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Unglaublicher Betrug durch Beamte in Köln

Ein irrer Fall bewegt derzeit die Gemüter in Köln. Dort soll eine Beamtin die Stadt um insgesamt knapp zwei Millionen Euro betrogen haben. Eine Privatinsolvenz ist für sie nach dem Urteil keine Möglichkeit mehr – sie muss den Betrag zurückzahlen. Ob ihr das gelingen wird, steht derzeit noch in den Sternen. Auch ein Girokonto ohne Schufa könnte nicht genug sein. Wenn man es mit einer Schuldnerberatung und einem Konto ohne Schufa nicht mehr schaffen kann, dann muss man wirklich etwas falsch gemacht haben. Als absolut verrückt könnte man entsprechend auch das Verhalten einer Beamtin aus Köln beschreiben, über das die Kölnische Rundschau berichtet hat. Die Frau soll bis zu zwei Millionen Euro aus der Kasse der Stadt erbeutet haben – und das als Person in einem Beamtenverhältnis. Auch ihr Mann wurde zu einer Strafe von fast 100.000 Euro verurteilt. Der Ehemann, ebenfalls Beamter, soll bei dem Betrug Beihilfe geleistet haben und muss entsprechend ebenfalls seinen Posten räumen.

Ein Leben in unsäglichem Luxus

© Helen West | Dreamstime Stock Photos

So richtig glauben kann man es eigentlich nicht. Mit einem gefälschten Rezept ist es einer Beamtin aus Köln gelungen, einen Schaden in Millionenhöhe anzurichten. Nachdem sie ein äußerst teures Medikament nur für einen Zeitraum von drei bis fünf Monaten genommen hat, reichte sie die Rezepte danach auch weiterhin zur Erstattung ein. Der Stadt fiel nicht auf, dass die Frau längst wieder diensttauglich war und so ging die Masche auf. Die Dame erhielt Monat für Monat, später sogar alle 14 Tage, Geld für das Medikament überwiesen, kaufte aber dieses überhaupt nicht mehr. Stattdessen gönnte sie sich von ihrem gestohlenen Geld ein Leben in höchstem Luxus. Besonders für Urlaube und andere Erlebnisse soll das Geld draufgegangen sein.

Kaum Wertgegenstände gefunden

Dass eine Rückzahlung der Schulden auch mit einem Girokonto ohne Schufa kaum machbar ist, liegt auch daran, dass bei der Frau kaum ein Wertgegenstand gefunden wurde. Sie hat das Geld wohl tatsächlich fast komplett ausgegeben, ohne dafür Dinge mit einem materiellen Gegenwert zu erhalten. Zur Mittäterschaft wurde auch der Ehemann der Frau, der ebenfalls in einem Beamtenverhältnis war, verurteilt. Zusammen müssen sie die hohen Schulden zurückzahlen, denn eine Privatinsolvenz steht ihnen auf Grund der Schulden aus einer Straftat nicht offen. Stattdessen müssen sie jeden Cent abstottern – selbst in Rente. Ob das gelingen wird, steht natürlich in den Sternen und ist sogar gänzlich unwahrscheinlich. Das liegt auch daran, dass die beiden ihren Job los sind, da sie das Vertrauensverhältnis als Beamte ausgenutzt haben.

Fehler im System kommen vor

Auch wenn eine Rückzahlung der Schulden nicht einmal mit einem Konto ohne Schufa möglich ist, hat sich das Ehepaar zweifelsohne ein angenehmes Leben gegönnt. Es ist zwar kaum zu glauben, wie einfach sie an das Geld gekommen sind. Dennoch zeigt der Fall mehr als deutlich, dass es immer wieder zu Fehlern im System kommt. Diese fallen oft erst nach vielen Jahren auf und machen es Betrügern entsprechend möglich, ein Leben in Saus und Braus zu führen. Die Wenigsten denken dabei daran, dass die gute Zeit irgendwann vorbei sein kann. Wenn dann nicht einmal mehr ein Girokonto ohne Schufa helfen kann, ist die Situation wirklich ernst.

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