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Tschechien und sein großes Problem der Privatschulden

Die Privatinsolvenz wird in Deutschland gerne als besonders hartes Schicksal dargestellt – nicht umsonst kämpfen zahlreiche Verbraucher mit einem Girokonto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung gegen sie an. Doch wenn man einen Blick nach Tschechien wirft, erschreckt man vermutlich wirklich. Dort ist die Situation für viele Privatverbraucher eine Katastrophe.

Tschechien geht es wirtschaftlich immer besser. Der deutsche Nachbar hat die Zeiten der Sowjetunion längst hinter sich gelassen und gehört mittlerweile zu den Vorzeigestaaten in Osteuropa. Doch ein Problem wird Tschechien nicht so recht hoch: Eine enorme hohe Privatverschuldung. Im deutschen Nachbarland gibt es mehr anhängige Pfändungen als in Deutschland – obwohl das Land gerade einmal 10 Millionen Einwohner hat und damit nur ein Achtel so groß ist wie Deutschland. Doch in Tschechien gibt es viele Probleme rund um private Verschuldung, dazu gehört auch, dass es kein vergleichbares Produkt wie das Girokonto ohne Schufa geht und es zudem an guten Schuldnerberatungen fehlt. Doch es gibt zusätzlich ein noch viel größeres Problem.

Windige Geschäftsmänner ruinieren ganze Existenzen

In Tschechien geht seit Jahren die Furcht um – vor Geschäftsmännern, die Kredite anbieten und nach wenigen Jahren das zehn- oder gar hundertfache des jeweiligen Betrages zurückwollen. Die verzweifelten Menschen, die mit Schulden zu kämpfen haben, gehen darauf ein und stehen irgendwann vor einem Schuldenberg, den sie nie wieder abtragen können. Die Praxis wird seit Jahren immer mehr eingedämmt und viele Betrüger und angebliche Geschäftsmänner wurden gestellt. Doch noch immer gibt es Kredite mit unlauteren Zinsen und noch immer gibt es große Gefahren für Privatverbraucher, die mit Schulden zu kämpfen haben. Sie können schlichtweg nicht auf eine Schuldnerberatung und ein Girokonto ohne Schufa setzen und fallen stattdessen auf Betrüger und deren Maschen herein.

Privatinsolvenz in Tschechien ist kaum möglich

Zwar hat Tschechien ähnlich wie Deutschland auch ein Privatinsolvenzrecht, doch im Detail gibt es einen entscheidenden Unterschied: In Tschechien gibt es eine Mindestschwelle für die Rückzahlung der Schulden. In Deutschland dagegen gibt es drei Möglichkeiten für ein Ende der Privatinsolvenz, nach spätestens sechs Jahren ist jeder schuldenfrei – unabhängig von der Höhe der Schulden und einer eventuellen Rückzahlung. Das ist in Tschechien anders. Dort gilt für ein Ende der Privatinsolvenz immer die Rückzahlungsschwelle von 30 Prozent. Wer nicht mindestens diesen Betrag seiner Gesamtschulden abstottern kann, der lebt für immer mit Schulden und einer Privatinsolvenz. Konkret bedeutet das: Wer einmal auf die Tricks der windigen Geschäftsmänner mit Wucherzinsen reingefallen ist und rechtlich nicht dagegen vorgehen kann, kommt aus dem Schuldensumpf möglicherweise nie wieder rein.

Tschechische Politiker wünschen sich eine Reform

Doch langsam, jetzt wo es dem Staat und der Wirtschaft immer bessergeht, melden sich immer mehr Stimmen, die eine Reform der Privatinsolvenz für nötig halten. Die Mindestrückzahlung soll wegfallen, „alte“ Schuldner sollen vom Staat indirekt entschuldet werden und die Schulden zukünftig an den Staat zurückzahlen – mit klaren Schwellen und deutlich mehr finanzieller Freiheit. Am Ende würde diese Reform dazu führen, dass die Menschen wieder Hoffnung und eine Chance hätten. Genau das wünschen sich auch viele Menschen, die auf ein Girokonto ohne Schufa setzen. Man kann von Glück sprechen, dass es solche Angebote in dieser Qualität in Deutschland gibt.


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