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Viele Polen und Ungarn rutschen durch die Frankenaufwertung in die Privatinsolvenz

Dass es bei der Entkoppelung des Franken vom Euro viele Verlierer und nur wenige Gewinner gab, hatten Experten der Schweizer Nationalbank schon zuvor erwartet. Dennoch war eine Lösung wie diese unausweichlich. Und doch bleiben einige bewegende Schicksale: Etwa die vielen Polen und Ungarn, die in den nächsten Wochen wohl Privatinsolvenz anmelden müssen.

© John Valenti | Dreamstime Stock Photos

Schulden, Kredite und sonstige Geldgeschäfte sind immer mit einem Risiko verbunden. Dass eine Aufnahme eines Kredits im „sicheren“ Schweizer Franken am Ende aber zu solch enormen Problemen führen könnte, hätten wohl die wenigsten gedacht. Das zeigt sich auch in Frankfurt, denn viele Banken, etwa die Deutsche Bank, mussten Verluste im dreistelligen Millionenbereich hinnehmen. Viel schlimmer trifft es aber viele Privatpersonen. Nur selten betroffen sind Deutsche, denn nur wenige Menschen, die beispielsweise auf ein Konto ohne Schufa setzen, haben Kredite in Schweizer Franken aufgenommen. Ganz anders im Nachbarland Polen. Hier haben viele wohlhabende Menschen einen Kredit in der „sicheren“ Währung aufgenommen, um bessere Kreditzinsen zu bekommen. Die Rechnung dafür gibt es jetzt auf einen Schlag. In die Privatinsolvenz durch Währungsspekulation Und so kommt es, dass neben einigen Hedgefonds auch viele Privatpersonen in den nächsten Wochen feststellen müssen, dass es so finanziell nicht weitergeht. Viele Polen und auch Ungarn müssen dann wohl Privatinsolvenz anmelden. Ein Girokonto ohne Schufa kann Polen oder Ungarn in dieser nicht zur Seite stehen. Dieser Nachteil macht sich während der Insolvenzen, die nur selten von ausgebildeten Schuldnerberatern begleitet werden, bemerkbar. So ist es in Polen und auch in Ungarn oft deutlich schwieriger, seine Schulden komplett loszuwerden. Die derzeitige Welle trifft etwas überraschend diejenigen, die eigentlich wohlhabend sind. Die Spekulation in Schweizer Franken sorgt aber jetzt spontan für einen Preisanstieg der Kreditraten um über 20 Prozent – bedienen kann solche Raten kaum jemand. Auch Deutsche haben sich bei Spekulationen verbrannt [caption id="attachment_660" align="alignleft" width="140" class=" "]© Jyothi | Dreamstime Stock Photos © Jyothi | Dreamstime Stock Photos[/caption] Dennoch bleibt eine gewisse eigene Schuld, denn um von besseren Zinsen zu profitieren, haben viele Polen und Ungarn die Kredite absichtlich in Schweizer Franken aufgenommen – den Risiken sollten sich die meisten bewusst gewesen sein. Ähnliche Fälle gab es in den letzten Jahren und Jahrzehnten auch in Deutschland. Auch hierzulande verspekulierten sich viele Menschen mit Währungen. Oft folgte dann die Privatinsolvenz, damals nur selten mit Unterstützung eines Kontos ohne Schufa. Wer zuvor also noch mit vielen Währungen spekulieren konnte, hatte während der Privatinsolvenz oft nicht einmal mehr ein kleines Stück finanzielle Eigenständigkeit. Dieses Schicksal droht nun auch vielen Polen und Ungarn. Deutsche haben kaum Kredite in Schweizer Franken Die deutschen Bürger dagegen profitieren voraussichtlich von der Frankenaufwertung – es sei denn, sie planen einen Urlaub in der Schweiz oder importieren aus der Alpenrepublik. Dadurch, dass nur wenige Deutsche Kredite in Schweizer Franken haben, droht auch kaum jemanden ein Schicksal wie die Privatinsolvenz. Ein Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung machen es in Deutschland zudem einfacher, die Schulden wieder abzubauen und trotz Fehlern in der Vergangenheit ein „neues Leben zu beginnen“. Dennoch sollte der Fall Spekulanten eine Lektion sein, denn egal auf was spekuliert wird und wie sicher die Investition auf dem Papier auch aussieht, eine Garantie gibt es bei Investitionen nie. Wer nicht in die Privatinsolvenz abrutschen will, der sollte daher die Finger von Spekulationen lassen.

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