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Schuldenfrei ohne Privatinsolvenz

Durch die Corona-Pandemie haben viele Selbstständige und Unternehmer, aber auch Privatpersonen, um ihre Existenz zu kämpfen. Für viele ist nur ein Schuldenschnitt über das Privatinsolvenzverfahren ein Weg ins normale Leben. Aber wann macht das Verfahren Sinn oder kann man die Schulden auch ohne Privatinsolvenz tilgen?

Kann ich meine Schulden loswerden ohne die Privatinsolvenz?

Mit der Privatinsolvenz sind Sie aktuell nach drei Jahren schuldenfrei. Aber was ist die „Schattenseite“ der Privatinsolvenz? Wer möchte schon gern, dass alle von den eigenen Finanzproblemen wissen? Mit der Privatinsolvenz legen Sie auch Ihre Finanzen offen und bekommen einen Insolvenzverwalter an die Seite gestellt. Nicht nur das. Ihnen entstehen auch zusätzliche Kosten, die eine Höhe von ca. 2.000 Euro erreichen können.

Es geht aber auch ohne Privatinsolvenz!

Setzen Sie sich mit den Gläubigern (Personen denen Sie Geld schulden) zusammen und beschließen Sie eine außergerichtliche Schuldenregulierung mit fester Rückzahlungssumme. Regeln Sie das keine weiteren Zinsen und Kosten anfallen. Schauen Sie was in Ihrer Möglichkeit steht und passen Sie die monatlich feste Rate darauf an. Kontrollieren Sie Ihre Ausgaben und sortieren Sie Ihre Schulden nach Wichtigkeit – Ignorieren sollten Sie aber keine!

Wichtig: Bei der Verhandlung sollten Sie versuchen einen möglichst großen Teil der Schuld abzudecken. Denn nicht nur Sie wollen die Schulden loswerden, auch die Gläubiger wollen logischerweise Ihr Geld zurück.

Ihre Vorteile

  • Einigung direkt mit Gläubigern
  • Diskretes Verfahren ohne Veröffentlichung
  • Ohne Insolvenzverwalter
  • Sie können frei über Ihr Einkommen verfügen
  • Einen Teil Ihrer ursprünglichen Schuldsumme zurückzahlen
  • Keine Wohlverhaltensperiode
  • Gerichtskosten entfallen
  • Kein garantierter negativer Schufa-Eintrag

Welche Vorteile bringt ein P-Konto?

Bei dem Insolvenzverfahren haben Sie die Möglichkeit ein Konto in ein P-Konto umzustellen. Damit können Sie Einnahmen bis zu einem Betrag sichern. Alles was über den Betrag geht, wird an die Gläubiger überwiesen.

Wichtig: Jede natürliche Person darf nur ein Girokonto in ein P-Konto umstellen. Das bedeutet, wenn Sie Selbstständig sind und ein geschäftliches und ein privates Konto führen – müssen Sie sich für eines entscheiden.

Der riskante Plan B

Es gibt noch eine andere Variante, aber dafür müssen Sie Ihre Finanzen gut im Griff haben und sehr diszipliniert sein. Die Rede ist hier von der Ablösung der Schuld mit einem Kredit. Sie führen sozusagen viele Kredite zusammen und verschaffen sich Überblick und nur einen Betrag der von Ihrem Konto abgeht. ABER, dadurch wird die Schuld nicht kleiner und es kann sein, das sie einen höheren Zins bezahlen. Wenn Sie bis zu 50 TEuro in den Schulden stecken, dann wird es auch schwer einen Kreditgeber zu finden.

Entscheiden Sie aus dem Bau was Ihnen lieber ist:

Gehen Sie den Weg der Privatinsolvenz? Damit fällt Ihnen eine Last von den Schultern und Sie können unbekümmert an den Briefkasten gehen. Oder schaffen Sie den Sprung allein und kommunizieren mit den Gläubigern. Für beide Verfahren ist eine dritte Person nicht schlecht, die rechtlich mit der Lage vertraut ist.

Fragen- und Antworten-Katalog zum Thema

Was ist ein Inkassoschreiben?

Beim Inkasso wird ein Unternehmen beauftragt, die offenen Schulden von Rechnungen einzutreiben. Die Mitarbeiter von Inkassofirmen haben keine „Sonderrechte“. Auch Ihnen ist es nicht erlaubt, Sachen einfach zu pfänden, noch Wohnungen oder Grundstücke einfach zu betreten. Dazu berechtigt ist nur der Gerichtsvollzieher!
In den meisten Fällen erhalten Sie eine Rechnung, dann eine Mahnung und im Endeffekt wird der Prozess von einem Inkassounternehmen beendet.

Welcher Teil kann von meinem Konto gepfändet werden?

Die Tabelle für den Pfändungsschutz wird 2021 aktualisiert. Aber der aktuelle Grundfreibetrag liegt bei monatlich 1.178,59€ (Stand: 2020) für jeden Verbraucher.

Wo bekomme ich ein P-Konto?

Sie können Ihr aktuelles Konto einfach in ein P-Konto umwandeln. Oder Sie eröffnen ein Global-Konto ohne Schufaabfrage und -eintrag. In 5 Minuten haben Sie eine Kontoverbindung. Das Konto können Sie im Online-Banking mit einem Klick einfach umstellen.

Wie wirkt sich die Privatinsolvenz aus?

Für den Schuldner kann das Verfahren eine positive Entscheidung sein. Man schränkt sich zwar ein. Aber bei diesem Thema geht es weniger um die erlassenen Schulden (Was natürlich auch wichtig für den Neuanfang ist), sondern vor allem wegen des Wegfalls eines enormen psychischen Drucks.
Ob man nach den drei Jahren, die man zahlungsunfähig war, wieder in das normale Leben starten kann, ist fraglich.

Wie lange dauert die Eröffnung einer Privatinsolvenz?

Nachdem der Insolvenzantrag eingereicht wurde, benötigt das Insolvenzgericht in der Regel fünf bis sechs Wochen bis zur tatsächlichen Eröffnung und dem eigentlichen Insolvenzverfahren.

Wie lange geht das Verfahren?

Ab dem 1. Oktober 2020 gibt es einen neuen Gesetzesentwurf zur Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens. Hierbei gilt, dass das Insolvenzverfahren auf eine Höchstdauer von 3 Jahren beschränkt ist.

Was ist der Unterschied zwischen Privat- und Regelinsolvenz?

Es wird unterschieden zwischen einer Privat- bzw. Verbraucherinsolvenz und der Regelinsolvenz. Die Regelinsolvenz gilt speziell für Unternehmer, Selbstständige und Freiberufler.

Voraussetzung für die Privatinsolvenz?

Die Person muss zahlungsunfähig sein oder ein Schuldenberg von mehr als 2.000 Euro bzw. mehr als 20 Gläubiger nachweisen. Der Antrag auf Insolvenz ist erst nach einem gescheiterten Einigungsversuch zwischen Schuldner und Gläubiger möglich.

Gibt es eine Alternative zu einem privaten Schuldnerberater?

Ja – Sie können sich kostenlos von öffentlicher Einrichtung beraten lassen. In der Regel kostet Sie das „nur“ etwas mehr Zeit. Mögliche Ansprechpartner können die örtliche Verbraucherzentrale, der Deutsche Caritasverband, das Deutsche Rote Kreuz, das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche Deutschland oder Sozialämter sein.

Was muss ich beim Insolvenzverfahren beachten?

Denken Sie daran, dass Sie Ihre Vermögen offenlegen. Der Insolvenzverwalter wird Ihre Vermögen verwalten und wenn Sie eine Immobilie haben, wird diese höchstwahrscheinlich versteigert. (Davon sind auch andere große Wertgegenstände betroffen.) Sie müssen auch mit einem negativen Schufa-Eintrag rechnen, aber all das für etwas mehr Seelenruhe - ohne Angst vor Briefen.


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