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Wachsende Wohnungslosigkeit in Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein ist bekannt für seine schönen Küstenstreifen. Doch während Urlauber das nördlichste Bundesland genießen, sind immer mehr Menschen von Wohnungslosigkeit betroffen.

Wer auf Sylt oder in Travemünde Urlaub macht, der möchte allen voran die schönen Strände genießen und es sich für ein paar Tage einfach richtig gut gehen lassen. Dass ist leider für die Einwohner in Schleswig-Holstein nicht zwingend möglich, denn die Wohnungsnot wird zu einem immer größeren Problem. Neue Statistiken zeigen, dass sich im letzten Jahr mehr als 7.500 Verbraucher in Schleswig und Holstein Hilfe gesucht haben, weil sie keine Wohnung haben oder von akuter Wohnungsnot bedroht sind. Die Dunkelziffer ist laut Experten noch einmal deutlich höher – eigentlich unvorstellbar in einem reichen Land wie Deutschland.

Hilfsangebote allein sind nicht genug

Zwar gibt es in dem nördlichsten Bundesland so einige Hilfsangebote für Verbraucher, die von Wohnungsnot bedroht sind. Doch diese allein scheinen nicht auszureichen, denn auch eine Beratungsstelle kann nur bis zu einem gewissen Grad weiterhelfen. Wenn Menschen zudem auf ein Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen, könne sie sich von akuten finanziellen Problemen durch die Schwierigkeiten mit der Wohnungssuche schützen. Doch all das reicht nicht, um die gesamten Gefahren von Wohnungsnot in den Griff zu bekommen, weil es vielmehr an bezahlbarem Wohnort fehlt. Allen Einsparungen zum Trotz finden Verbraucher auch im eigentlich ländlich geprägten Schleswig-Holstein oft keine Bleibe auf Zeit mehr.

Küstenregionen und Städte besonders betroffen

Besonders groß ist das Problem der Wohnungsnot wenig überraschend in den Städten und Küstenregionen und nicht in den besonders ländlichen Regionen. Doch ein Umzug ist vielfach dennoch nicht möglich, denn die Jobs sind nun einmal gerade dort, wo auch die Wohnungen teuer sind. Der öffentliche Nahverkehr erlaubt es zudem häufig nicht über längere Strecken zu pendeln, da viele Regionen einfach zu dünn besiedelt sind. Somit bleibt für Geringverdiener in Großstädten und Ferienorten meist keine andere Wahl, als sich an Hilfsstellen zu wenden und über bestimmte Programme von Kirchen oder anderen Organisationen an eine Wohnung zu kommen. Eine traurige Situation in einem reichen Land wie Deutschland, wo eigentlich jeder Mesnch mit einem Job problemlos eine Bleibe finden sollten. Doch heutzutage sind längst nicht mehr nur Arbeitslose und überschuldete Verbraucher von Wohnungslosigkeit betroffen.

Experten sehen keine schnelle Besserung

Leider ist keineswegs zu erwarten, dass sich die Situation in den kommenden Monaten oder auch in den nächsten Jahren ändern wird. Die Tendenz geht bei den Mieten besonders in beliebten Städten wie Lübeck oder Kiel weiter nach oben und auch dort, wo immer mehr Ferienwohnungen entstehen, steigen die Mieten für die Einheimischen. Besonders deutlich wird das auf Sylt, wo das Wohnen selbst für diejenigen, die schon seit Generationen auf der Insel wohnen, nahezu unbezahlbar wird. Wer nicht gerade selbst eine Wohnung oder ein Haus besitzt, muss die Insel häufig verlassen. Statt den Einheimischen sind es am Ende die Touristen, die beispielsweise auf Sylt die Wohnungen bevölkern. Dieser Trend scheint sich immer weiter fortzusetzen, sodass wohl auch die Wohnungslosigkeit in Schleswig-Holstein ein großes Thema bleiben wird. Wer betroffen ist, sollte sich dennoch auf jeden Fall Hilfe suchen – oft wissen Beratungsstellen um einen Ausweg.


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