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Selbstlose Geste für den eigenen Ort

Finanzielle Schwierigkeiten bringen viele Menschen in Situationen, die ausweglos erscheinen. So auch den Wirt des „Waldhorns“ in Meßstetten. Durch seine finanzielle Schieflage wollte er die Immobilie verkaufen, um so der Privatinsolvenz zu entgehen. Zuschlagen wollte allerdings nur die NDP, die eine neue Landesgeschäftsstelle aufbauen will. Niko Lustig ist zu so etwas wie einem Held von Meßstetten geworden. Der Wirt des Waldhorns hat sich trotz einer schwierigen finanziellen Situation entschieden, seine Immobilie nicht an die NDP zu verkaufen. Eigentlich lag bereits eine Einigung vor, doch Lustig hat sich schlussendlich doch anders entschieden. Er ließ verlauten, dass er lieber in die Privatinsolvenz gehe als das Gebäude an die NPD zu verkaufen. Vielleicht kann ihn aber auch ein Girokonto ohne Schufa retten, denn oft lassen sich finanzielle Probleme mit dem modernen Produkt eindämmen. Auch ein Schuldenabbau erscheint mit viel Kraft und Aufwand möglich. Bei Lustig allerdings wäre die Voraussetzung wohl die Veräußerung der Immobilie. Diese rückt nun in weite Ferne.

Kein Käufer in Sicht

© Andres Rodriguez | Dreamstime Stock Photos

Das Problem nur: Die Hilfe durch ein Konto ohne Schufa wird Lustig wohl nicht helfen, denn ein Käufer ist derzeit nicht in Sicht. Jan Zimmermann, Funktionär der NPD, war der einzig interessierte Käufer, der einen vernünftigen Preis bezahlen wollte. Für Lustig hieß die Entscheidung also: NPD oder Privatinsolvenz. Die schlussendliche Entscheidung ist auf Letzteres gefallen – es sei denn, es fände sich noch ein anderer Käufer. Anwohner hatten vom Land gefordert, dass man das Gebäude kaufen könnte, um die naheliegende Flüchtlingsstelle zu erweitern. Das Land aber winkt ab, denn die Erstaufnahmestelle benötigt deutlich mehr Kapazitäten als das „Waldhorn“ hergeben würde. Man sei auf der Suche nach deutlich größeren Flächen, heißt es vom Land.

Hoffnung auf den Landkreis

Vielleicht gibt es aber doch noch Hoffnung, dass sich Lustig mit einem Girokonto ohne Schufa an den Schuldenabbau machen kann. Das Land verwies darauf, dass sich das Gebäude durchaus für die weiterführende Unterbringung von Flüchtlingen – also nach der Erstaufnahme – eignen würde. Diese allerdings liegt nicht in der Kompetenz des Landes, sondern ist Aufgabe der Landkreise. In diesem Fall müsste also der Landkreis das Gebäude kaufen. Der niedrige Preis spräche eigentlich für eine Investition. Dennoch bleiben viele Fragezeichen, denn der Landkreis hat derzeit weder Geld noch zeigt er ernsthaftes Interesse an der Immobilie. Man scheint sich im Kreis noch keine weiteren Gedanken darüber zu machen, wo man die Flüchtlinge zukünftig unterbringen wird. Ein vorausschauender Blick könnte in diesem Fall aber sogar zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

NPD muss weitersuchen

Fest steht nur, dass die NPD keine Landesgeschäftsstelle in Meßstetten eröffnen wird. Der Strohmann Jan Zimmermann wird die Immobilie nicht erhalten. Gesiegt hat am Ende die Vernunft. Selbst wenn Niko Lustig in die Privatinsolvenz gehen muss, bleibt er in Meßstetten ein gefeierter Mann. Der ehemalige Wirt hat seine eigene Existenz aufs Spiel gesetzt, um die hohe Lebensqualität in der Stadt zu erhalten. Eine edle Geste, die Lustig in Zukunft sicherlich helfen wird. Und dann ist da sicherlich auch noch ein wenig Hoffnung. Auf den Landkreis, auf Produkte wie das Konto ohne Schufa oder als Ultima Ratio auf eine verkürzte Privatinsolvenz!

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