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Schuldenabbau ist in wirtschaftlich starken Regionen besonders schwer

Wenn es um Schulden geht, wird häufig nur auf die absoluten Zahlen geschaut. Ein Fehler, denn Metawerte wie die Schuldenintensität spielen eine große Rolle.

Finanzielle Probleme sind für viele Verbraucher ein belastendes Thema. Das gilt nicht nur für Menschen, die auf ein Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen. Auch viele Betroffene, die sich keine Hilfe suchen, tun sich im Leben mit der Belastung nicht leicht. Das liegt auch daran, dass Schulden als Thematik vielfach falsch eingeschätzt werden. Menschen hören nur die Schlagzeilen, dass die Zahl der Privatinsolvenzen sinkt oder Schulden generell in Zeiten guter wirtschaftlicher Lage kein großes Thema mehr sind. Doch die Zahl der überschuldeten Verbraucher ist weiterhin hoch und betroffen sind Menschen in verschiedensten Situationen. Doch es sind nicht nur die absoluten Zahlen, auf die man schauen sollte. Vielmehr spielt es eine Rolle, wie weit der Weg für Verbraucher ist, ihre Schulden hinter sich zu lassen.

Schuldenintensität als moderner Kennwert

Die Schuldenintensität ist dabei der Kennwert, der bei immer mehr Statistiken eine Rolle spielt. Es handelt sich um eine Zahl, die erklärt, wie lange man für den Schuldenabbau braucht. Konkret wird dabei das Gehalt mit den Schulden verglichen, um zu sehen, wie lange der Kampf gegen die Schulden mindestens noch andauern wird und wann etwa eine Privatinsolvenz die bessere Option. Die Schuldenintensität ist besonders bei einem Blick auf das Große und Ganze interessant, denn es zeigen sich ganz andere Bilder als bei anderen Statistiken rund um Schulden. Denkt man beispielsweise, dass Schulden dort das größte Problem sind, wo sie im Schnitt am höchsten sind oder wo die meisten Schuldner arbeitslos sind, liegt man falsch. Vielmehr sind es teilweise gerade die wirtschaftlich starken Bundesländer, in denen Schulden besonders problematisch sind.

Schulden in wirtschaftlich starken Bundesländern

Rheinland-Pfalz, Hessen, Bayern und Baden-Württemberg sind eigentlich dafür bekannt, die wirtschaftlich stärksten Bundesländer in Deutschland zu sein. Auch in Sachsen und Thüringen ist die wirtschaftliche Stärke im Verhältnis zu anderen neuen Bundesländern besonders groß. Das zeigt sich auch an den Löhnen, die bei verschuldeten Menschen in Baden-Württemberg am höchsten sind, auch die anderen wirtschaftlich starken Regionen folgen schnell. Doch da die Unterschiede bei den Löhnen bei verschuldeten Verbrauchern nicht allzu groß sind, ist ein anderer Kennwert relevanter: Die durchschnittliche Schuldenhöhe. Diese nämlich ist in Rheinland-Pfalz mit 37.518 Euro besonders hoch, auch in Rheinland-Pflanz, dem Saarland, Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Sachsen und Thüringen liegt sie bei über 30.000 Euro. Genau deshalb ist auch die Schuldenintensität hier besonders hoch, da der Schuldenabbau für die Verbraucher besonders lange dauert.

Drei Jahre nur für den Schuldendienst leben

Wegen der hohen durchschnittlichen Schulden ist der Abbau, auch mit einem Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung, in den wirtschaftlich starken Bundesländern kurioserweise am schwersten. In Rheinland-Pfalz würden Verbraucher im Schnitt 35 Monate brauchen, wenn sie ihr gesamtes Nettogehalt für den Schuldendienst aufwenden würden. In Bayern sind es 30 Monate, in Sachsen und Thüringen je 31 Monate. Auch das Saarland (34) und Nordrhein-Westfalen (32) stehen schlecht da. Gut stehen dagegen wirtschaftlich schwächere Bundesländer, etwa Brandenburg (24) oder Schleswig-Holstein (23) da. Was lernt man daraus? Der Schuldenabbau ist generell überall in Deutschland schwer, in wirtschaftlich starken Regionen aber besonders.


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