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19.02.2019

Wenn die private Krankenversicherung zum Problem wird

Die private Krankenversicherung erweist sich für Selbstständige und auch einige Arbeitnehmer oft als Problem – besonders bei einem Schicksalsschlag.

Eine private Krankenversicherung wirkt auf den ersten Blick für viele Verbraucher wie eine sehr gute Option. Gerade in jungen Jahren sind die monatlichen Beiträge deutlich niedriger, als die für die gesetzliche Krankenversicherung. Dadurch, dass es keine Beitragsunterschiede auf Grund des Gehalts gibt, profitieren besonders Gutverdiener von der privaten Versicherung gegenüber dem gesetzlichen Schutz. Auch Selbstständige und Freiberufler fahren mit der privaten Versicherung in den ersten Jahren meist deutlich günstiger als mit einer gesetzlichen Versicherung. Soweit so gut, doch die steigenden Beiträge im Alter sorgen immer wieder dafür, dass Verbraucher in eine Überschuldung abrutschen. Davon sind auch Verbraucher betroffen, die auf ein Girokonto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung setzen müssen.

Beiträge zur privaten Krankenversicherung steigen mit dem Alter

Was viele jüngere Arbeitnehmer sowie Selbstständige gerne übersehen, ist der Anstieg der Beiträge in der privaten Krankenversicherung gemessen am Alter des Versicherten. Während in Deutschland die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung unabhängig vom Alter anhand des monatlichen Einkommens berechnet werden, richtet sich die Berechnung der privaten Krankenversicherung nur am Alter des Versicherten. Wer beispielsweise mit 25 Jahren einen Vertrag abschließt, der zahlt die ersten 10 bis 20 Jahre meist deutlich geringere Beiträge, als in der gesetzlichen Krankenversicherung – zumindest wenn es sich um einen Gutverdiener handelt. Schon im mittleren Alter nähern sich die Beiträge allerdings einander an und können bei der privaten Krankenversicherung teilweise sogar schon höher liegen. Im höheren Alter und dabei besonders im Rentenalter, steigen die Beiträge dann weiter an, während bei der gesetzlichen Krankenversicherung nur der normale Beitragssatz auf die jeweilige Rente gezahlt werden muss.

Laufende Erhöhungen der privaten Krankenversicherung werden unterschätzt

Schwierig ist darüber hinaus auch, dass die laufenden Erhöhungen der privaten Krankenversicherung dafür sorgen, dass die Anfangskalkulationen vieler Verbraucher nicht aufgehen. Auch wenn man konkret errechnet, wie hoch die Ersparnis und später die Aufzahlung gegenüber der gesetzlichen Versicherung ist, kommt man nicht zwingend auf den korrekten Gesamtbetrag. Warum? Weil die Zahlungen für die private Krankenversicherung fast jedes Jahr steigen und einige Anbieter oft besonders schnell erhöhen – ein Wechsel allerdings ist kompliziert und oft mit zusätzlichen Gebühren verbunden. Im Vergleich zu den Erhöhungen der gesetzlichen Krankenkassengebühren waren die Anstiege bei der Versicherung in den letzten Jahren deutlich stärker, sodass man auch diesen Aspekt in eine Kalkulation mit aufnehmen sollte.

Gescheiterte Selbstständigkeit und kleine Renten

Die wirklich großen Probleme des Systems der privaten Krankenversicherungen zeigen sich allerdings in den allermeisten Fällen erst im Alter, denn dann kommt es zu einem relevanten Missverhältnis. Mit der Rente oder dem Ende einer Selbstständigkeit nehmen die monatlichen Einnahmen meist deutlich ab, die Sätze für die private Krankenversicherung steigen dagegen immer weiter. Das führt dazu, dass viele Betroffene in eine Überschuldung abrutschen und auf ein Produkt das Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen müssen. Noch verstärkt wird dieser Effekt durch gescheiterte Selbstständigkeiten oder auch Fälle, in denen die Renten recht gering ausfallen. Für Betroffene gibt es zwar einen Notfalltarif, der nur eine Basisversorgung bietet und gleichzeitig günstiger ist, doch wer von einem Schicksalsschlag getroffen wurde, kann sich auch diesen oft nicht mehr leisten. Dann ist eine Überschuldung im Alter auf Grund der privaten Krankenversicherung kaum mehr zu verhindern –  ein oft übersehenes gesellschaftliches Problem.


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