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Wer muss für ein verschuldetes Erbe aufkommen?

Ein Erbe ist meist ein schwieriges Thema – Geld kann den Schmerz nur selten aufwiegen. Doch es gibt auch Fälle mit verschuldetem Erbe. Was passiert dann?

Wenn man einen Menschen verliert, ist dies zweifelsfrei eine schwierige Situation. Manch einer fällt sogar in ein tiefes Loch und muss erst einmal wieder hochkommen. Schicksalsschläge wie diese führen sogar nicht selten dazu, dass Menschen in die Verschuldung abrutschen. Zudem fällt es vielen Menschen in solchen Situationen schwer, den Mut zu finden und sich die Unterstützung von einer Schuldnerberatung und einem Produkt wie dem Konto ohne Schufa zu sichern. Doch ein Todesfall bedeutet in einigen Fällen zumindest ein Erbe, wodurch finanzielle Probleme ausgebügelt werden können oder durch welches das tägliche Leben etwas einfacher wird. Doch nicht immer ist ein Erbe eine positive Nachricht, denn auch ein Nachlass kann verschuldet sein.

Wie geht man bei einem verschuldeten Erbe vor?

Wenn man von einem Erbe spricht, denken die meisten Verbraucher an einen Geldsegen oder zumindest an ein bisschen zusätzliches Geld. Doch es gibt in Deutschland jedes Jahr tausende Fälle, bei denen das Erbe verschuldet ist. Das heißt konkret: Die Erben müssen damit zurechtkommen, dass das Erbe großenteils aus Schulden besteht. In diesem Fall haben die Betroffenen zwei Möglichkeiten: Sie können das Erbe vollständig annehmen oder vollständig ausschlagen. Eine partielle Lösung gibt es nicht, was die Situation für Betroffene so schwierig wird. Das Elternhaus aufgeben, weil die Schulden höher sind als der Wert? Für die meisten Menschen schwer vorstellbar, weswegen ein verschuldetes Erbe oft angenommen wird – mit entsprechenden finanziellen Folgen.

Was passiert, wenn man das Erbe ausschlägt?

Manch einer merkt allerdings, dass man das Erbe einfach nicht annehmen kann – auch wenn man will. Ein verschuldetes Erbe kann nämlich schnell dazu führen, dass man selbst in finanzielle Schwierigkeiten abrutscht. Selbst ein Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung können in einem solchen Fall nicht immer helfen, denn sind die Schulden auf einen Schlag zu hoch, müssen selbst gut gebettete Verbraucher teilweise in die Privatinsolvenz. Deshalb führt teilweise einfach kein Weg herum, das Erbe auszuschlagen. In diesem Fall hat man nur noch die Chance, an einige Erinnerungsstücke zu kommen, die keinen echten Wert haben. Alles andere geht dann an denjenigen, der das Erbe annimmt oder annehmen muss. Denn findet sich innerhalb der Erbfolge niemand, der das verschuldete Erbe annehmen möchte, bleibt es am Ende am Staat hängen.

Muss der Steuerzahler die Schulden zurückzahlen?

Dabei stellt sich natürlich eine interessante Frage: Muss der Steuerzahler am Ende für die Schulden von anderen aufkommen? Die Antwort lautet teilweise, wie der Bundesgerichtshof nun festgestellt hat. Der Staat muss nur den Teil der Schulden bezahlen, der sich aus der Erbmasse begleichen lässt. Das heißt konkret: Es werden zuerst alle möglichen Werte zu Geld gemacht. Sobald das geschehen ist, werden die Kosten für diesen Prozess abgezogen. Danach erhalten die Gläubiger dann das übrige Geld. Gibt es noch darüberhinausgehende Schulden, gehen die Gläubiger leer aus – der Steuerzahler muss hierfür nicht aufkommen. Ein verschuldetes Erbe ist also am Ende besonders für die Gläubiger ein echtes Problem – zumindest dann, wenn die Erben die schwere Enterscheidung getroffen haben, das Erbe auszuschlagen.


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