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06.11.2015

Vertrauen schamlos missbraucht: Geldstrafe für Pflegerin

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. So lautet ein bekanntes Sprichwort. Wie wichtig genau dieser Satz sein kann, sieht man an einem Fall in Hassfurt. In der Stadt in Rheinland-Pfalz hat eine Betreuerin einer dementen Dame deren Vertrauen über Monate missbraucht und insgesamt fast 10.000 entwendet. Um eine Freiheitsstrafe ist sie dennoch herumgekommen. Menschen, die in finanziellen Nöten sind, setzen häufig auf Produkte wie das Girokonto ohne Schufa, um ihre Finanzen wieder in den Griff zu bekommen. Nicht jeder aber trifft in einer schwierigen Situation die richtige Entscheidung. Manch einer steckt den Kopf in den Sand, wenn es finanziell nicht mehr weiterzugehen scheint, andere lassen sich auf dubiose Geschäfte ein. Und dann gibt es da noch die Menschen, die straffällig werden, weil die Finanzen kräftig aus der Bahn geworfen wurden. So auch in einem aktuellen Fall in Hassfurt, in dem eine Frau zuerst 2014 wegen eines Diebstahls auffiel und nun wegen Untreue zu einer deutlich höheren Strafe verurteilt wurde.

Vertrauensstellung schamlos ausgenutzt

© Radu Razvan Gheorghe | Dreamstime Stock Photos

Während andere vernünftigerweise den Kampf gegen die Überschuldung aufnehmen, hat sich die Frau im mittleren Alter entschlossen, weder auf eine Schuldnerberatung noch auf ein Konto ohne Schufa zu setzen. Stattdessen hat sie die Vertrauensstellung, die sie gegenüber einer dementen Frau innehatte, schamlos ausgenutzt. Die Verurteilte kümmerte sich als Pflegerin um die ältere Dame und führte für sie Aufgaben des täglichen Lebens durch. Um Einkäufe machen zu können, hatte sie dazu unter anderem die Girokarte der älteren Dame. Anstatt diese aber nur für die Zwecke ihres Berufs einzusetzen, hat die Frau im Zeitraum zwischen Mai und September 2014 mehrmals Geld für eigene Zwecke abgehoben. Die Beträge lagen zwar immer nur zwischen 100 und 1000 Euro, durch die Vielzahl der Abhebungen summiert sich die Gesamtschadenssumme allerdings auf fast 10.000 Euro.

Hohe Schulden und Privatinsolvenz

Vor Gericht wirkte die Frau laut Angaben der Main Post niedergeschlagen und reumütig. Sie erschien sogar ohne Verteidiger und leugnete keinen einzigen der Anklagepunkte. Schnell ließ sich auch herausfinden, was die Frau zu ihrer dummen Tat gebracht hat. Trotz einer Rente von 1.000 Euro im Monat, welche die Dame aus einer Frühverrentung erhält, hat sie Gesamtschulden von über 100.000 Euro. Seit einem Jahr befindet sie sich zudem in der Wohlverhaltensphase, die auf die Anmeldung der Privatinsolvenz folgt. Man kann entsprechend davon ausgehen, dass die Dame zumindest eingesehen hat, dass es nicht weitergehen kann wie bisher. Dennoch scheint sie auch heute noch nicht auf eine Schuldnerberatung und ein Produkte wie das Girokonto ohne Schufa zu setzen.

Schulden ruinieren die Existenz

Kaufsucht, psychische Probleme, Selbstverstümmelung. Drei Stichworte, die vor Gericht ebenfalls in Zusammenhang mit der Angeklagten fielen. Die Frau im mittleren Alter hatte grundsätzlich eine gesicherte Existenz, ist durch ihre finanziellen Sorgen aber komplett aus der Bahn geraten. Auch auf Grund dieses harten Schicksals entschieden sich die Richter am Ende, auf eine Freiheitsstrafe zu verzichten. Stattdessen muss sie eine Geldstrafe bezahlen, die sie aber auch auf Raten begleichen darf. Selbstredend muss sie zudem den kompletten Schaden zurückzahlen. Da diese finanziellen Belastungen durch eine Straftat entstanden sind, entfallen sie auch nicht zum Ende der Privatinsolvenz. Eine Schuldnerberatung und ein Konto ohne Schufa wären für die Frau, die auf die schiefe Bahn geraten ist, also auch jetzt genau das Richtige.  

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