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09.01.2020

Verbraucherschützer sprechen sich für kürzere Privatinsolvenz aus

Eine schnellere und einfachere Privatinsolvenz. Das ist der Wunsch von Verbraucherschützern in Deutschland – doch kommt es dazu auch?

Auch wenn die Zahl der Privatinsolvenzverfahren in Deutschland in den letzten Jahren konstant gesunken ist, bleibt das Problem gravierend. Gerade in Anbetracht insgesamt steigender Überschuldungszahlen ist die Privatinsolvenz weiterhin äußerst relevant. Durch eine EU-Initiative steht aktuell immer wieder eine Reform der Rechtslage in Deutschland im Raum. Genau für diese setzen sich immer mehr Verbraucherschützer ein. Gegenüber dem Handelsblatt erklärt einer, warum die Reform ein so wichtiger Schritt wäre.

Schneller und einfacher raus aus der Privatinsolvenz

Die Logik des neuen Privatinsolvenzverfahrens ist vergleichsweise simpel. „Es ist sinnvoll, dass die Restschuldbefreiung künftig ohne Bedingungen nach drei Jahren erfolgen soll“, sagt Christoph Zerhusen von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Er spricht damit für viele andere Verbraucherschützer und Schuldnerberater, die der Reform positiv entgegenstehen. Aktuell dauert das Privatinsolvenzverfahren, während dem manch einer auch auf ein Produkt wie das Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzt, im Schnitt knapp fünf Jahre. Zwar ist ein Ende nach drei Jahren theoretisch möglich, realistisch allerdings schafft dies wegen der hohen Rückzahlungsschwelle von 35 Prozent sowie der Verfahrenskosten kaum jemand.

Lange Privatinsolvenz hilft im Prinzip niemanden

Dass die Privatinsolvenz dennoch so lange dauert, hilft in den meisten Fällen allerdings weder den Gläubigern noch den Schuldnern. Letztere stehen vor einem Scherbenhaufen und schaffen durch die lange Dauer der Vor- und Nachbereitung sowie dem eigentlichen Verfahren oft nicht mehr die Rückkehr in ein normales Leben. Dadurch, dass die Rückzahlungsquoten besonders in den Jahren vier und fünf zudem sehr niedrig sind, profitieren auch die Gläubiger kaum. Sie bekommen zwar noch ein wenig Geld, allerdings bleibt nach Abzug der zusätzlichen Verfahrenskosten häufig fast nichts mehr übrig. Ein Ende der Privatinsolvenz von drei Jahren wäre da ein folgerichtiger Schritt.

Niemand gerät freiwillig in die Privatinsolvenz

Für eine Verkürzung des Privatinsolvenzverfahrens sprechen sich in Deutschland nicht nur Verbraucherschützer, sondern auch zahlreiche karitative Verbände aus. Der Grund liegt auch sozial begründet, denn in die Privatinsolvenz rutscht niemand leichtfertig oder freiwillig. „Die meisten Menschen rutschen nach und nach in die Schuldenfalle, oft auch durch Schicksalsschläge“, sagt etwa Verbraucherschützer Zerhusen. Diese Menschen durch ein unnötig langes Verfahren, das am Ende keinem hilft, zu bestrafen, ist keine sinnvolle Lösung. Dadurch, dass es nur recht wenige Stimmen gegen eine Änderung des Insolvenzverfahrens gibt, kann man davon ausgehen, dass es im kommenden Jahr zu einiger Bewegung kommen könnten – positiv ist das auf jeden Fall. 


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