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26.07.2017

Weshalb ein Blick auf die andere Seite der Privatinsolvenz lohnt

Eine Privatinsolvenz gleicht für Gläubiger einer Katastrophe. Wer denkt, dass das Verfahren dazu führen würde, dass die Gläubiger ihr Geld zurückbekommen, hat sich getäuscht. In den meisten Fällen sind die Rückzahlungsquoten marginal. Während die Schuldner irgendwann wieder schuldenfrei sind, stehen die Gläubiger oft vor einem Schuldenberg – ein Blick auf die andere Seite der Privatinsolvenz.

Wenn es um die Privatinsolvenz und Produkte wie das Girokonto ohne Schufa geht, denkt man im Normalfall an ein schwieriges Schicksal für den Schuldner. Doch die Seite des Gläubigers wird dabei gerne außenvorgelassen. Dabei stehen gerade die Gläubiger teilweise vor einem schwierigen Schicksal. Das liegt daran, dass die Rückzahlungsquoten bei einer Privatinsolvenz im Promillebereich liegen. Dazu kommt ein weiteres Problem: Auch eine Firmeninsolvenz sorgt meist dafür, dass für Gläubiger nichts übrigbleibt. Das liegt unter anderem auch daran, dass gerade bei kleineren Firmen die Eigner oder Teilhaber nach der Firmeninsolvenz auch direkt in die Privatinsolvenz abrutschen.

Wie kann man die Privatinsolvenz verhindern?

Viele Verbraucher in Deutschland kämpfen mit einem Produkt wie dem Girokonto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung gegen die Privatinsolvenz an. Das liegt auch daran, dass sie versuchen wollen, ihre Schulden zurückzuzahlen. Keineswegs jedem gelingt das, aber immer mehr Verbraucher in Deutschland sind mit dieser Strategie erfolgreich. Das sieht man auch daran, dass die Zahl der Privatinsolvenzen hierzulande seit Jahren zurückgeht. Das ist auch gut so, denn die Rückzahlungsquoten bewegen sich auf einem enorm niedrigen Niveau. Im Durchschnitt werden sogar weniger als zehn Prozent der Gesamtschulden wieder zurückgezahlt. Das hat mehrere Gründe.

Wie viel bleibt während der Privatinsolvenz zum Leben?

Wer die Privatinsolvenz nicht verhindern kann, muss sich hierzulande gar keine so großen Sorgen machen. Das Leben während der Privatinsolvenz ist hart, allerdings durchaus machbar. Einem Schuldner bleiben knapp über 1.000 Euro als Freibetrag im Monat, zusätzlich gibt es Freibeträge für Kinder und den Ehepartner. Das ist in manchen Regionen sicherlich nicht viel Geld, zumal davon unter anderem auch die Miete bezahlt werden muss. Doch zum Überleben reicht das Geld oft – besonders dann, wenn Verbraucher gleichzeitig auf die Unterstützung einer Schuldnerberatung und eines Girokontos ohne Schufa setzen. Die sogenannte Wohlverhaltensphase im Rahmen der Privatinsolvenz dauert bis zu sechs Jahre, kann allerdings bei gewissen Rückzahlungsquoten bereits nach drei beziehungsweise fünf Jahren enden. In der Zwischenzeit wird einem ein sogenannter Treuhänder zur Seite gestellt, der sich um die Verteilung der über den Freibetrag hinausgehenden Mittel kümmert. Diese werden an die Gläubiger ausgeschüttet.

Warum sind die Rückzahlungsquoten so gering?

Das klingt alles eigentlich so, als sollten die Gläubiger zumindest einen Teil ihres Geldes wieder zurückzubekommen. Doch da täuscht man sich, denn viele Menschen, die auf ein Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen, haben entweder kein oder nur ein geringes Einkommen. Das Nettoeinkommen oder die staatliche Unterstützung liegt teilweise unterhalb des Freibetrags – entsprechend bleibt für die Gläubiger nichts übrig. Ändert sich an der Jobsituation während der Privatinsolvenz nicht, kann auch nichts zurückgezahlt werden. Doch selbst wenn das Einkommen knapp darüberliegt, bleibt für die Gläubiger nicht viel. Die hohen Verfahrenskosten, meist im vierstelligen Bereich, sorgen dafür, dass am Ende doch kein Geld für die Gläubiger bleibt.


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