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21.08.2018

Wichtige Details rund um die Selbstauskunft

Die sogenannte Selbstauskunft, auch Eigenauskunft genannt, wirft für viele Verbraucher noch Fragen auf. Wir klären auf, was man wissen muss.

Mehr über die eigene Bonität zu erfahren ist deutlich einfacher, als man denken mag. Jedes Jahr hat man einmalig die Möglichkeit, sich von der Schufa eine sogenannte Selbst- oder Eigenauskunft zusenden zu lassen. Diese hilft einem dabei, einzuschätzen, welche Daten gespeichert sind und welche Auswirkungen dies auf die Bonität hat. Experten raten deshalb auch dazu, die Auskunft so häufig wie möglich anzufordern und den vergleichsweise geringen Aufwand nicht zu scheuen. Nur wer die eigene Bonität wirklich kennt, kann die Chancen bei der Beantragung von Girokonten, Kreditkarten, Krediten und sogar Mobilfunkverträgen wirklich abschätzen.

Welche Daten sind in einer Schufa-Auskunft aufgeführt?

Wer eine Selbstauskunft bei der Schufa bestellt, der darf sich über eine gute Übersicht über die gespeicherten Daten sowie die relevanten Score-Werte freuen. Konkret umfasst eine Eigenauskunft immer die folgenden Daten:

  • personenbezogene Daten (Name, Anschrift, frühere Adressen, Geburtsdatum, Geburtsort)
  • kontorelevante Daten (aktuelle und frühere Girokonten)
  • finanzrelevante Daten (alles zu aktuellen und früheren Krediten, Kreditkarten, etc.)
  • vertragsrelevante Daten (alles zu laufenden Telefon- und Versicherungsverträgen)
  • nicht vertragsgemäßes Verhalten (Zahlungsverzug, Kreditkündigungen, Privatinsolvenz, etc.)

Die Daten, die eine Person betreffen, fließen in die Berechnung der sogenannten Score regelmäßig nicht ein. Für die Bonität relevant sind die personenbezogenen Daten nur in Hinblick auf das Alter und teilweise die Adresse (wenn der Datensatz sonst wenige Informationen bietet). Deutlich wichtiger sind alle konto- und finanzrelevanten Daten. Selbst wer noch nie durch ein nicht vertragsgemäßes Verhalten aufgefallen ist, kann auf Grund vieler Konten, Kreditkarten oder anderer Finanzprodukte eine schlechte Bonität haben.

Wie kann ich Daten aus der Eigenauskunft löschen?

Es kommt immer wieder vor, dass Verbrauchern bei der Bestellung der Eigenauskunft auffällt, dass Daten entweder fehlerhaft oder zumindest veraltet sind. Sofern dies der Fall ist, sollte im Normalfall eine Löschung möglich sein. Hierbei kommt es allerdings darauf an, wie alt ein entsprechender Eintrag ist und seit wann die entsprechende Schuld beglichen ist. Je nach Eintrag gibt es hier unterschiedliche Fristen, wobei Falscheinträge immer sofort gelöscht werden müssen. Bei veralteten Einträgen gelten diese Fristen:

  • Informationen zu Krediten: 36 Monate nach vollständiger Rückzahlung des Kredits
  • Kreditanträge und Kreditkonditionenanfragen: 12 Monate nach der Antragstellung
  • Details zu Konten und Kreditkarten: Direkt nach der Kündigung des Produkts
  • Offene Geldforderungen (unter 2.000 Euro): Direkt bei Rückzahlung innerhalb von 6 Wochen

Faktisch ist die Löschung allerdings regelmäßig komplizierter, denn sie muss grundsätzlich zuerst vom Vertragspartner der Schufa ausgehen. Stellt dieser sich quer, wird es kompliziert. Dann sollte man als Verbraucher meist einen Anwalt einschalten, um eine Löschung zu erwirken.

Warum ist die Selbstauskunft nicht immer kostenlos?

Wer sich auf der Webseite der Schufa umsieht, der findet verschiedene kostenpflichtige Angebote. Meist sorgt dies für Verwirrung, denn die Selbstauskunft muss von Gesetzeswegen aus kostenfrei sein. Dies ist sie auch, man muss als Verbraucher aber das richtige Produkt auf der Webseite der Schufa lokalisieren. Dort werden unterschiedliche Internetangebote mit Sofortauskunft sowie Abo-Modelle und Spezialauskünfte gegen Gebühr beworben. Meist erst ganz unten in der Liste zu finden ist die kostenfreie Auskunft – diese ist Verbraucher generell und ohne Einschränkungen kostenlos. 


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