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Vermögensabgabe in der Coronakrise?

Könnten die Starken den Schwachen in der Coronakrise mit einer Vermögensabgabe helfen? Die Deutschen scheinen von der Idee nicht gerade angetan.

Die Folgen des Coronavirus für die Wirtschaft sind zweifelsfrei verheerend und die Zahl derjenigen, die Hilfe brauchen, wird in den kommenden Monaten weiter steigen. Ob mit einer Schuldnerberatung oder auch einem Girokonto ohne Schufa – den Kampf gegen die Überschuldung müssen in diesem und wohl auch im nächsten Jahr deutlich mehr Menschen aufnehmen. Doch ist es deshalb richtig, dass aktuell wieder über eine Vermögensabgabe diskutiert wird?

SPD-Vorsitzende möchte Umverteilung in der Coronakrise

Um die hohen Kosten der Cornakrise zu decken, plant zumindest die SPD-Vorsitzende Saskia Esken mit einem kontroversen Vorschlag. : „Wir werden eine faire Lastenverteilung brauchen - und die kann für die SPD nur so aussehen, dass sich die starken Schultern in Deutschland auch stark beteiligen“, lies sie gegenüber der Stuttgarter Zeitung verlauten. Eine solche Option wäre beispielsweise auch eine Vermögensabgabe heißt es weiter. Den Schwachen könnte aufgrund der finanziell negativen Folgen durch das Coronavirus also dadurch geholfen werden, dass Bürger mit mehr Geld eine Abgabe leisten – allerdings natürlich an den Staat und nicht direkt an andere Bürger, die wirklich in einer Notsituation sind.

Coronavirus könnte Deutschland viele Milliarden kosten

Dass eine gewisse Umverteilung und Solidarität in Zeiten des Coronavirus notwendig sind, ist relativ klar. Manche Verbraucher sind schlichtweg deutlich stärker von den Folgen betroffen als andere, etwa weil sie ihren Job verlieren oder in Kurzarbeit müssen. Andere dagegen können von der Krise möglicherweise sogar profitieren, weil sich langfristig bessere Arbeits- und Gehaltsbedingungen ergeben, etwa in der Pflege oder im Einzelhandel. Dazu kommt, dass gerade Selbstständige aktuell förmlich ihre Lebensgrundlage unter den Füßen weggezogen bekommen, besonders in der Gastronomie und der Kulturszene. Fest steht schon jetzt, dass die staatlichen Kosten für die Coronakrise sich im dreistelligen Milliardenbereich bewegen werden. Das aktuelle Hilfsprogramm der Bundesregierung sieht entsprechend auch schon eine Summe von fast einer Billion Euro vor – so viel wie kein Hilfsprogramm jemals zuvor.

Umverteilung muss nicht über eine Vermögensabgabe gehen

Doch trotz alledem erscheint der Vorschlag von Esken nicht allzu ausgereift und entsprechend groß ist die Kritik auch aus der Mitte der Bevölkerung. Auch wenn etwa die Linke noch drastischer vorgeht und vorschlägt, eine einmalige Abgabe von fünf Prozent für alle Millionäre zu erzwingen, erscheint der Vorschlag einer Regierungspartei wie der SPD doch noch einmal bedenklicher. Ohne Zweifel ist Solidarität so sehr notwendig wie nie zuvor, doch es gibt auch viele andere Wege, wie die Deutschen sich in dieser Situation gegenseitig helfen können, ohne dass es eine Neiddebatte gibt.


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