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Wenn Sparsamkeit zum Verhängnis wird

Die Geschichte von Werner Russmann wird in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bereits seit einigen Monaten behandelt. Es geht um einen selbstständigen Architekten, der kurz vor der Privatinsolvenz steht. Ihn trifft die Schuld zu großen Teilen selbst und dennoch hat man Mitleid mit dem Architekten, der etwas sparen wollte und auf einen angemessen Versicherungsschutz verzichtet hat. Im Leben läuft es nur selten so, wie man sich das vorstellt. Auch deswegen setzen viele Menschen auch in finanziell besseren Lage auf ein vertrauenswürdiges Girokonto ohne Schufa. Werner Russmann, ein selbstständiger Architekt, ist das beste Beispiel dafür, dass nach guten Zeiten auch wieder schlechte kommen können. In einer Serie der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wird das Schicksal des Architekten begleitet. Russmann ist auf Grund eines eigenen Fehlers in eine Problematik abgerutscht, aus der er selbst nicht mehr herauskommt. Nun hat er vermutlich keine andere Möglichkeit mehr, als sich vom eigenen Haus zu trennen – auch die Ehe könnte zerbrechen. Eigener Fehler und Knausrigkeit

© Jyothi | Dreamstime Stock Photos

Dass es manchmal sinnvoller ist, jeden Monat ein paar Euro auf einem Konto ohne Schufa anzusparen, wird im Fall von Russmann besonders deutlich. Der Architekt hatte sich bei einer Police, die ihn gegen Fehler bei der Arbeit absichert, für die Mindestabdeckung entschieden. Obwohl ihm die Versicherung, insbesondere in Anbetracht von Großaufträgen, die der Architekt bearbeitete, zu einer Abdeckung von mindestens einer Million Euro riet, entschied sich Russmann nur für den Mindestschutz von 250.000 Euro. Nach einem Fehler beim Bau einer Tiefgarage, die am Ende einen Neubau erforderlich machte, belief sich die Schadenssumme auf einmal auf 350.000 Euro. Den Großteil davon übernahm die Versicherung, auf dem Rest allerdings bleibt der selbstständige Architekt voraussichtlich sitzen. Kein Ende des Leids in Sicht Problematisch ist die Situation des selbstständigen Architekten aber nicht nur wegen dem Gerichtsverfahren, in dem es um die Klärung des Falls und die endgültige Schadenssumme geht, sondern auch für seinen Ruf. Seit dem Fauxpas erhielt Russmann keinen einzigen Auftrag mehr und leidet entsprechend zukünftig unter deutlich geringeren Einnahmen. Sollte er den Gerichtsprozess verlieren, so muss er sich wohl auch noch von seinem Haus trennen, um die Schulden abzutragen. Dann könnte auch seine Ehe zu Bruche gehen, denn während seine Frau dem selbstständigen Architekten den Fehler bei der Arbeit verzeiht, so scheitert sie daran, ihm beim Thema Versicherung zu verzeihen. Dass man in einem solchen Fall lieber auf ein Girokonto ohne Schufa, auf dem man parallel zum normalen Leben einen kleinen Betrag anspart, setzen sollte, als bei der Versicherung zu sparen, zeigt sich am Beispiel von Russmann deutlich. Privatinsolvenz unter Umständen nicht mehr ausweichbar Wie es für Russmann weitergeht, ist momentan noch unklar. Sollte sich die Vertragslage weiterhin so schlecht entwickeln, ist die Privatinsolvenz vielleicht auch trotz des Hausverkaufs unausweichlich. Vielleicht kann sich Russmann aber auch Hilfe bei einer Schuldnerberatung suchen. In Verbindung mit einem Girokonto ohne Schufa lassen sich dank einer solchen oft die Schulden eindämmen. Ein Neustart in ein normales Leben hätte der selbstständige Architekt zweifelsohne nötig. Vielleicht schafft er es aber noch, sich selbst aus dem Schlamassel zu ziehen. Das wird sich aber wohl erst in den nächsten Monaten klären.

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