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Vergessen die Deutschen die Möglichkeit einer Privatinsolvenz?

Immer weniger Privat- und Firmeninsolvenzen in Deutschland. Der fünfte starke Rückgang in Folge sorgt unter anderem dafür, dass die Zahl der Privatinsolvenzen in Deutschland den niedrigsten Stand seit 2006 erreicht hat. Die Folge: Insolvenzen werden zu einem immer unwahrscheinlicheren Szenario. Verschuldete Menschen sollten die Privatinsolvenz dennoch nicht aus den Augen verlieren. Es klingt alles mehr als nur positiv. Die Zahl der Firmeninsolvenzen in Deutschland sinkt, die der Privatinsolvenzen sogar noch stärker. Auch 2015 ist die Zahl der Privatinsolvenz wieder um fast zehn Prozent gefallen – ein Trend, der sich bereits seit fünf Jahren ohne Unterbrechung zeigt. Kaum ein Experte zweifelt an, dass es demnächst eine Wende des Trends geben wird. Vielmehr ist davon auszugehen, dass die Zahl der Privatinsolvenzen sogar noch weiter sinkt. Das hat mehrere Gründe, zu denen unter anderem auch eine bessere Schuldnerberatung und Produkte wie das Konto ohne Schufa gehören. Dass das Wort Privatinsolvenz jetzt aber aus dem Wortschatz der Deutschen gestrichen wird, davon ist nicht auszugehen. Insgesamt 79.000 Privatinsolvenzen in 2015 sind immer noch eine ernstzunehmende Zahl.

Privatinsolvenz kann sehr sinnvoll sein

© Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos

Interessant an der Statistik von Creditreform, welche die Zahl der Privatinsolvenzen erfasst, ist, dass der Trend nicht zu einhundert Prozent zu dem der Überschuldung passt. Diese sinkt in Deutschland zwar auch, aber deutlich weniger stark. Konkret bedeutet das, dass zwar deutlich weniger Deutsche Privatinsolvenz anmelden müssen, aber dennoch weiterhin viele mit Schulden zu kämpfen haben. Das legt nahe, dass sich viele Bürger vor dem Schicksal Privatinsolvenz scheuen. Das liegt zweifelsohne auch daran, dass ein Schuldenabbau mit einem Girokonto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung mittlerweile auch anders möglich ist. Die Privatinsolvenz als Alternative zum Schuldenabbau sollte man aber in keinem Fall aus den Augen verlieren.

Privatinsolvenz oft die Ultima Ratio

Für Schuldner in Deutschland hat sich die Privatinsolvenz mittlerweile zu einer Art Ultima Ratio entwickelt. Sofern sie dann in Anspruch genommen wird, ist das auch vollkommen in Ordnung. Es scheint nämlich, als versuchten die Verbraucher zuerst alles andere, ehe sie den Offenbarungseid leisten. Das bedeutet, dass zuerst Anstrengungen – beispielsweise mit einer Schuldnerberatung und einem Girokonto ohne Schufa erfolgen – und erst dann weitere Schritte ergriffen werden. Nur wer scheitert, meldet am Ende Privatinsolvenz an und hat damit sozusagen eine doppelte Chance. Die Privatinsolvenz nämlich ermöglicht all jenen, die kaum mehr eine Chance sehen, ihre Schulden zurückzuzahlen, die Möglichkeit, in Zukunft wieder ein schuldenfreies Leben zu führen. Auch wenn die bis zu sechs Jahre Wohlverhaltensphase hart ist, es lohnt sich zumeist.

Privatinsolvenz ist oftmals ein Makel

Dass sich immer mehr Menschen dafür entscheiden, die Überschuldung lieber mit Produkten wie dem Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung anzugehen als auf eine Privatinsolvenz zu setzen, hat auch noch einen weiteren Grund. Die Privatinsolvenz wird hierzulande – beispielsweise im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten von Amerika – als ernstzunehmender Makel angesehen. Wer Insolvenz anmelden muss, der wird oft an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Auch im Alltag drohen Probleme, denn Menschen in Privatinsolvenz erhalten oft keinen Mobilfunkvertrag, können keine Abonnements abschließen und werden meist auch von Banken schlechter behandelt. Eine Privatinsolvenz mit einem Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung zu verhindern kann also durchaus Sinn ergeben.

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