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Wie geht es weiter, wenn die Privatinsolvenz unausweichlich ist?

Die Privatinsolvenz ist für Verbraucher ohne Zweifel ein schwerer Schlag. Wer auf einmal mit finanziellen Problemen zu kämpfen hat und keinen anderen Ausweg mehr als die Privatinsolvenz sieht, führt über Jahre ein Leben mit starken Einschränkungen. Mit einem Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung kann man ein solches Schicksal oft noch verhindern. Doch wenn das nicht hilft, wie läuft die Privatinsolvenz dann ab? Die Privatinsolvenz kann man als Ultima Ratio zur Bekämpfung der Überschuldung sehen. Wer auf ein solches Verfahren setzen muss, hat meist keine andere Wahl mehr. Falls die Schulden sich allerdings noch bekämpfen lassen, empfiehlt es sich, auf ein Produkt wie das Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung zu setzen. Eine Beratungsstelle kann einem jeden Verbraucher auch dabei helfen, zu entscheiden, wann eine Privatinsolvenz sinnvoll ist. Auch einfache Erklärungen über die Insolvenz als solche kann eine Beratungsstelle einem jeden Verbraucher bieten. Diese Hilfe sollte man unter allen Umständen in Anspruch nehmen.

Kann jeder Verbraucher Privatinsolvenz anmelden?

© Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos

Generell steht das Privatinsolvenzverfahren einem jeden Verbraucher offen. Konkret bedeutet das also, dass jeder Deutsche bei finanziellen Problemen die Möglichkeit hat, in die Privatinsolvenz zu gehen. Es gibt allerdings einige Ausnahmen. Wer beispielsweise durch eine Firmenpleite in die Privatinsolvenz gezogen wird, muss bei über 20 verschiedenen Gläubigern mit Einschränkungen bei der Privatinsolvenz zurechtkommen. Die Restschuldbefreiung am Ende der Privatinsolvenz steht zudem nicht für jede Art von Schulden offen. Konkret sind beispielsweise Schulden ausgeschlossen, die aus einer Straftat entstanden sind. Wer beispielsweise Steuern hinterzogen hat und auf Grund der Rückzahlung Privatinsolvenz anmelden musste, kann sich der Steuerschulden nicht durch eine Restschuldbefreiung entziehen.

Wie beginnt das Privatinsolvenzverfahren?

Wer es nicht geschafft hat, die Privatinsolvenz mit einem Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung zu verhindern, muss vor einer möglichen Anmeldung zur Privatinsolvenz versuchen, eine Einigung mit den Gläubigern zu erzielen. Der sogenannte außergerichtliche Einigungsversuch ist Voraussetzung für ein Verfahren. Sollte die Einigung scheitern, beginnt das Insolvenzverfahren. Im Rahmen dessen werden als erst alle möglichen Vermögenswerte ausgemacht und den Schulden gegengerechnet. Daraufhin wird noch einmal versucht, eine Einigung mit den Gläubigern zu erzielen. Bei der gerichtlichen Einigung ist seitens der Gläubiger keine Einstimmigkeit erforderlich, weswegen diese Art der Einigung etwas häufiger zustande kommt. Sollte allerdings auch das nicht klappen, wird das Insolvenzverfahren offiziell eröffnet. Dann werden alle Vermögenswerte zu Geld gemacht und an die Gläubiger verteilt. Ein Insolvenzverwalter verwaltet ab diesem Zeitpunkt das pfändbare Einkommen des Schuldners (die Pfändungsfreigrenze liegt derzeit bei knapp über 1.000 Euro für alleinlebende Verbraucher ohne unterhaltspflichtige Kinder).

Wie lange dauert das Privatinsolvenzverfahren?

Seit der Reform des Privatinsolvenzrechts, sind in Deutschland Verfahren mit einer Dauer zwischen drei und sechs Jahren möglich. Mit Beendigung des Verfahrens winkt die Restschuldbefreiung. Dazwischen steht die sogenannte Wohlverhaltensphase, in der sich ein Verbraucher nichts zu Schulden kommen lassen darf, also beispielsweise keine neuen Schulden machen darf. Ansonsten droht eine Aussetzung der Restschuldbefreiung. Eine vorzeitige Beendigung des Verfahrens nach drei Jahren ist bei Rückzahlung von 35 Prozent der Schulden sowie der gesamten Verfahrenskoten möglich. Gelingt es einem nach fünf Jahren zumindest die gesamten Verfahrenskosten zu begleichen, endet das Verfahren immerhin bereits zu diesem Zeitpunkt. Nach sechs Jahren Wohlverhalten winkt auch ohne signifikante Rückzahlung ein Ende des Verfahrens.

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