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27.04.2020

Wie stark wächst die Arbeitslosigkeit 2020?

Dass die Arbeitslosigkeit nach der Coronakrise zu einem wachsenden Problem wird, steht außer Frage – doch wie stark wird der Jobverlust ausfallen?

Das Coronavirus sorgt zweifelsfrei für eine der größten Krisen dieses Jahrtausends. Die internationalen Verwerfungen werden vermutlich sogar so umfangreich ausfallen wie bei keiner anderen Krise der näheren Vergangenheit. Wie enorm zeigt sich schon heute in vielen Ländern, denn allein in den USA haben viele Millionen Menschen innerhalb weniger Tage ihren Job verloren. Doch wie ist die Situation in Deutschland? Zwar setzen hier verstärkt Menschen auf ein Produkt wie das Girokonto ohne Schufa oder eine Schuldnerberatung, doch in der Arbeitslosenstatistik sieht es noch gut. Bleibt nur die Frage: Wie lange noch?

Starker Anstieg der Arbeitslosigkeit ist gegeben

Experten sind sich grundsätzlich sicher, dass die Arbeitslosigkeit in den kommenden Monaten stark steigen wird. Auch im Jahresmittel wird die Arbeitslosigkeit höher liegen als im Jahr zuvor. Das zeigt etwa eine Modellierung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Selbst beim positiven Modell, das von starken Einschränkungen für sechs Wochen und einer langsamen Rückkehr zur Normalität innerhalb von weiteren sechs Wochen ausgeht, sind die Folgen gravierend. Die Arbeitslosenzahl würde laut der Prognose zeitweise auf 2,47 Millionen steigen, im Februar waren es noch 2,26 Millionen gewesen.

Anstieg im Jahresmittel läge nur bei 90.000

Dennoch macht die IAB-Schätzung, die sich zumindest was die harten Maßnahmen angeht, als ziemlich treffend erweist, auch ein wenig Hoffnung. Im Jahresmittel sieht die Schätzung nur einen Anstieg der Arbeitslosenzahlen um 90.000 vor – schon im Dezember wäre fast wieder derselbe Stand erreicht wie im Vorjahr. Dabei geht die IAB allerdings davon aus, dass die komplette wirtschaftliche Erholung nur genauso lange dauern wird, wie der Shutdown. Ob das realistisch ist, werden die nächsten Wochen zeigen – Experten zweifeln das allerdings an.

Drei Millionen Arbeitslose bei negativem Szenario

Auch deshalb rückt ein anderes Szenario des IAB auch einige Woche nach der Auswertung noch ins Blickfeld: In einem Szenario mit längerem Shutdown von zehn Wochen und anschließenden zehn Wochen Erholung könnte die Arbeitslosigkeit zeitweise auf über drei Millionen Betroffene in die Höhe schnellen. Zwar ist der Shutdown als solcher schlussendlich nicht so lange ausgefallen, doch die komplette Erholung könnte nach einigen Einschätzungen sogar noch länger dauern als zehn Wochen. Dadurch könnte dieses Szenario wieder realistisch werden – trotz des erfolgreichen Instruments der Kurzarbeit. Es bleibt zu hoffen, dass sich dies nicht bewahrheitet und sich die Zahlen schlussendlich doch eher im Rahmen des ersten Szenarios bewegen. 


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