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22.05.2015

Unfassbarer Betrug im Münsterland

Es gibt zweifelsohne Fälle, die so nicht mit anderen vergleichbar sind. Ein gutes Beispiel ist ein Fall, der in Ibbenbüren vor Gericht verhandelt wurde. Dort hat ein Betrüger einem Lehrer insgesamt 365.000 Euro abgenommen und den Mann in die Privatinsolvenz gebracht. Was mit dem Geld geschehen ist, sagt der Angeklagte nicht. Das Leben des Pensionärs dagegen ist ein Scherbenhaufen. Wer auf ein Girokonto ohne Schufa setzt, der hat normalerweise einen Schicksalsschlag hinter sich oder will sich einfach vom System Schufa verabschieden. Manchmal ist ein Schicksalsschlag allerdings auch ein Betrugsfall. So etwa in Münster, wo ein heute 65-jähriger Lehrer von einem Betrüger so unter Druck gesetzt wurde, dass er ihm am Ende insgesamt 365.000 Euro zur Verfügung gestellt hat. Der betrogene Lehrer lebt heute in Privatinsolvenz und bezahlt von seinen nunmehr 400.000 Euro Schulden jeden Monat 1.100 Euro von seiner Pension zurück. Seine Gesamtschulden wird der Mann wohl nie wieder zurückzahlen können. Auch ein Girokonto ohne Schufa hätte hier wohl kaum mehr geholfen. Gelogen, betrogen, ausgenommen Geldbedarf unterschiedlich hochDer 47-jährige Betrüger aus Münster und der mittlerweile psychisch kranke Lehrer hatten sich vor einigen Jahren im Internet kennengelernt. Dort erzählte der Betrüger dem Lehrer von seinem schweren Schicksal. Er schickte dem Mann gefälschte Bilder seines Leidens und peppte seine Krankenakte mit nicht vorhandenen Krankheiten auf. Darüber hinaus log er den Lehrer über Jahre an und sorgte unter anderem dafür, dass dieser psychisch krank wurde. Vor Gericht sagte der Betrogene dazu: „Ich bin so erzogen worden, dass man Menschen hilft“. Das hat der 47-jährige Betrüger eiskalt ausgenutzt und mit seinen gefälschten Krankenakten nicht nur das Ersparte des Lehrer geraubt, sondern diesen auch noch dazu gebracht hat, mehrere Kredite aufzunehmen. Strafmaß des Amtsgerichts reicht nicht aus Der Fall, in dem der Betroffene sich wohl nicht einmal mehr mit einem Girokonto ohne Schufa vor einer Überschuldung hätte retten können, wiegt so schwer, dass selbst die Richter kaum fassen können, was passiert ist. Schon 2014 war der Fall einmal vor Gericht, damals legte der Betrüger Arztrechnungen aus den USA vor und sprach von einer Erbschaft, die er erwarten würde. Heute hat beides sich als eine Fälschung herausgestellt. Auf Grund dieser betrügerischen Haltung sieht das Amtsgericht keine Möglichkeit, allein ein Urteil zu fällen. Der vorsitzende Richter gab zu bedenken, dass das Strafmaß, das dem Amtsgericht zur Verfügung stehe, für diesen Fall nicht ausreichend sei. Er verwies den Fall an das Landgericht, das die Möglichkeit hat, den Mann länger hinter Gitter zu bringen. Pension für die Schuldenrückzahlung geopfert Vor Gericht wollte der Betrüger dem Betrogenen nicht sagen, wofür er das Geld wirklich verwendet hat. Der 65-jährige Lehrer erhält damit nicht einmal dieses Stück Gerechtigkeit. Heute lebt der frühere Lehrer in Privatinsolvenz mit einem Schuldenberg von 400.000 Euro. Um seinen Gläubigern zumindest etwa zurückzugeben, bezahlt er jeden Monat 1.100 Euro von seiner Pension. Das wird nicht reichen, um den Schuldenberg abzubauen, dennoch wird der Mann irgendwann wieder schuldenfrei sein. Ein Girokonto ohne Schufa könnte danach dabei helfen, die Zeit als Pensionär dennoch zu genießen. Auch die psychische Krankheit lässt sich mittelfristig vielleicht bekämpfen. Eine lange Strafe für den Betrüger könnte dabei bereits Balsam auf die Seele sein.

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