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Schneller die Schulden hinter sich lassen

Das gesamte Thema Privatinsolvenz wird gewissermaßen neu aufgerollt. Besonders wegweisend ist ein Urteil des Oberlandgerichts Schleswig.

Schnellerer Neustart nach der Insolvenz

Es sind zwei parallele Entwicklungen, die für Verbraucher sehr gute Nachrichten bringen. Zum einen wurde das Privatinsolvenzrecht zu Beginn des Jahres angepasst, zum anderen hat ein Gericht entschieden, dass die Schufa Daten zur Privatinsolvenz nicht mehr so lange speichern darf. Dadurch kann der Neustart nach der Privatinsolvenz mehr als doppelt so schnell gehen, was das Verfahren zur Entschuldung attraktiver macht und Verbraucher nicht mehr so lange negativ abstempelt.

Speicherung der Daten für maximal sechs Monate

Die Schufa erschwert den Schuldnern Ihre Lage meist erheblich. Durch den negativen Eintrag bei einer Insolvenz oder einen P-Konto (Pfändungsschutzkonto) werden alltägliche Handlung teilweise nicht mehr möglich. 

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Zum Beispiel kann dadurch ein Miet- oder Handyvertrag nicht zustande kommen. Die Speicherung der Daten zur Insolvenz war zuletzt ein großes Problem, weil Verbraucher sehr lange als bonitätsschwach abgestempelt wurden. Aber das ist nicht alles. Die Schufa hatte die Daten zu einem Privatinsolvenzverfahren selbst nach dessen Ende für ganze drei Jahre gespeichert, was eine katastrophal schlechte Bonität zur Folge hatte. Eine normale Teilnahme am gesellschaftlichen Leben war so für viele Betroffene auch nach dem Ende der Privatinsolvenz nicht möglich

Privatinsolvenz in nur mehr drei Jahren

Die gesetzliche Änderung von Anfang des Jahres sorgt dafür, dass Verbraucher die Privatinsolvenz nach nur mehr drei Jahren hinter sich lassen können, was zweifelsfrei ein großer Gewinn ist. Bislang war es die Regel, dass Verbraucher fünf oder gar sechs Jahre brauchten, um das Verfahren mit vielen Entbehrungen zu beenden. Der neue Standard sollen nun drei Jahre sein, sofern Verbraucher sich an alle Auflagen halten und ihr Einkommen dem Schuldendienst widmen. Die Verkürzung der Insolvenzdauer gilt dabei als wichtiger Schritt, um Verbrauchern einen schnelleren Neustart zu ermöglichen. Wenig überraschend, haben sich entsprechend zuletzt auch mehr Menschen für den Weg in die Insolvenz entschieden – etwa auch, weil sie zuvor schon mit einem Girokonto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung gegen die Überschuldung angekämpft haben.

Schneller zurück ins gesellschaftliche Leben

Diese Änderung wird von Verbraucherschützern als enorm wichtiger Schritt gesehen, denn nur so ist eine Rückkehr in ein normales Leben für Betroffene nach der Privatinsolvenz wieder möglich. Das gesamte Verfahren inklusive Löschung der Daten zur Insolvenz kann nun in knapp vier Jahren abgeschlossen werden, womit ein Neustart nach der Privatinsolvenz wieder realistisch ist und man nicht mehr eine ganze Dekade seines Lebens verliert. Dass die Änderungen dafür sorgen, dass mehr Verbraucher diesen Weg für die Entschuldung wählen, zeigt sich mittlerweile auch an den Zahlen. Man kann hoffen, dass noch mehr Menschen ihre Schulden so schneller als bislang hinter sich lassen können! 


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