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01.02.2016

Trotz Krankenversicherung wegen Krankheit in die Insolvenz

Es erscheint fast unglaublich, aber man kann in Deutschland sogar wegen einer Krankheit in die Überschuldung abrutschen. Das zeigt etwa ein Fall eines Mannes aus dem Schwäbischen. Dieser hat im Jahr 2014 den Wechsel zu einer privaten Krankenversicherung vollzogen – wenige Monate später wurde ein Tumor in seinem Bein gefunden. Die Krankenkasse weigert sich nun zu zahlen. Ein Girokonto ohne Schufa ist oft die Lösung, um die eigenen Finanzen irgendwie in den Griff zu bekommen. Eigentlich sollte das aber nur dann nötig sein, wenn man selbst einen entscheidenden Fehler gemacht hat. Ein schwerer Schicksalsschlag ist aber immer häufiger auch eine ernstzunehmende Gefahr für die eigene finanzielle Situation. Woran man in diesem Fall allerdings nicht denkt ist eine Krankheit, denn in Deutschland ist die Krankenversicherung immerhin eine Pflichtversicherung. Dennoch lauern Gefahren, etwa beim Wechsel der Kasse. Das zeigt ein Fall aus dem Schwäbischen derzeit eindrucksvoll. Dort musste ein 28-Jähriger Fleischer um seine Existenz bangen, weil seine private Krankenversicherung nicht für seine Krankenhausrechnungen aufkommen will.

Arbeit verloren, Schulden türmen sich

© Dana Rothstein | Dreamstime Stock Photos

Die Situation des jungen Mannes ist zweifelsohne verfahren. Durch seine Krankheit hat er nicht nur seinen Job verloren, sondern auch keine Chance mehr, seine Finanzen in den Griff zu bekommen. Die Ausgaben übersteigen die Einnahmen um ein Vielfaches – und dann sind da auch noch die Kosten für die Behandlung. Die Krankenkasse will dem Mann derweil weder Krankengeld noch die Behandlung bezahlen. Ein Schicksalsschlag, den man selbst dann nicht verkraften könnte, wenn man sehr gut verdient. Dabei sah bei dem jungen Mann eigentlich nichts danach aus, als müsste er bald auf ein Konto ohne Schufa setzen. Er hatte nicht nur seine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und daraufhin in seinem Beruf gearbeitet, sondern sich danach auch noch in einem anderen Bereich selbstständig gemacht – ebenfalls durchaus erfolgreich.

Falsche Angaben bei der Krankenversicherung?

Doch wie kommt es, dass der junge Mann dennoch in einer Situation ist, in der nicht einmal ein Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung ein wirklicher Ausweg zu sein scheinen? Die Krankenkasse argumentiert da ganz einfach: Sie fühlt sich von ihrem Kunden betrogen. Dieser hatte 2014 die Krankenkasse gewechselt und ist damit ins private System eingestiegen. Schon zuvor hatte er Probleme mit seinem Bein. Diese allerdings behandelte er erfolgreich mit Antibiotika und war danach wieder voll einsatzfähig. Seinen Job konnte er erfolgreich und ohne Probleme ausüben. Auch deshalb sprach er die Probleme in seinem Antrag bei der privaten Krankenversicherung gar nicht erst an – das könnte ihm nun zum Verhängnis werden, denn die Krankenkasse ist der Meinung, dass der Kunde die Informationen wissentlich zurückgehalten hat.

Unwissen könnte in die Privatinsolvenz führen

Auf Grund der geringen Relevanz der Vorerkrankung könnte der noch nicht einmal 30-jährige Mann noch einmal Glück haben und vielleicht über den Rechtsweg noch zu seinem Geld kommen. Dennoch ist auch die Krankenkasse nicht zwingend im Unrecht, denn wer in Deutschland die Krankenkasse wechselt, der muss alle Informationen zu Vorerkrankungen angeben. Wer das nicht tut, der läuft Gefahr, den finanziellen Schutz zu gefährden. So kann eine falsche Angabe oder ein nicht durchdachtes Ausfüllen des Fragebogens dazu führen, dass man die Privatinsolvenz nicht einmal mehr mit einem Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung verhindern kann.

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