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Warum sind so viele Verbraucher überschuldet?

Die Zahl der überschuldeten Verbraucher ist auch im Jahr 2018 wieder gestiegen. Die Gründe sind immer häufiger der Konsum und die steigenden Mieten.

Bereits zum fünften Mal in Folge ist die Zahl der überschuldeten Verbraucher in Deutschland gestiegen. Damit setzt sich ein negativer Trend fort, der kurioserweise gegenläufig zur Zahl der Privatinsolvenzen in Deutschland ist. Das wiederum hängt damit zusammen, dass viele Verbraucher zum Schuldenabbau auf ein Produkt wie das Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen und eben nicht in eine Privatinsolvenz abrutschen. Dennoch ist die steigende Zahl der überschuldeten Verbraucher in Deutschland bedenklich und ein Problem, das auf keinen Fall unterschätzt werden sollte. Gerade deshalb haben sich Experten auch auf die Suche nach Gründen gemacht, welche die Entwicklung erklären.

Hoher Konsum wird zum Risiko

Während überschuldete Menschen in den allermeisten Fällen auch weiterhin durch Schicksalsschläge in eine komplexe Situation geraten, wird auch der Konsum wieder zu einem steigenden Problem. Die Deutschen geben mittlerweile wieder mehr Geld aus, auch im Verhältnis zum durchschnittlichen Einkommen. Dies führt immer wieder auch dazu, dass Verbraucher in finanzielle Schräglagen geraten. Meist muss dennoch ein Schicksalsschlag dazukommen, damit es wirklich kritisch wird. Allerdings zeigt sich immer häufiger, dass auch der Konsum beim Thema Überschuldung eine nicht unwichtige Rolle spielt. Auch deshalb ist es wichtig, dass man sich bei finanziellen Problemen früh Hilfe sucht, denn eine Schuldnerberatung kann dabei helfen, Tipps zu geben, um beim Konsum im Allgemeinen und täglichen Ausgaben im Besonderen zu sparen.

Mietpreissteigerung bleibt großes Problem

Der Konsum ist aber weiterhin kein so großes Problem wie die steigenden Mieten in den meisten deutschen Städten. Hierbei zeigt sich ein auf den ersten Blick diffuses Bild. Mietschulden sind nur für jeden neunten Betroffenen ein Grund für eine Überschuldung. Doch Experten gehen davon aus, dass dies an einem besonderen Effekt liegt. Demnach bezahlen Verbraucher die Miete (schon gezwungenermaßen) immer zuerst und haben dann am Ende des Monats möglicherweise für andere Dinge nicht mehr genug Geld. Hier wird dann beispielsweise der Konsum zum finanziellen Risiko, obwohl eigentlich die hohe Miete das entscheidende Problem ist. Schuldenforscher gehen davon aus, dass eine Vielzahl der Menschen in Überschuldung auch durch eine hohe Miete in die schwierige Situation geraten ist.

Klare Unterschiede bei der Demografie

Insgesamt sind mittlerweile laut der neuesten Statistik fast sieben Millionen Verbraucher in Deutschland von einer Überschuldung betroffen. Dabei gibt es bei den Betroffenen allerdings große demografische Unterschiede. So zeigt sich seit Jahren ein Trend dahin, dass immer mehr ältere und auch jüngere Verbraucher betroffen sind. Die meisten Überschuldeten gibt es aber auch weiterhin im mittleren Alter. Auch andere Faktoren wie beispielsweise der Schulabschluss, die Größe des sozialen Umfelds oder die Nutzung von Konsumentenkrediten spielen für die Wahrscheinlichkeit Schulden zu machen eine wichtige Rolle. Selbst die Partei-Neigung und der Wohnsitz können eine Rolle spielen, so die Statistiker. Am Ende bleibt aber festzuhalten, dass es auch weiterhin zweifelsfrei und ohne Ausnahme eine gute Idee ist, sich bei finanziellen Problemen Hilfe zu suchen. Wer beispielsweise auf eine Schuldnerberatung und ein Girokonto ohne Schufa setzt, der hat deutlich bessere Chancen, die Schulden wieder in den Griff zu bekommen. Dann ist die Überschuldung zumindest nur ein kurzes Intermezzo.


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