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26.06.2015

Wie lange dürfen negative Schufa-Einträge gespeichert werden?

Viele Deutsche haben Angst vor einem negativen Schufa-Eintrag. Viele vermuten, dass sie bei der Kreditanstalt einen negativen Eintrag haben. Doch das ist oft ein Trugschluss, denn insgesamt haben gerade einmal 9,2 Prozent aller Deutschen überhaupt negative Merkmale in ihrer Schufa Score. Das bedeutet, dass nur jeder Zehnte überhaupt mit der Schufa kämpfen muss. Doch was können diese acht Millionen Menschen tun?

© Photoeuphoria | Dreamstime Stock Photos

Die Schufa macht zweifelsohne mehr Menschen Angst als eigentlich nötig, denn neun von zehn Deutsche haben ausschließlich positive Einträge in ihrer Schufa-Score. Da die durchschnittliche Bonität in Deutschland aber so gut ist, hat das umso schlimmere Folgen für all diejenigen, die einen negativen Schufa-Eintrag haben. Das merkt man in vielen Lebenssituationen. Egal ob beim Abschluss eines Mietvertrags oder eines Mobilfunkvertrags – die Schufa ist auch dann im Spiel, wenn es gar nicht um finanzielle Dinge in erster Linie geht. Bei finanziellen Dingen ist die Sache natürlich noch schwieriger, denn Kreditkarten und Girokonten werden oft ausschließlich an die Kunden ausgestellt, die eine einwandfreie Bonität vorzuweisen haben. Mit dem Girokonto ohne Schufa von Global MasterCard gibt es seit einiger Zeit allerdings eine positive Ausnahme.

Schufa-Daten genau überprüfen

Wer sich mit einem negativen Schufa-Eintrag herumschlagen muss, der hat mehrere Möglichkeiten, die Situation zu bereinigen. So ist es schon grundsätzlich sinnvoll, eine Schufa-Selbstauskunft anzufordern. Wer das getan hat, der kann überprüfen, ob alle Einträge, die zur Ermittlung der Bonität herangezogen werden, auch wirklich korrekt sind. Genau hier gibt es oft Fehler, wie viele Kunden des Girokontos ohne Schufa berichten. Umfragen haben herausgefunden, dass in fast jeder dritten Auskunft Fehler vorlagen. Das können komplett falsche Einträge, etwa durch eine Zuordnung zur falschen Person, oder schlichtweg veraltete Einträge sein. Letztere dürfen nach einer gewissen Frist nicht mehr für die Bonitätsberechnung verwendet werden.

Löschung dauert bis zu zehn Jahre

[caption id="attachment_540" align="alignleft" width="183"]SCHUFA Holding AG SCHUFA Holding AG[/caption] Viele Verbraucher wissen allerdings gar nicht, ab wann sie neben einem Girokonto ohne Schufa auch wieder auf normale Finanzprodukt setzen dürfen. Relevant sind dafür die sogenannten Speicherfristen von Schufa-Einträgen. Diese unterscheiden sich je nach Tatbestand deutlich. Die häufigste Variante ist ein nicht vertragsgemäßes Verhalten, also etwa die verspätete oder gar nicht erfolge Bezahlung einer Rechnung. Hier wird ein Eintrag bei erledigten Fällen nach drei Jahren gelöscht. Bei nicht erledigten Fällen erfolgt die Löschung erst nach vier Jahren. Kredite bleiben nach Abschluss der Rückzahlung für drei Jahre für die Berechnung relevant. Dasselbe gilt für Kreditkartenkonten. Girokonten und Handyverträge müssen dagegen sofort nach der Terminierung des Vertragsverhältnisses auch aus der Schufa-Auskunft verschwinden.

Privatinsolvenz bleibt lange relevant für die Bonität

Wer auf ein Konto ohne Schufa setzt, der kann sich auch während einer Privatinsolvenz über Unterstützung freuen. Das gilt auch nach dem Abschluss des Verfahrens, denn dieses bleibt für die Schufa auch danach lange relevant. Die Eröffnung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens (Privatinsolvenz) wird für sechs Jahre gespeichert. Eine Ankündigung einer Restschuldbefreiung bleibt sogar zehn Jahre gespeichert. Wird eine Erteilung gewährt, erfolgt die Löschung des Eintrags aber bereits nach drei Kalenderjahren. Erhält die Schufa einen Bericht über eine Versagung, so gilt eine taggenaue Frist von drei Jahren. Wer einmal in die Verschuldung abgerutscht ist, der hat es zweifelsohne nicht einfach. Mit einem Konto ohne Schufa sind die Chancen, in ein normales Leben zurückzukehren, aber deutlich größer.  

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