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Verändert die Datenschutzverordnung die Schufa grundlegend?

Ab dem 25. Mai könnte sich in Bezug auf die Schufa viel verändern. Wenn die neue Datenschutzverordnung in Kraft tritt, könnte die Auskunftei in Bedrängnis kommen.

Unter dem Kürzel DSGVO macht eine neue Datenschutzverordnung seit Monaten so einigen in deutschen Unternehmen Angst. Rund um persönliche Daten ändert sich in den kommenden Jahren so einiges. Besonders die Speicherung und Verwendung der Daten muss sich laut dem Gesetzgeber ändern. Davon sollen allen voran die Verbraucher profitieren, die zukünftig eine Möglichkeit haben sollen, mehr über ihre gespeicherten Daten und deren Verarbeitung zu erfahren. Dadurch soll sichergestellt werden, dass auch wirklich jeder Verbraucher alle Daten kennt, die über ihn gespeichert sind. Gleichzeitig soll dem Wunsch der Verbraucher, mehr darüber zu erfahren, was die Unternehmen mit eben diesen Daten machen, Rechnung getragen.

Datenschutzverordnung bringt neue Pflichten für Unternehmen

Ein Problem ist die neue Datenschutzverordnung allen voran für Unternehmen, die viele Daten speichern. Sie benötigen aber einer bestimmten Größe in Zukunft einen Datenschutzbeauftragen und müssen bezüglich der Speicherung und Verarbeitung von Kundendaten verschiedene Gesetze beachten. Gerade Internetunternehmen, darunter beispielsweise auch Großunternehmen wie Facebook, müssen durch die neue Datenschutzverordnung so einige Dinge im alltäglichen Geschäft ändern. Für Verbraucher bringt die neue DSVGO, die auf eine EU-Verordnung zurückgeht, die in Deutschland unmittelbar gilt, mehr Auskünfte. Ab dem 25. Mai 2018 soll es möglich sein, dass Verbraucher bei Unternehmen alle gespeicherten Daten anfragen und in Erfahrung bringen können. Auch die Verwendung und Verarbeitung der Daten muss auf Wunsch des Verbrauchers offengelegt werden – für viele Unternehmen sind diese detaillierten Auskunftspflichten ein Problem.

Schufa beruft sich auf das Geschäftsgeheimnis

Das gilt auch für den mitunter größten Datensammler in Deutschland: Die Schufa. Die bekannte Auskunftei aus Wiesbaden nutzt für ihr Geschäft allen voran Daten, die sie von anderen Unternehmen wie Banken oder Versicherungen bekommen hat. Der Weitergabe dieser stimmen Verbraucher zum Beispiel bei einer normalen Kontoeröffnung zu – das gilt übrigens beispielsweise beim Girokonto ohne Schufa von Global-Konto nicht. Doch während Verbraucher bereits die Option haben, über die sogenannte kostenfreie Selbstauskunft, einmal jährlich alle gespeicherten Daten der Schufa über sie sowie die Score-Werte einsehen können, dürfte sich mit der DSVGO so einiges ändern. Zukünftig müssten Verbraucher eigentlich nicht nur die Möglichkeit haben, zu erfahren, was für Daten gespeichert ist, sondern auch was damit gemacht wird. Die Schufa allerdings will genau das nicht preisgeben und beruft sich dafür auf das Geschäftsgeheimnis.

Deutsche Gerichte bestätigen Geschäftsgeheimnis der Schufa

Was genau die neue Datenschutzverordnung wirklich bedeutet, lässt sich aktuell noch nicht endgültig einschätzen. Bislang haben die deutschen Gerichte die Schufa geschützt, im Jahr 2014 gab es sogar ein letztinstanzliches Urteil. Dabei wurde der Algorithmus zur Bonitätsbestimmung als Geschäftsgeheimnis der Schufa deklariert. Das heißt seitdem konkret: Verbraucher haben kein Anrecht zu erfahren, wie es zu der genauen Score kommt. Unklar ist allerdings, ob das auch in der Zukunft so bleibt. Datenschutzexperten gehen davon aus, dass die neue Verordnung auch die Schufa zu mehr Transparenz zwingt. Wie diese genau aussieht, lässt sich aktuell aber noch nicht einschätzen. Mit einem Girokonto ohne Schufa ist man vorerst weiterhin besser dran, wenn man mit dem System Schufa nichts zu tun haben möchte.


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