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08.12.2016

Wer nicht genug bekommt, muss mit Folgen rechnen

Die Privatinsolvenz trifft nicht immer nur arme Menschen. Auch diejenigen, die eigentlich ausgesorgt haben sollten, werden manchmal von ihrem Schicksal eingeholt. So beispielsweise ein Apotheker aus Nordrhein-Westfalen, der seinen hohen Lebensstandard durch sogenannte Luftrezepte aufrecht gehalten hat. Als das aufgefallen ist, blieb nur noch die Privatinsolvenz. Man kann noch so gut verdienen: Es ist immer möglich, mehr Geld auszugeben. Das zeigt sich auch am Beispiel eines Apothekers aus Nordrhein-Westfallen. Dieser hatte mit seiner Apotheke ein ziemlich gutes Geschäft gemacht, doch das war scheinbar nicht genug. Um noch mehr Geld zu bekommen, hat er sogenannte Luftrezepte ausgestellt. Konkret geht es dabei um Rezepte für Medikamente, die so gar nicht verkauft wurden. Auf den Kosten blieb die Krankenkasse sitzen. Statt auf den Betrug hätte der Apotheker wohl besser auf ein Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung gesetzt – sein Betrug ist nämlich aufgeflogen.

Zwei Jahre Haft auf Bewährung und eine Privatinsolvenz

So steht der Mann nach dem Gerichtsverfahren mit einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren Haft sowie einer Privatinsolvenz da. Darüber hinaus gilt es 120 Stunden gemeinnützige Arbeit zu erledigen. Ein Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung hätten dagegen vermutlich von Anfang an viel Ärger verhindert. Für den Apotheker kam das aber scheinbar nicht in Frage. Er hat das Geld zudem sehr schnell herumgebracht, denn von den über 100.000 Euro Schaden konnte er gerade einmal die Hälfte zurückzahlen. Das restliche Geld scheint weg zu sein. Mit einem Girokonto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung hätte der Apotheker möglicherweise eine größere Finanzdisziplin gelernt. Diese hätte ihm wohl geholfen, keine Straftat zu begehen.

Frühzeitiges Geständnis hilft dem Angeklagten

Immerhin: Es scheint Reue eingesetzt zu haben, denn der Angeklagte hat seine Straftat schon zu Prozessbeginn gestanden. Das hat am Ende auch dazu geführt, dass es bei einer Bewährungsstrafe geblieben ist. Der Mann hat zudem seinen Komplizen benannt, der ebenfalls mit einer Bewährungsstrafe davongekommen ist. Eine etwas frühere Einsicht und eine Selbstanzeige hätten dem Mann allerdings noch mehr geholfen. Auch frühzeitig auf ein Produkt wie das Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung zu setzen, wäre vermutlich nicht gerade schädlich gewesen. Doch wie so häufig bei Straftaten hat vermutlich auch die Gier eine nicht unbedeutende Rolle gespielt. Anstatt sich mit seinem durchaus hohen Einkommen zufriedenzugeben, wollte der Mann immer mehr. Heute steht er deshalb mit einer Privatinsolvenz und zudem ohne eine Lizenz da.

Bei einer Sucht auf Hilfe setzen

Vielfach sind für Taten wie diese auch eine Kaufsucht oder eine andere Sucht ursächlich. Wer mit einem solchen Problem zu kämpfen hat, sollte nicht nur auf eine Schuldnerberatung und ein Girokonto ohne Schufa, sondern stattdessen auch auf eine Suchtberatung setzen. Das Hilfsangebot für Suchten ist in Deutschland sehr groß, sodass jedem geholfen werden kann. Das gilt allerdings immer nur dann, wenn die Betroffenen sich auch selbst Hilfe suchen. Leider kommt das immer noch recht selten vor, da viele Menschen denken, dass es aus ihren Problemen einen anderen Ausweg geben kann. Eine Straftat ist allerdings nur selten ein solcher Ausweg. Das sieht man auch an dem aktuellen Fall des Apothekers aus Nordrhein-Westfalen.

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