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Warum sind die Österreicher so stark verschuldet?

In Europa gehören die Österreicher zu den Schuldenweltmeistern. Die Deutschen befinden sich dagegen eher im Mittelfeld. Der Kampf gegen die Schulden ist aber in beiden Ländern möglich.

Insgesamt 47 Prozent der Österreicher können sich nach einer Umfrage der Großbank ING-DiBa vorstellen, „jetzt [zu] konsumieren, später [zu] bezahlen“. In kaum einem Land in Europa sehen das ähnlich viele Verbraucher genauso, auch in Deutschland gehen die Menschen deutlich konservativer vor. Nicht umsonst sind die Österreicher beim Thema Schulden aber generell ein wenig aktiver als die Deutschen. 12 Prozent der Befragten gaben zum Beispiel an, einen Schuldenberg von 20.000 bis 50.000 Euro vor sich herzuschieben. Im Europaschnitt sind es gerade einmal 6 Prozent. Wie kommt es, dass die Österreicher so stark und so gerne auf Pump leben?

Österreicher machen besonders hohe Schulden

Wenngleich es in Österreich kein identisches Produkt wie das Konto ohne Schufa gibt, stehen immerhin dennoch Schuldnerberatungen zur Verfügung. Diese sind auch bitter notwendig, denn die Österreicher sind bei allen wichtigen Kennwerten deutlich über dem Schnitt angesiedelt. Bin der Umfang von ING-DiBa gaben unter anderem insgesamt 8 Prozent der Befragten an, dass sie Schulden von mehr als 50.000 Euro hätten – im Europaschnitt sind es gerade einmal 3 Prozent. Insgesamt machen also fast drei Mal so viele Österreicher hohe Schulden als Menschen in anderen Ländern Europas. Die Gründe dafür lassen sich nur schwerlich nachvollziehen, da die konjunkturelle Situation in der Alpenrepublik ordentlich ist und es wenig direkte Gründe für Verschuldung gibt. Gerade im Vergleich zu Deutschland scheint die hohe Schuldenaffinität allen voran persönlich begründet.

Kredite und Dispositionskredit als Gefahr

Dass die Österreicher so häufig mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen haben, liegt allen voran an den Gefahren des Dispositionskredits. Immerhin 17 Prozent der Befragten gaben an, dass sie ihr Girokonto regelmäßig überziehen würden. Im Europaschnitt waren es nur 13 Prozent. Besonders auffällig ist dies, weil die Dispositionszinsen oft deutlich höher sind als Verbraucher denken. Produkte wie das Konto ohne Schufa mit eingebauter Schuldenbremse sind auch auf Grund dessen so beliebt und praktisch. Da es keinen Dispositionskredit gibt, in den man versteckt abrutschen kann, entstehen auch keine versteckten Kosten bei einer Kontoüberziehung. Neben dem Dispositionskredit ist in Österreich aber auch das gesamte Kreditwesen ein Problem. Insgesamt 19 Prozent der Befragten haben einen offenen Konsumkredit. Weniger problematischer sind dagegen Kreditkartenschulden, die gerade einmal in 3 Prozent der Fälle für Schwierigkeiten sorgen.

Menschen kennen die Zinsen für Kredite nicht

Das größte Problem rund um Schulden scheint aber auch in Österreich eine Wissenslücke zu sein. Die Verbraucher wissen schlichtweg nicht, wie hoch die Zinsen sind, die sie für Kredite oder den Dispositionskredit bezahlen müssen. Das Wissen über Finanzprodukte ist zwar generell in allen europäischen Ländern recht begrenzt, in Österreich lassen die Zahlen aber aufhorchen. Insgesamt 41 Prozent konnten bei der Umfrage nur raten, gerade einmal 39 Prozent wussten die Zinsen genau. Die restlichen 20 Prozent gaben gleich an, überhaupt keine Ahnung zu haben. Genau dies zeigt, wie gefährlich zum Beispiel ein versteckter Dispositionskredit sein kann. Gerade deshalb lohnt es sich zum Beispiel auf ein Girokonto ohne Schufa zu setzen, um versteckte Schulden zu vermeiden.


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