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06.12.2015

Schrottimmobilien und Eigentümer in der Privatinsolvenz

Ein Girokonto ohne Schufa hilft vielen Menschen, die Privatinsolvenz zu verhindern. Doch keineswegs jeder sucht sich Hilfe, was zu Situationen führt, die mehr als unangenehm sind. So etwa in der Gemeinde Gottesgabe, wo ein Grundstückseigentümer nicht in der Lage ist, Bauschutt vom eigenen Grundstück zu entfernen – so bleibt ein Sicherheitsrisiko. Der Eigner befindet sich in Privatinsolvenz, die Stadt hat kein Geld. In der Gemeinde Gottesgabe könnte die Situation kaum komplizierter sein. Dort stand über Jahre eine schrottreife Immobilie, die vom Eigner aber auch nach mehrmaliger Aufforderung nicht abgerissen wurde. Der Landkreis ergriff irgendwann die Initiative und nahm 6.500 Euro für den Abbruch und Kosten für die Einzäunung in die Hand. Nur soll auch das nicht reichen, wenn man nach den Anwohnern geht. Sie wollen eine deutlich bessere Absicherung des Areals und verlangen dafür unter anderem mehr Zäune. Auch die beiden Gebäude, die sich neben der Ruine befinden, müssten eingezäunt werden, heißt es von Seiten der Anwohner. Nur Geld will dafür niemand in die Hand nehmen.

Eigner kann Maßnahmen nicht bezahlen

© Jyothi | Dreamstime Stock Photos

Das Problem sind die Kompetenzen im konkreten Fall. Der Eigner, der sich eigentlich um Maßnahmen wie diese kümmern müsste, lebt in Privatinsolvenz. Ob er sich seinem Schicksal hingegeben hat oder mit einem Girokonto ohne Schufa gegen die Insolvenz angekämpft hat, ist nicht bekannt. Fest steht allerdings, dass er kein Geld für die nötigen Einzäunungsarbeiten aufbringen kann. In Fällen wie diesen springt gewöhnlich die Stadt ein, doch genau diese ist ebenfalls in großer Finanznot. Geld für die Einzäunung eines Grundstücks ist im Budget einfach nicht zu finden. Da nimmt die Stadt lieber das bestehende Sicherheitsrisiko hin und schiebt den schwarzen Peter zum Landkreis. Dieser aber hat auch kein Geld übrig und verweist darauf, dass sowieso der Eigner für die Maßnahmen aufkommen müsste.

Schrottimmobilien werden immer häufiger

Die Gemeinde Gottesgabe, in der sich schon zwei Kinder in den Ruinen verletzt haben, ist in Deutschland kein Einzelfall. So gibt es hierzulande immer mehr Häuser, deren Zustand stark zu wünschen übrig lässt. Besonders in Landkreisen und Städten, in denen die Menschen abwandern, stehen immer mehr Gebäude leer. Da sich eine Renovierung selten lohnt, lassen die Eigner die Immobilien lieber verfallen – mit gravierenden Folgen. Nach Jahren nämlich drohen hohe Folgekosten, welche die Eigner eigentlich tragen müssten. Wer allerdings Privatinsolvenz anmeldet, der muss für Kosten wie diese nicht aufkommen. Immer häufiger kommt genau dieser Fall vor – vermutlich auch, weil Eigner von Schrottimmobilien kein Interesse daran haben, mit einem Konto ohne Schufa oder einem ähnlichen Produkt gegen das Schicksal einer Privatinsolvenz anzukämpfen.

Gefahr für die gesamte Bevölkerung

Die Privatinsolvenz von Eignern, die sich nicht durch eine Schuldnerberatung oder ein Konto ohne Schufa haben helfen lassen, sorgt im Endeffekt für ernstzunehmende Gefahren in der gesamten Bevölkerung. Besonders betroffen sind meist Kinder, denn diese fühlen sich von Bauschutt und Schrottimmobilien förmlich angezogen. Kaum jemand hat als Kind nicht einmal in einer Ruine gespielt. Doch genau das ist äußerst gefährlich, weil Bauruinen nicht einmal mehr den Mindestansprüchen der Statik entsprechen. Konkret bedeutet das, dass Wände einstürzen, die Decken nachgeben oder Fenster zu Bruch gehen können. Ein gesamtgesellschaftliches Problem, das zweifelsfrei angegangen werden sollte.

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