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Viele Geringverdiener werden nicht durch die Kurzarbeit aufgefangen

Die Kurzarbeit soll dafür sorgen, dass Verbraucher in Deutschland trotz der Krise ihren Job nicht verlieren – doch geholfen wird besonders Gutverdienern.

Das Coronavirus sorgt nach einer Erholung im Sommer spätestens mit der zweiten Welle wieder für Angst und Schrecken auf dem deutschen Arbeitsmarkt und in der Wirtschaft. Auch beim Interesse am Girokonto ohne Schufa von Global-Konto ist ein großer Anstieg zu vernehmen. Im Herbst erwarten Experten ein erneutes Wachstum der Arbeitslosigkeit, gegenüber den Vormonaten genauso wie gegenüber dem Vorjahr. Hintergrund sind die wirtschaftlichen Einschränkungen durch den Lockdown Light, der besonders der Gastronomie und der Reisebranche zu schaffen macht. Doch es zeigt sich auch, dass keineswegs alle Verbraucher gleich stark betroffen sind – das liegt schon an einem Missverhältnis bei der Kurzarbeit.

Besonders Jobs von Geringverdienern gehen verloren

Bei der Vorstellung des Schuldneratlas für 2020 hat Creditreform deutlich gemacht, wie problematisch die Lage ist. Wenngleich die Gesamtzahl der von einer Überschuldung betroffenen Verbraucher zurückgegangen ist, warnen die Experten vor den kommenden Monaten und besonders dem neuen Jahr. Dann dürften viele zehntausend Menschen mehr als in den Jahren zuvor in die Überschuldung geraten. Hintergrund ist besonders der Jobverlust bei vielen Geringverdienern. Wenngleich nämlich die Quote der Arbeitslosen nur leicht gestiegen ist, zeigt sich ein strukturelles Problem: Den Arbeitsplatz verloren haben großenteils Verbraucher im Niedriglohnsektor – meist haben eben jene auch keine Rücklagen.

Fehlende Rücklagen führen in die Überschuldung

Dass den Experten von Crifbürgel entsprechend angst und bange ist, was die weitere Entwicklung angeht, sollte niemanden überraschen. Es ist seit jeher so, dass fehlende Rücklagen ein Hauptgrund dafür sind, dass Menschen in die Überschuldung geraten – genauso wie die Arbeitslosigkeit. Kommt beides zusammen, fällt der Kampf gegen den finanziellen Kollaps schwer. Betroffenen ist dabei meist kein Vorwurf zu machen, da es mit einem geringen Einkommen kaum möglich ist, Rücklagen zu bilden. Gerade mit Blick auf die unklaren Zukunftsaussichten in vielen Wirtschaftsbereichen, dürfte die Überschuldung im nächsten Jahr zu einem großen Thema werden – leider besonders für diejenigen, die es auch in den letzten Jahren mit einem geringen Einkommen schon schwer hatten.

Kurzarbeit sichert das Einkommen der Gutverdiener

Gleichzeitig weist Crifbürgel darauf hin, dass die Kurzarbeit viele Überschuldungen und auch Privatinsolvenzen verhindern dürfte. Hier allerdings profitieren besonders diejenigen, die sowieso ein gutes Einkommen haben. Knapp 40 Prozent derjenigen, die durch Corona ein geringeres Haushaltseinkommen haben, gaben die Kurzarbeit zwar als Grund an – in die Überschuldung abrutschen werden dadurch aber wohl die wenigsten. Das liegt auch daran, dass es sich vielfach um recht gut bezahlte Jobs handelt, sodass Verbraucher auch mit dem anteiligen Gehalt noch gut über die Runden kommen. Dazu kommt, dass hier im Schnitt höhere Rücklagen vorliegen. Eine traurige Situation, deren gesamtes Ausmaß sich wohl erst im kommenden Jahr zeigen wird. 


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