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14.11.2016

Veruntreuung bleibt eine beliebte Straftat

Veruntreuung ist eine Straftat, von der häufig in Zusammenhang mit einer Privatinsolvenz zu lesen ist. Das liegt daran, dass Fälle von Veruntreuung meist in solch Schwindel erregenden Höhen „spielen“, dass eine Entschuldung über ein Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung nahezu unmöglich ist. Doch wieso ist die Veruntreuung eine so „beliebte“ Straftat? Ein aktueller Fall in Baden-Württemberg erregt die Gemüter: Dort soll ein Hausverwalter insgesamt 1,7 Millionen Euro veruntreut haben. Schon die schiere Summe ist kaum zu glauben. Doch viel schlimmer ist noch, dass die Veruntreuung systematisch stattgefunden hat – und das über Jahre. Der Hausverwalter soll insgesamt seit 2008 Geld veruntreut haben. Zudem ist das Geld scheinbar nicht mehr da, denn die Suche nach den Mitteln seitens der Staatsanwaltschaft war bislang erfolglos. Es scheint tatsächlich so zu sein, dass der Hausverwalter das gesamte Geld ausgegeben hat. Fälle wie diese gibt es im Dunstkreis der Veruntreuung allerdings immer wieder. Eigentlich kaum zu glauben, aber dennoch wahr.

Warum kommt es immer wieder zur Veruntreuung?

© Jyothi | Dreamstime Stock Photos

Dass die Veruntreuung eine so häufige Straftat ist, liegt vielfach an der Einfachheit. In bestimmten Positionen wird selten kontrolliert, was mit Geldern passiert. Besonders in Vertrauenspositionen wie der eines Hausverwalters, schaut meist niemand doppelt auf das Geld. Erst im Ernstfall fällt auf, dass etwas nicht stimmt. Rechnungen oder Belege lassen sich zudem relativ leicht fälschen, wodurch die Veruntreuung in vielen Fällen recht einfach wird. Das führt auch dazu, dass die Veruntreuung meist über viele Jahre nicht auffällt. Das erklärt meist auch die extrem hohen Summen, die bei Fällen von Veruntreuung vor Gericht verhandelt werden. Nur selten geht es nur um ein paar tausend Euro. Vielmehr ist meist die Rede von mehreren hunderttausend Euro oder sogar mehreren Millionen.

Kommen Geschädigte wieder an ihr Geld?

Problematisch ist die Veruntreuung allerdings für viele Verbraucher. Meist können Firmen mit den hohen finanziellen Schäden umgehen, sind Verbraucher im Spiel sieht die Sache aber ganz anders aus. Das gilt beispielsweise dann, wenn wie im Fall in Baden-Württemberg ein Hausverwalter der Veruntreuung schuldig wird. Hier verlieren Verbraucher teilweise Einlagen im fünf- oder sechsstelligen Bereich. Das kann zu einem riesigen finanziellen Problem werden. Am Ende wird die Privatinsolvenz nicht nur für den schuldigen Insolvenzverwalter, sondern auch für die unschuldigen Betrogenen zu einem echten Szenario. Für Verbraucher kann ein Konto ohne Schufa in Verbindung mit einer Schuldnerberatung immerhin noch ein Rettungsanker sein. Dass man auf Grund von gestohlenen Einlagen allerdings finanzielle Probleme bekommt, ist dennoch ein äußerst tragisches Schicksal.

Wie sehen die Strafen für Veruntreuung aus?

Die Veruntreuung ist eine in jeder Hinsicht ernstzunehmende Straftat. Das sieht man auch am Strafmaß, das bei bis zu zehn Jahren Gefängnis liegt. Zu einer Bewährungsstrafe kommt es in schweren Fällen nahezu nie. Verbrechen wie diese werden in Deutschland auf Grund der vielen Geschädigten mittlerweile hart bestraft. Dazu kommen meist hohe finanzielle Strafen, die es zusätzlich zu den Gefängnisstrafen zu zahlen gilt. Natürlich müssen die Schuldigen auch ihre Schäden begleichen, sofern denn möglich. Eine Privatinsolvenz steht ihnen zumindest für die Schadenssumme nicht offen. Sie können einzig mit einem Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung den Kopf über Wasser halten. In schweren Fällen wird aber wohl selbst das nicht helfen.

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