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Warum gibt es gerade in Mannheim viele Privatinsolvenzen?

Der Wohnort spielt rund um das Thema Geld eine wichtige Rolle. Wie krude die Statistik dabei aber sein kann, zeigt das Bespiel von Mannheim.

Es gibt Städte, in denen setzen deutlich mehr Verbraucher auf ein Produkt wie das Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung als in anderen. Das sollte nicht überraschen, denn die durchschnittlichen Löhne und auch die Arbeitslosigkeit unterscheidet sich von Stadt zu Stadt stark. Nicht nur die Städte allerdings unterscheiden sich, auch unter den Bundesländern gibt es eine große Diskrepanz, was die Verschuldung angeht. Dass das aber noch lange nicht bedeutet, dass alle Städte in weniger betroffenen Regionen fast nie mit Überschuldung zu tun haben, zeigt das Beispiel von Mannheim gut. In der Stadt in Baden-Württemberg ist die Quote an Privatinsolvenzen so hoch wie in keiner anderen Großstadt in Deutschland, in Baden-Württemberg ist sie so niedrig wie in keinem anderen Bundesland.

224 Fälle auf 100.000 Einwohner in Mannheim

In Mannheim müssen besonders viele Verbraucher auf die Unterstützung von einem Girokonto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung setzen – geht man von den Privatinsolvenzzahlen aus, sind es mehr als in jeder anderen Großstadt in Deutschland. Ganze 224 Fälle auf 100.000 Einwohner gibt es in Mannheim, das ist im Verhältnis zum Schnitt in Deutschland mehr als das doppelte. Auch im Vergleich zu anderen Großstädten in Baden-Württemberg schneidet die Industriestadt katastrophal ab. In Stuttgart gibt 85 Fälle je 100.000 Einwohner, in Karlsruhe sind es 70 Fälle. Auch in Stuttgart sind die Zahlen höher als im Landesschnitt, aber das ist in Großstädten ein übliches Phänomen. Doch wie kann es sein, dass in Mannheim sogar mehr als drei Mal so viele Verbraucher betroffen sind wie etwa in Karlsruhe?

72 Fälle auf 100.000 Einwohner in Baden-Württemberg

Karlsruhe schneidet für eine Großstadt sogar besonders gut ab, doch auch generell in Baden-Württemberg ist der Schnitt mit 72 Fällen auf 100.000 Einwohner enorm gut. So wenige Verbraucher wie in Baden-Württemberg müssen in Deutschland sonst nirgendwo Privatinsolvenz anmelden. Das gilt zumindest für die meisten Orte im Land, denn in Mannheim sind die Zahlen nicht einmal rückläufig – ein Trend, den es fast überall in Deutschland gibt. In der Stadt im nördlichen Baden-Württemberg müssen weiterhin sehr viele Menschen auf fremde Hilfe im Kampf gegen die Schulden setzen und trotz entsprechenden Angeboten ist die Zahl der Privatinsolvenz enorm hoch, besonders im Vergleich zum Landesschnitt.

Gründe für die Überschuldung sind deutschlandweit ähnlich

Experten tun sich schwer zu beschreiben, warum die Zahlen gerade in Mannheim so hoch sind. In der württembergischen Großstadt boomt die Industrie eigentlich, die durchschnittliche Löhne sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Die Arbeitslosigkeit ist zwar im Vergleich zu Städten wie Karlsruhe oder Freiburg etwas höher, allerdings im Vergleich zu anderen Städten in Deutschland dennoch sehr niedrig. Schicksalsschläge gibt es in Mannheim natürlich genauso wie anderswo und auch die steigenden Mieten sind in der Großstadt ein echtes Problem. Dennoch gibt es keine echten Gründe, die erklären, warum es gerade in Mannheim so viele Privatinsolvenzen gibt. Das zeigt gut, dass Statistik zwar durchaus interessant ist, aber eben keineswegs immer auch alles erklären kann. 


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