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25.09.2016

Welche Einschränkungen erwarten einen während der Privatinsolvenz?

Die Privatinsolvenz ist für viele Verbraucher das schlimmste Schicksal überhaupt. Wer auf ein Girokonto ohne Schufa setzen muss, weil die finanziellen Mittel nicht mehr ausreichen, gerät vielfach in eine äußerst unkomfortable Situation. Vielfach ist auch die Privatinsolvenz unausweichlich. Doch wie sieht diese denn eigentlich konkret aus? Es gibt kaum ein Schicksal, dass Schuldner, die auf eine Schuldnerberatung und ein Girokonto ohne Schufa setzen, so sehr fürchten wie die Privatinsolvenz. Das kommt nicht überraschend, wenn man bedenkt, dass die Privatinsolvenz mit scharfen Einschnitten verbunden ist. Doch das Verfahren hat auch seine guten Seiten. So ist man nach einigen Jahren wieder definitiv schuldenfrei und muss sich keinerlei Gedanken mehr um die eigenen finanziellen Probleme machen. Dazu kommt: Wer Privatinsolvenz anmeldet, findet oft wieder den Weg zurück in ein normales Leben. Das Privatinsolvenzverfahren kommt nämlich mit klaren Bedingungen daher. Wer sich für die Privatinsolvenz entscheidet, um die Schulden hinter sich zu lassen, hat die Chance, noch einmal von vorne anzufangen.

Wie viel muss man bei einer Privatinsolvenz abgeben?

© Jyothi | Dreamstime Stock Photos

Unabhängig davon, ob man sich während einer Privatinsolvenz von einem Girokonto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung unterstützen lässt oder nicht, muss man generell das gesamte Gehalt über einer Schwelle von 1.079 Euro abgegeben. In der sogenannten Wohlverhaltensphase gibt es aber eine klare Tabelle, in der geregelt ist, wie viel man genau abgeben muss. Wer viel verdient, muss zwar prozentual deutlich mehr abgeben, darf man am Ende aber in absoluten Zahlen auch mehr behalten als die genannten 1.079 Euro. Dazu kommen Freibeiträge für Kinder, eine Ehefrau oder notwendige Unterhaltszahlungen. Wer am Ende netto beispielsweise 2.500 Euro verdient, muss als Single etwa 1.000 Euro abgeben, bei zwei unterhaltspflichtigen Personen sind dagegen nur 320 Euro im Monat weg. So viel wie viele denken, muss man bei einer Privatinsolvenz also gar nicht abgeben. Ein normales Leben ist grundsätzlich weiterhin möglich. Bei Sonderzahlungen und sonstigen Zahlungen (etwa Spenden) gibt es Sonderreglungen.

Was muss man während einer Privatinsolvenz noch abgeben?

Generell hat man die Möglichkeit, auch während einer Privatinsolvenz Geld anzusparen – etwa auf einem Girokonto ohne Schufa. Doch was geschieht mit Vermögen, dass man schon davor hatte? Das ist generell weg, sofern es denn zu Geld gemacht werden kann. Das wiederum gilt nicht unbedingt für Gegenstände und Dinge, die für das tägliche Leben notwendig sind (etwa Küchengeräte oder gewöhnliche Kleidung). Der Gerichtsvollzieher wird am Ende nur das mitnehmen, das man für ein normales Leben nicht unbedingt braucht und das einen hohen Wert hat. Ansonsten lohnt sich der Aufwand nicht. Was man dagegen während einer Privatinsolvenz kauft oder anspart, eben etwa durch ein Girokonto ohne Schufa, kann derweil nicht angefasst werden.

Was ist mit Erbe und Lottogewinnen während der Privatinsolvenz?

Eine interessante Frage ist zudem, was mit anderen Einnahmen während einer Privatinsolvenz passiert. Ein gutes Beispiel ist etwa ein Lotto-Gewinn. Hier bekommt man auf einen Schlag viel Geld. Man mag denken, dass man dieses auch sofort weitergeben muss. Es kommt aber auf den Zeitpunkt an. Während dem Insolvenzverfahren muss man tatsächlich alles abgeben, während der Wohlverhaltensphase dagegen überhaupt nichts. Bei einem Erbe muss man auch während dem Verfahren alles abgeben, in der Wohlverhaltensphase nur die Hälfte. Die Privatinsolvenz ist ein schweres Schicksal, aber am Ende doch weniger hart als manch einer denkt.

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