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Was kostet die Selbstständigkeit?

"Der eigene Chef sein." Das klingt fantastisch und grundsätzlich für jede volljährige Person möglich. Wo ist der Haken? Besonders junge Gründer gehen mit dem Gedanken bzw. der Idee voran und kalkulieren die Kosten nicht richtig. Damit die Existenzgründung oder der Start in die Selbstständigkeit kein Reinfall wird, stellen wir Ihnen ein paar Kostenpunkte auf, welche Sie vor der Gründung einkalkulieren sollten.

Selbstständigkeit - Kosten kalkulieren?

Kosten der Gründung

Wenn Sie in Ihre Soloselbstständigkeit starten, dann beginnen Sie wahrscheinlich als Einzelfirma. Das bedeutet, dass Sie sich als Unternehmer allein um alle Abläufe kümmern. Hier kommt direkt der erste Kostenpunkt: Die Gewerbeanmeldung. Die Beantragung des Gewerbescheins kostet im Schnitt zwischen 20-50 Euro. Die Gebühren legt das zuständige Gewerbeamt fest und ist abhängig von der anzumeldenden Betriebsart.

Wenn Sie eine andere Rechtsform wählen - wie beispielsweise eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH). Dann fallen zusätzlich Notarkosten an und Sie benötigen ein Stammkapital von 25.000 Euro. Für viele junge Selbstständige wird ein Start als GmbH finanziell nicht tragbar sein. Die Notargebühren können sich auf ca. 125 Euro pro Gründungsgesellschafter überschlagen lassen. Zusätzlich können Sie beim Notar Zusatzleistungen wie die Überwachung der Stammkapitaleinzahlung oder ein Entwurf der Gesellschafterliste beantragen. Es kommen rund 300 Euro hinzu. Wenn Sie eine Kapitalgesellschaft gründen, können die Kosten für den Notar auf rund 900 Euro brutto ansetzen. Grundsätzlich gilt: Lieber mehr Geld einplanen als zu wenig.

Kosten für Ausstattung

Wo wollen Sie Ihre Tätigkeit ausführen? Sie wollen als Blogger Ihre Fans mit Texten begeistern? Egal was Sie antreibt, Sie benötigen in den meisten Fällen ein Büro. Anfangs können Sie von zu Hause arbeiten, um einige Kosten zu sparen. Aber auf lange Sicht sollten Sie sich einen Platz zum Arbeiten mieten.

Auflistung des Bürobedarfs:

  • Briefmarken
  • Strom
  • Papier
  • Stempel
  • Visitenkarten
  • Stifte
  • Kleber
  • Tacker
  • Ordner
  • Notizbücher

Diese Liste könnten Sie sich noch weiterführen. Viele Gründer haben die aufgelisteten Sachen bereits zu Hause. Sehr gut, dann können Sie auf darauf aufbauen, ABER unterschätzen Sie nicht die Qualität und die Verfügbarkeit dieses Bürozubehörs. Wenn Sie in Ihrem privaten Haushalt eine Seite drucken wollen und das Papier mitgenommen aussieht, dann ist das unproblematisch. Für Ihr Business taugt so ein Blatt nur als Schmierzettel. Wenn Sie im ersten Monat merken, dass Sie viel drucken, dann sollten Sie im besten Fall Tintenpatronen bzw. Laserpatronen und ausreichend Papier vorrätig haben.  Nichts ist nerviger, wenn Sie aus der Arbeitsroutine rausgerissen werden, weil Ihnen das Arbeitsmaterial ausgegangen ist.

Sie können die monatlichen Kosten mit ca. 50 Euro ansetzen. Hierbei sind noch keine Kosten für Telefonie, Internet und Smartphone inbegriffen. Je nach Tarif ergeben sich Kosten in Höhe von monatlich 100 Euro. Sollten Sie ein Büro anmieten, dann dürfen die Mietkosten nicht vergessen werden. Es ist schwierig eine Zahl zu schätzen, denn die Mietpreise sind deutschlandweit unterschiedlich. Stufen Sie die monatlichen Kosten ab 500 Euro ein.

Kosten für die Einrichtung

Vielleicht haben Sie einen Schreibtisch und einen schicken Stuhl, aber Ihnen fehlt das restliche Inventar. Dann kommen am Anfang wichtige Anschaffungen auf Sie kommen. Stellen Sie sich die Frage: Was benötige ich, damit ich meine Arbeit effizient und zielführend erledigen kann?

Auflistung der Betriebsausgaben:

  • Telefon
  • Drucker/Scanner
  • Monitore
  • PCs
  • Laptops
  • Festplatten
  • Kameras
  • Mikrofon
  • Tische
  • Lampen
  • Schränke

Damit Sie professionell arbeiten können, werden Sie schnell merken, dass die vorhanden Privat-Geräte nicht ausreichen. Ein Beispiel: Viele privaten Haushalte besitzen kein Festnetztelefon, denn ein Handy reicht aus. Mit der Selbstständigkeit kann sich das schnell ändern. Der Start in die Selbstständigkeit wird mit Ihrem eigenen Equipment gehen, aber auf lange Sicht sollten Sie mindestens 1.500 Euro im Jahr für die Geräte einkalkulieren.

Kosten für Software und Lizenzen

Im Internet finden Sie einige Freeware-Lösungen, doch keine davon wird ausreichen, wenn Sie professionell arbeiten wollen. Das beginnt bei Standard-Programmen wie Microsoft Office bis hin zu speziellen Video-Schnitt-Programmen oder Photoshop. Die meisten Programme sind mit laufenden Kosten verbunden. Wenn Sie viele Einzelrechnungen haben, werden Sie Hilfe bei der Rechnungsstellung benötigen oder Sie lassen diesen Dienst extern erledigen.

Wie speichern Sie die Daten auf Ihrem PC und wie sichern Sie diese? Wenn Sie hier eine Cloud-Lösung nutzen wollen, dann kostet diese ebenfalls Gebühren. Die Kosten können Sie auf 20-100 Euro pro Monat ansetzen.

Wenn Sie eine eigne Webseite erstellen wollen und davon wenig Ahnung haben, benötigen Sie Hilfe. Wichtig ist hierbei auf das Kleingedruckte zu achten. Wenn die Einrichtung einer Webseite günstig ist, könnte im späteren Verlauf jede kleine Abänderung ein Kostenpunkt werden. Wenn Sie online nicht zu finden sind, wird Sie auch offline niemand finden. Alternative können Sie Ihre Webseite mit einem Baukasten-Systemen starten. Diese Alternative kostet Sie aber Zeit und ist in den Möglichkeiten nur begrenzt.

Marketingkosten

Diese Kosten werden häufig unterschätzt. Wie werden Ihre Kunden auf Sie aufmerksam? Je nach Zielgruppe können die Möglichkeiten und Kosten variieren. In den meisten Fällen müssen Sie im Internet präsent sein. Sie werden eine Webseite einrichten und verschiedene Social-Media-Kanäle bespielen müssen.

Sie wollen das Marketing eigenhändig führen? Drei Anmerkungen zum Thema Marketing und Anzeigenerstellung:

  1. Mit einer Anzeige ist es nicht getan. Wenn Sie eine Anzeige schalten, dann kommt der Erfolg nicht mit den ersten Euro. Es ist ungewissen, welchen Erfolg Sie mit Ihrer Anzeige haben werden
  2. Erreichen Sie mehr Sichtbarkeit bei Google. Ihr Ziel am Anfang liegt in der Neukunden-Gewinnung. Versuchen Sie mit beispielsweise kostenlosen Proben, Ihre Zielgruppe aufmerksam zu machen.
  3. Planen Sie eine entsprechende Zeit und ein Budget ein. Die Kosten können sich von 0 Euro bis „nach oben ist alles offen“ erstrecken.

Kostenpunkt Versicherungen

Auf die meisten Versicherungen werden Sie nicht verzichten können. Beispielsweise ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass Sie eine Krankenversicherung abschließen. Einige Versicherungen hängen von Ihrem Tätigkeitsbereich ab.

Liste der Versicherungen

  • Vermögenshaftpflicht
  • Privathaftpflicht
  • Berufsunfähigkeit
  • Unfallversicherung
  • Betriebshaftpflicht
  • Cyber-Versicherung
  • Rechtsschutzversicherung

Geschätzt werden Sie im Jahr mit mindestens 1.500 Euro Beiträgen rechnen müssen. Dazu kommt, dass Sie als Selbstständige/r eine Kranken- & Pflegeversicherung besitzen müssen. Dabei können Sie entscheiden, ob Sie in die private oder gesetzliche Krankenversicherung einzahlen wollen. Bei der privaten Krankenversicherung lassen sich schwer Angaben machen, denn diese ist von bestimmten Faktoren wie Gesundheitszustand etc. abhängig. Die gesetzliche Variante ist mit einem festen Beitragssatz berechnet.

Kosten für Steuern und Berater

Wenn Sie ein Gewerbe anmelden, müssen Sie Umsatzsteuer abführen. Von dem Finanzamt erhalten Sie dafür das ELSTER-Tool. Sollten Sie sich mit dem Thema auseinandersetzen und die Zeit aufwenden, dann reicht es, wenn Sie Ihren Steuerberater nur beratend kontaktieren. Der Steuerberater lohnt sich, wenn es komplizierter und zeitaufwendiger wird. Wenn Sie kein großes Rechnungsaufkommen haben, belaufen sich die Kosten der monatlichen Buchhaltung inklusive der Umsatzsteuer-Voranmeldung auf ungefähr 80 bis 100 Euro.

Kammerbeiträge

Wenn Sie Freiberufler sind oder ein Gewerbe führen, werden Sie nach Ihrer Branche ein Pflichtmitglied einer Kammer. Beispielsweise fallen die handwerklichen Berufe in die Handwerkskammer oder die Landwirte in die Landwirtschaftskammer. Im Großen und Ganzen landet der Rest in der Industrie- und Handelskammer (IHK).

Zu Beginn sind die Kosten niedrig und die Beiträge steigern sich je nach Höhe des Umsatzes.

Ein Konto für Selbstständige

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Wenn Sie aktuell ein privates Konto besitzen, sollten Sie ein Geschäfts- oder Firmenkonto eröffnen. Wenn Sie Ihre Buchungen trennen, behalten Sie den Überblick und es werden Fehler vermieden. Das Konto für Selbstständige und Freiberufler vom Global-Konto bietet Ihnen eine schnelle und komfortable Lösung.

Für das Premium-Konto benötigen Sie weder eine Schufa-Abfrage noch einen Bonitätsnachweis und innerhalb von wenigen Minuten besitzen Sie eine aktive Bankverbindung. Zu Ihrem Konto erhalten Sie eine Debit Mastercard mit der Sie weltweit bezahlen und Bargeld abheben können.

Die Gebühren werden jährlich fällig. Sie entnehmen die aktuellen Preise aus unserem Preisverzeichnis.

Als Nachweis werden folgende nur folgende Unterlagen benötigt:

  • Gewerbetreibender: Gewerbe-Anmeldung bei einer deutschen Gemeinde, Beispielrechnung an einen Kunden (ohne Kundendaten)
  • Freiberufler: Bescheid des deutschen Finanzamtes über die Erteilung einer deutschen Steuernummer für die freiberufliche Tätigkeit, Beispielrechnung an einen Kunden (ohne Kundendaten)
  • Gültiges Legitimationspapier (Personalausweis) der kontoführenden Person

Sie haben noch offene Fragen? Dann rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns ein Kontaktformular. Sie erreichen unseren Support unter: 08161 4060 415 von Montag bis Freitag: 8:00 - 17:00 Uhr

Fazit

Wir hoffen, wir konnten Ihnen die Kosten einer Selbstständigkeit näherbringen. Sicher gibt es noch viele andere Posten zu beachten und in diesem Blog haben wir das Thema angerissen. Starten Sie Ihr Business und Ihren Weg.

Denken Sie daran: Wenn Sie Kosten sparen, haben Sie im späteren Verlauf die Einbußen.

Viel Erfolg.


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