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Schwerer Betrug kostet 53-Jährigen viel Geld

Es gibt immer wieder besonders kuriose Fälle, die in die Privatinsolvenz führen. So etwa in Schmallenberg, wo ein Mann 130.000 Euro in einem dubiosen Geschäft verloren hat. Eine sinnvolle Kreditberatung hätte dem Mann sicherlich eher geholfen als ein dubioses Geschäft in Venezuela, das ihn sein gesamtes Vermögen gekostet hat. Wenn Menschen auf ein Girokonto ohne Schufa setzen, dann haben sie meist einen finanziellen Fehler in der Vergangenheit gemacht. Oft ist auch ein Schicksalsschlag dafür verantwortlich, dass Menschen auf ein Konto ohne Schufa setzen, um ihre Finanzen wieder in den Griff zu bekommen. Ein Fall aus Schmallenberg zeigt deutlich, wie verzweifelt Menschen sind, wenn sie in der Privatinsolvenz stecken und nicht die nötige Hilfe durch eine Schuldnerberatung und Produkte wie ein Girokonto ohne Schufa erhalten. Um an Geld zu kommen, hat sich der heute 53-Jährige aus dem beschaulichen Örtchen einem besonders dubiosen Geschäft verpflichtet. Alles begann mit einer Annonce in einer Sonntagszeit, wie die Westdeutsche Allgemeine Zeitung berichtet.

Darlehen über fünf Millionen Euro

Geldbedarf unterschiedlich hochDer Schmallenberger ging auf eine Anzeige in einer Sonntagszeitung, die ein Darlehen von fünf Millionen Euro versprach, ein. Nach einem Anruf bei dem Vermittler, der darauf hinwies, dass für den Abschluss ein Zinsvorschuss von 150.000 Euro nötig wäre, brach der Mann erst wieder den Kontakt ab. Auf die verlockende Möglichkeit konnte er aber dennoch nicht verzichten. Damit der zweifelnde Schmallenberger von dem Geschäft überzeugt wird, schaltete der Vermittler noch einen Mann aus Sylt ein, der ein Darlehen von 6,8 Millionen Euro bekommen haben soll. Dieser machte ihm Mut und brachte ihn dazu, das Geschäft abzuschließen, obwohl die Geldübergabe in Venezuela und Miami stattfinden sollte – nicht gerade Orte, die für faire Geschäfte bekannt sind.

Geldübergabe in einem Hotel

Die Dinge nahmen ihren Lauf und der Schmallenberger packte 130.000 Euro – mehr konnte er nicht aufbringen – in einen Koffer und machte sich mit dem Berater auf den Weg nach Venezuela. Dort übergab er das Geld an eine dubiose Frau, die sich danach aus dem Staub machte. Der Vermittler und der heute 53-Jährige flogen weiter nach Miami, wo das genaue Darlehen verhandelt werden sollte. Dort allerdings ging nichts mehr voran. Außer ein paar schönen Tagen erhielt der Schmallenberger überhaupt nichts. Als er Zweifel bekam, machte sich auch der Vermittler aus dem Staub. Wieder zuhause angekommen erhob der 53-Jährige Anklage wegen schweren Betrugs gegen den Vermittler und dessen Freund aus Sylt. Dass er sein Geld wohl nicht mehr zurückbekommen würde, hatte der Schmallenberger aber wohl schon erwartet.

Drei Jahre auf Bewährung für schweren Betrug

Immerhin hat er rechtlich noch Genugtuung bekommen, denn die beiden Angeklagten wurden vom Amtsgericht Meschede zu jeweils drei Jahren auf Bewährung verurteilt. Darüber hinaus müssen sie jeweils eine Strafe im vierstelligen Bereich bezahlen. Was mit dem Geld geschehen ist und wer die Frau in Venezuela war, konnte das Gericht allerdings nicht herausfinden. Der 53-Jährige aus Schmallenberg lebt heute weiterhin in Privatinsolvenz, ein Darlehen wird er in seinem Leben wohl so schnell nicht mehr bekommen. Auf dubiose Angebote wie den Venezuela-Deal wird er aber wohl auch nicht mehr eingehen, denn die meisten Menschen lernen aus ihren großen Fehlern.

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