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26.11.2019

Soziale Ungerechtigkeit in Deutschland nimmt weiter zu

Wie steht es um die soziale Gerechtigkeit in Deutschland? Blickt man auf das Einkommen, alles andere als gut – das zeigt eine neue Statistik deutlich.

Die Lücke zwischen den Einkommen in Deutschland wird immer größer. Eine Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung macht dabei deutlich, dass es gerade für die Ärmsten in Deutschland immer schwieriger wird. Menschen, die beispielsweise auf ein Produkt wie das Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen, sind von der Schere zwischen den Einkommen besonders stark betroffen. In der Mitte der Gesellschaft halten sich die Veränderungen dagegen in Grenzen.

Gini-Koeffizient steigt vergleichsweise wenig an

Es gibt weltweit zahlreiche verschiedene Möglichkeiten, um die Ungleichheit zwischen den Einkommen zu messen. Der wohl wichtigste Koeffizient wird Gini genannt und für die Bemessung zwischen Ungleichheit in allen Ländern der Welt genutzt. In Deutschland ist die Verwendung von diesem Indikator allerdings zumindest zweifelhaft, denn Forscher wissen: Der Koeffizient blickt im Besonderen auf die Mittelschicht. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass der Koeffizient nach einem starken Anstieg Ende des letzten Jahrtausends und Beginn dieses zuletzt nicht mehr stark angestiegen ist. Über die letzten zehn Jahre lag der Anstieg in Deutschland bei gerade einmal 0,5 Prozent (von 29 auf 29,5 Prozent). Davon sollte man sich allerdings nicht täuschen lassen.

Die Armen haben in Deutschland immer weniger

Dass die Studie von einem „Armutszeugnis für Deutschland“ spricht, liegt eben nicht am Gini-Koeffizienten. Es liegt vielmehr an einem Blick auf die detaillierten Zahlen. Dann nämlich fällt auf, dass eine Gruppe besonders stark profitiert und eine Gruppe hierzulande verliert. "Immer mehr Einkommen konzentriert sich bei den Reichen", heißt es in der Studie. Dies zeigen die Zahlen auch deutlich, denn auch wenn die Schere in der Gesamtheit nicht allzu stark wächst, ist das Einkommenswachstum bei den reichsten Mitgliedern der Gesellschaft am stärksten. Gleichzeitig steigt das Einkommen bei den Ärmsten im Lande besonders langsam.

Immer mehr Haushalte sind von Armut betroffen

So halten die Macher der Studie klar: "Immer mehr Menschen sind von Armut betroffen". In einer reichen Volkswirtschaft wie Deutschland mit steigenden Einkommen, geringer Arbeitslosigkeit und einem guten Wirtschaftswachstum ist das kaum nachzuvollziehen. Doch die Zahl der Haushalte, die unter die allgemeingültige Armutsgrenze von 60 Prozent des mittleren Einkommens fallen, ist zuletzt enorm gewachsen. Von 2010 bis 2016 ist der Kennwert von 14,2 auf nun mehr 16,7 Prozent gestiegen. Zudem wird die Lücke zum Meridianeinkommen immer größer, in den letzten Jahren ist sie um mehr als 30 Prozent gestiegen. Deutschland hat ein ernstes Problem bei der Einkommensverteilung, denn besonders die Ärmsten verdienen einfach zu wenig.


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