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Thomas Middelhoff steckt vor Gericht schlimme Niederlage ein

So hatte sich Thomas Middelhoff das nicht vorgestellt: Als der ehemalige Top-Manager vor wenigen Monaten Privatinsolvenz angemeldet hatte, war er eigentlich davon ausgegangen, dass er sein Geld bereits gesichert habe. Zuvor hatte er im Jahr 2011 Vermögenswerte von knapp 90 Millionen Euro auf Familienangehörige übertragen. Diese darf der Insolvenzverwalter nun zurückfordern, wie ein Gericht entschieden hat. Bittere Zeiten für Thomas Middelhoff. Der gesundheitlich schwer angeschlagene Top-Manager, der in einen der größten Skandale der deutschen Industriegeschichte involviert ist, muss wohl doch für seine Schulden aufkommen. Wie der Tagesspiegel berichtet, hat ein Gericht entschieden, dass auch das bereits 2011 übertragene Vermögen von Middelhoff für die Begleichung der Forderungen seiner Gläubiger herangezogen werden kann. Dabei geht es nach Informationen von Insidern um insgesamt 90 Millionen Euro, die mittlerweile hauptsächlich der Frau von Thomas Middelhoff sowie anderen Familienangehörigen gehören. Die Entscheidung des Amtsgerichts Bielefeld kann unter Umständen noch angefochten werden, das letzte Wort ist bei der Privatinsolvenz von Thomas Middelhoff also noch nicht gesprochen.

Privatinsolvenz mit Millionenvermögen

© Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos

Viele Menschen, die mit einem Girokonto ohne Schufa gegen die Privatinsolvenz kämpfen, werden sich fragen, wie ein Mensch wie Thomas Middelhoff überhaupt solche Probleme haben konnte. Der Mann, der über Jahre Millionen verdient hat und zwischenzeitlich zu den bestbezahlten Managern in ganz Europa zählte, ist heute pleite. Der Insolvenzverwalter, der sich seit Anfang April mit dem Fall Middelhoff beschäftigt, hat bei dem reichen Mann „keinen Cent“ mehr vorgefunden, wie er öffentlich mitgeteilt hat. Dadurch, dass sich die Forderungen gegen Middelhoff auf insgesamt 104 Millionen Euro belaufen, entschied sich der Insolvenzverwalter, in der Vergangenheit des Top-Managers zu suchen. Dort wurde er schnell fündig.

Millionen zur Seite geschafft

Der Mann, für den ein Konto ohne Schufa bei dieser Verschuldung auch keine Rettung mehr hätte sein können, hat vor seinem Privatinsolvenzantrag scheinbar mehrere Millionen Euro zur Seite geschafft. Insgesamt soll die Summe, die an seine Frau Cornelia und seine fünf Kinder übertragen wurde, mehr als 90 Millionen Euro betragen. Ein großer Anteil daran kann allerdings nicht sofort zu Geld gemacht werden, denn Middelhoff war bekannt dafür, mehrere teurere Immobilien – darunter unter anderem das wunderschöne Anwesen in Bielefeld – sowie eine Vielzahl an Fonds gehabt zu haben. Sollten diese nun tatsächlich Teil der Insolvenzmasse haben, wäre nicht nur Thomas Middelhoff, sondern wahrscheinlich auch seine Familie pleite. Momentan wird zwar weiterhin um Forderungen Middelhoffs und Gegenforderungen seiner Gläubiger gekämpft, der Ausgang ist aber bislang vollkommen offen. Der Fall Middelhoff bleibt entsprechend spannend.

Reichtum schützt nicht vor der Privatinsolvenz

Der Fall Middelhoff zeigt eines deutlich: Auch großer Reichtum schützt nicht immer vor Privatinsolvenz. Nicht selten müssen Menschen irgendwann auf ein Konto ohne Schufa setzen, weil sie sich am Aktienmarkt verzockt haben und ihr gesamtes Vermögen verloren haben. So krass wie der Fall Middelhoff ist kaum ein anderer, dennoch kommt es nicht gerade selten vor, dass Gutverdiener wegen weniger Fehlentscheidungen im Leben auf einmal abrutschen und ihr gesamtes Geld verlieren. Mit einer Schuldnerberatung und einem Girokonto ohne Schufa schaffen es viele, die Privatinsolvenz dennoch zu verhindern und weiterhin ein normales Leben führen zu können. Für Thomas Middelhoff ist das nicht möglich, denn seine Schulden sind einfach zu hoch – Pfändung des Familienbesitzes hin oder her.

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