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Warum wechseln die Deutschen so selten das Konto?

Dass Verbraucher in Deutschland das Girokonto wechseln, kommt äußerst selten vor. Doch warum ist das so, obwohl die Kunden unzufrieden sind?

Wer auf ein Girokonto ohne Schufa setzt, der tut dies meist für viele Jahre. Genauso sieht es bei der Nutzung von anderen Konten aus, denn die Deutschen sind so etwas wie Wechselmuffel, wenn es um das Konto geht. Auch wenn die Konditionen bei anderen Banken offensichtlich besser sind, entscheiden sich die Deutschen in den allermeisten Fällen dennoch dafür, ihrer Bank die Treue zu halten. Ein Wechsel wird häufig als zu aufwendig wahrgenommen, oft ist zudem nicht bekannt, dass das Gras am anderen Ufer wirklich grüner ist. Doch dennoch sind viele Kunden kritisch und unzufrieden – und wünschen sich von ihrer Bank bessere Konditionen.

Zwei Drittel halten ihrer Bank die Treue

Bei einer Umfrage des Vergleichsportals biallo.de kam heraus, dass 73 Prozent der Verbraucher in Deutschland mit ihrem Girokonto nicht vollständig zufrieden sind. Sogar jeder dritte Befragte gab an, dass er sich von seiner Bank mehr Leistungen wünsche, jeder Fünfte sah die Gebühren als zu hoch an. All das ist im Kontext dessen zu betrachten, dass knapp mehr als die Hälfte der Befragten angegeben hat, ein kostenloses Girokonto zu nutzen – für Inhaber eines solchen Kontos sind niedrigere Gebühren häufig kein allzu großes Thema. Ein Wechsel kommt für die meisten Menschen aber dennoch nicht in Frage, denn treu sind die Kunden nicht nur dem Girokonto ohne Schufa, sondern auch ihrer Hausbank. Knapp zwei Drittel der Befragten gab in der Umfrage an, dass sie ihrer Hausbank treubleiben möchten.

Junge Menschen wechseln häufiger das Konto

Wechselwillig sind beim Girokonto in Deutschland also auch diejenigen, die nicht so recht zufrieden sind, nur in seltenen Fällen. Doch dabei gibt es sehr große Unterschiede, die allen voran im Alter der Menschen begründet liegen. Wie die Studie herausgefunden hat, wechseln jüngere Menschen das Girokonto deutlich häufiger als Verbraucher im höheren Alter. Unter den 18- bis 34-Jährigen gaben über 50 Prozent an, dass sie bereit wären, ihr Girokonto zu wechseln. Unter den 35- bis 54-Jährigen sind nur noch 38 Prozent bereit, das Konto bei mehr Leistungen oder einer klaren Ersparnis zu wechseln. Die Verbraucher über 55 Jahren würden das Konto unter denselben Vorzeichen nur in 31 Prozent der Fälle wechseln. Es wird also sehr deutlich, warum Direktbanken mit kostenlosen Kreditkarten den Fokus gerade auf junge Kunden legen. Diese sind für eine Ersparnis oder mehr Leistungen schlichtweg deutlich häufiger bereit, das Konto zu wechseln.

Wechselprämien sind kein Anreiz für einen Wechsel

Wenn sich Verbraucher für ein Girokonto ohne Schufa entscheiden, liegt das meist an den Bedingungen des Girokontos. Dies scheint ein genereller Trend zu sein, denn Kosten und Leistungen sind für die Verbraucher der Hauptanreiz für einen Kontowechsel – eine Wechselprämie spielt dagegen für kaum einen eine Rolle. Wichtiger sind schlichtweg Leistung und Kosten, denn diese sorgen langfristig dafür, dass Kunden zufrieden sind und das Konto zumindest danach nie wieder wechseln. Die Umfrage zeigt damit aber auch, dass Banken möglicherweise aktuell die falschen Anreize für einen Kontowechsel setzen. Statt Wechselprämien sind es besonders die allgemeinen Leistungen und Gebühren, die für Kunden wichtig sind.


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