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04.07.2015

Tarek Müller: Von einem Erfolg zum nächsten in jungen Jahren

Tarek Müller hat eine bewegte Karriere hinter sich – man mag kaum glauben, dass der Mann mit deutsch-ägyptischen Wurzeln erst 26 Jahre alt ist. Einmal stand Müller schon knapp vor der Privatinsolvenz, nun steht er an der Spitze einer Tochter des Versandhändlers Otto. Dazwischen war auch noch eine Menge, doch was für Müller eigentlich zählt, das ist die Zukunft.

© Damian Mayhew | Dreamstime Stock Photos

Oftmals ist es ein Girokonto ohne Schufa, das Menschen vor der Privatinsolvenz retten. Für Tarek Müller war ein Konto ohne Schuf aber nie eine Alternative, er machte einfach immer mit dem weiter, dass er liebte: Dem Internetgeschäft. Das Hamburger Abendblatt hat nun ein ausführliches Portrait über den neuen Goldjungen des Otto-Konzerns geschrieben. Bereits mit 13 Jahren begann Müller in seinem Kinderzimmer Webseiten zu programmieren, die er mit Werbung ausstatte, um somit Geld für neue Computerspiele zu finanzieren. Viel Geld kam dabei nicht herum, erste Erfahrungen aber schon. So war es kein langer Weg zu den ersten großartigen Ideen: Online-Shops in Nischenbereichen. Müller analysierte Suchmaschinenanfragen und den Markt für Produkte und begann Firmen zu grünen. Seine größer Erfolg und größer Rückschlag zugleich: Ein Online-Shop für Wasserpfeifen.

Erfolg, Misserfolg und Zukunft

Müllers Online-Shop knackte schon bald die Millionengrenze. Die Umsätze stimmen und auch die Gewinne flossen – und das, obwohl Müller zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal die Schule abgeschlossen hatte. Doch das unendliche Wachstum fand auch wieder einen Rückschlag, denn Müller entschied sich dafür, seinen Lieferanten zu wechseln. Statt einem ägyptischen Unternehmen sollte es auf einmal ein chinesischer sein. Für dieses aber musste Müller in Vorkasse gehen. Das Geld war weg – die Warte aber kam nie nach Hamburg. Müller konnte seine Fixkosten nicht bezahlen und die Kunden nicht mehr mit Ware versorgen. Um sich über Wasser zu halten, musste Müller seine Online-Shops verkaufen. Dennoch blieben Schulden von 100.000 Euro. Hier wären für viele vermutlich ein Konto ohne Schufa und ein normaler Job die Lösung gewesen.

Durch Praktika zurück an die Spitze

[caption id="attachment_659" align="alignleft" width="300"]© Dana Rothstein | Dreamstime Stock Photos © Dana Rothstein | Dreamstime Stock Photos[/caption] Müller allerdings kennt scheinbar weder den Begriff aufgeben noch das Wort zurücklehnen. Anstatt seine Schulden durch eine Privatinsolvenz zu tilgen, entschied sich der Gründer dafür, einfach mit dem weiterzumachen, was er liebte. Er heuerte bei Hamburger Firmen an, machte Praktika und jobbte nebenbei, um seine Schulden abzubauen. Dass er seine Arbeit gut macht, daran zweifelte bei den meisten Firmen niemand, weswegen Müller schnell aufstieg – schneller als jeder andere in der Branche. Aus dem gescheiterten Unternehmer, der durch seine zeitweise Verschuldung einen „Crashkurs in BWL“; wie er selbst sagt, bekommen hat, ist heute einer der wichtigsten Männer des Onlinehandels geworden.

Hoffnungsschimmer für den Otto-Konzern

Der auch heute erst 26-Jährige mit dem bewegten Lebenslauf, der sich gegen ein Konto ohne Schufa und stattdessen für einen selbstständigen Schuldenabbau entschied, ist mittlerweile in einer leitenden Position im Otto-Konzern, einem der größten Versandhändler der Welt, tätig. Er leitet das „Collins Projekt“, in dem das Internetgeschäft von Otto zu einer neuen Blüte geführt werden will. Der Kern sind verschiedene Online-Shops – ein Gebiet mit dem sich Müller bestens ankommt. Dass sich der Otto-Chef Michael Otto nach kürzester Zeit aus dem Projekt zurückgezogen hat, um Müller die Kontrolle zu überlassen zeigt deutlich, wie groß das Vertrauen in den neuen Star des Versandhandels ist.  

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