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Straftaten haben nicht nur für die Täter Folgen

Eine Straftat hat nicht immer nur für den Täter Folgen, auch die Opfer müssen oft mit Schwierigkeiten leben. Wie das finanziell für Probleme sorgen kann, zeigt ein Fall aus Mindelheim in der Region Augsburg. Dort hat ein Brandstifter einen Schaden im sechsstelligen Bereich angerichtet – zurückbezahlen kann er diesen aber wohl nie. Die Opfer stehen dadurch im Regen.

© Michal Wozniak | Dreamstime Stock Photos

Ein aktueller Fall aus Mindelheim, über den die Augsburger Allgemeine in ihrer Onlineausgabe berichtet, ist durchaus bewegend. Ein 22-jähriger Mann hat dort am Pfingstsonntag im letzten Jahr Brandstiftung begangen. Zum Zeitpunkt der Tat war der Mann betrunken. Das hat ihm in gewissem Maße geholfen, denn durch Reue und Einsicht kam der Mann um eine abzusitzende Haftstrafe herum. Da der Mann nicht vorbestraft war, konnten die Richter eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren aussprechen. Für den Täter ist der Fall damit aber noch nicht erledigt, denn er muss auch für die Kosten seiner Tat aufkommen. Diese schätzt der Eigentümer des hauptsächlich betroffenen Hauses auf insgesamt etwa 600.000 Euro.

Privatinsolvenz weist Weg aus den Schulden

Das Problem der Opfer liegt allerdings darin, dass der Täter kein Geld hat. Der 22-jährige Feuerteufel geht einem schlecht bezahlten Job nach und hat kein eigenes Vermögen. Um seine Schuldenlast, die durch die Tat entstanden ist, loszuwerden, müsste der Mann einzig Privatinsolvenz anmelden. Nach sechs Jahren wäre er bereits schuldenfrei. Ob zwischenzeitlich ernstzunehmende Summen seiner Schuld zurückbezahlt werden, gilt als zweifelhaft. Das sieht man schon daran, dass man bei einem Produkt wie dem Girokonto ohne Schufa eine pfändungssichere Schwelle von knapp über 1.000 Euro hat. Wer nicht genug verdient, der erhält zudem auch von seinem Gehalt nur geringe Abzüge, denn das Existenzminimum muss auch während einer Privatinsolvenz erhalten werden.

Geschädigte bleiben auf ihrem Schaden sitzen

[caption id="attachment_660" align="alignleft" width="300"]© Jyothi | Dreamstime Stock Photos © Jyothi | Dreamstime Stock Photos[/caption] Doch wie steht es um die Opfer? In ähnlichen Fällen mussten Menschen bereits Privatinsolvenz anmelden, weil sie den Schaden finanziell nicht verkraften konnten. Oft hat da nicht einmal ein Girokonto ohne Schufa mit eingebauter Schuldenbremse geholfen. Vielmehr hat sich die Situation für viele Betroffene nicht nur finanziell, sondern auch psychisch negativ ausgewirkt. In Mindelheim sind die Folgen nicht so schlimm, denn der Besitzer des hauptsächlich betroffenen Hauses konnte die Kosten von 90.000 Euro für den Abriss des Gebäudes für den Moment selbst stemmen. Auch weitere 20.000 Euro Verlust hat der Mann, der in der Nähe von Stuttgart wohnt, erst einmal selbst getragen. Wie hoch der Gesamtschaden ist, kann zu diesem Zeitpunkt nur geschätzt werden. Es ist allerdings von knapp 600.000 Euro auszugehen. Wie viel davon die Feuerversicherung übernimmt, ist derzeit noch völlig ungewiss.

Opfer stehen in finanziellen Dingen oft allein da

Der Fall aus Mindelheim zeigt allerdings deutlich, wie schwierig es Opfer nach einer Straftat oft haben. Sie müssen nicht nur mit psychologischen, sondern auch mit finanziellen Folgen leben. Nicht gerade selten sind es Menschen, die von anderen geschädigt wurden, die später einmal in die Privatinsolvenz abrutschen. Da lohnt es sich, von Anfang an auf ein Konto ohne Schufa zu setzen, um zumindest eine Überschuldung zu verhindern. Mit einer Schuldnerberatung und einem Girokonto ohne Schufa hat man als Opfer eine gute Chance, finanziell eigenständig zu bleiben – auch dann, wenn eine Versicherungssumme noch auf sich warten lässt.

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