branche sind die Durchschnittslöhne weit unter Schnitt, selbst Vollzeitangestellte bekommen vielfach weniger als 2.000 Euro brutto im Monat. Zudem gibt es teils Verträge, bei denen bestimmte Boni für Verkäufe vorgesehen sind. Nun allerdings sind sehr viele Angestellte in Kurzarbeit und können zum einen keine Prämien mehr bekommen und erhalten zum anderen eben auch nur 60 bis 67 Prozent ihres bisherigen Einkommens. Dass Arbeitgeber aufstocken, kommt im Einzelhandel zudem vergleichsweise selten vor.

Weniger als 1.000 Euro im Monat für Vollzeitangestellte

Dass immer mehr Betroffene auf ein Produkt wie das Girokonto ohne Schufa oder anderweitige Unterstützung setzen, kommt dabei grundsätzlich nicht überraschend. Die Einkommenssituation ist nämlich selbst für Vollzeitangestellte oft prekär, wenn die Kurzarbeit ein Thema wird. Als Unterstützung gibt es dann in vielen Fällen nur noch 700 bis 800 Euro im Monat – wohlgemerkt für diejenigen, die in Vollzeit arbeiten. Von diesen Summen lassen sich oftmals nicht einmal die Miete und die Ausgaben des täglichen Lebens bestreiten. Als besonders prekär gilt die Situation von Alleinlebenden und Alleinerziehenden, die auch noch ein Kind versorgen müssen.

Keine echte Aussicht auf eine Besserung

Neben Vollzeitangestellten haben auch Teilzeitarbeiter schwer zu kämpfen, da sie oftmals noch weniger Geld bekommen, weil schon zuvor das Einkommen kleiner ausgefallen ist. Im Einzelhandel leiden im Prinzip fast alle – von den Arbeitgebern bis zu den Arbeitnehmern und deren Angehörigen und dass obwohl die Kunden eigentlich gerne kommen würde. Besonders tragisch ist allerdings, dass es keine echte Perspektive für eine Besserung gibt. Zwischenzeitliche Öffnungen im Einzelhandel haben sich als nicht nachhaltig erwiesen. Die Kurzarbeit und vermutlich auch noch einige Jobverluste werden in den nächsten Monaten wohl die Regel bleiben. Für viele Betroffene dürfte diese Probe damit noch schwieriger werden – manch einer wird um eine Privatinsolvenz wohl nicht herumkommen. 


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