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Wie steht es um die Zukunft der Bonitätsauskunft?

Die Schufa ist ohne Frage der bekannteste Anbieter von Daten über Verbraucher in Deutschland. Kaum ein anderes Unternehmen auf der ganzen Welt hat so viele Daten über Menschen wie die Schufa. Doch das bedeutet keineswegs, dass es nicht auch andere Anbieter gibt. Besonders Start-Ups versuchen, die etablierten Parteien derzeit aufzumischen. Ein Modell für die Zukunft? Wirklich populär ist das Geschäft mit Daten über Verbraucher nicht. Das sieht man an der Schufa gut. Viele Menschen setzen beispielsweise allein deshalb auf ein Girokonto ohne Schufa, weil sie mit der Auskunftei aus Wiesbaden nichts zu tun haben wollen. Einen schlechten Ruf genießt aber nicht nur die Schufa, auch Konkurrenten wie Creditreform sind in der Bevölkerung nicht gerade beliebt. In Zukunft könnten Schufa und Co aber nicht die einzigen Namen in der Branche sein, denn gleich mehrere Auskunfteien suchen gerade einen Weg in den Markt. Aus dem Konto ohne Schufa könnte dann irgendwann ein Konto ohne Auskunfteien werden. Zwei Start-Ups haben besonders interessante Ideen.

Bonität über soziale Medien bestimmen

© John Valenti | Dreamstime Stock Photos

In Deutschland kaum bekannt ist ein Hamburger Unternehmen, das sich im Ausland durchaus bereits als erfolgreich bewiesen hat. Anstatt die Bonität über komplizierte Algorithmen aus Daten von Händlern zu berechnen, setzt das noch junge Unternehmen auf soziale Medien. Es liest Datensätze aus verschiedenen Internetprofilen aus und kommt so zu einer Bonitätsbewertung. Konkret können Verbraucher so nach ihren eigenen Aussagen bewertet werden. Auch der Freundeskreis kann eine entscheidende Rolle für die Bonität spielen. In Deutschland ist diese Art der Bewertung bislang verboten, doch in Zukunft könnten bei der Berechnung auch soziale Medien eine entscheidende Rolle spielen. Was in anderen Ländern längst Usus ist, wird sicherlich irgendwann auch nach Deutschland überschwappen.

Mehrmals kostenlos an die Bonitätsauskunft

Ein anderes deutsches Start-Up geht einen anderen Weg und setzt an anderer Stelle an. Viele Verbraucher entscheiden sich auch deshalb für ein Konto ohne Schufa, weil sie sich finanziell von der Schufa abgezockt fühlen. Zwar ist die Bonitätsauskunft seit einiger Zeit einmal im Jahr kostenlos, doch auf dem Weg zur Auskunft muss man sich auf der Website der Schufa durch einen Dschungel an kostenpflichtigen Varianten quälen. Wer ein zweites Mal eine Auskunft innerhalb von zwölf Monaten anfragt, der wird in jedem Fall zur Kasse gebeten. Ein Start-Up will genau das ändern und mit einem kostenlosen Service Geld verdienen. Was paradox klingt, hat durchaus System. Das Unternehmen will die Bonitätsauskunft verschenken und Kunden gleichzeitig passende Angebote machen. Dadurch lässt sich dann auf einem anderen Weg Geld verdienen – und beide Seiten profitieren.

Die Bonitätsberechnung wird sich wandeln

Wer heute auf ein Girokonto ohne Schufa setzt, der kann das zweifelsohne auch in einigen Jahren noch machen. Doch die Bonitätsauskunft wird sich wohl dennoch ändern, denn immer mehr Datensätze bedeuten auch eine immer genauere Bestimmung der Bonität. Dabei werden voraussichtlich auch viele Fehler, die heute noch gemacht werden, ausgemerzt. Davon werden am Ende all die Kunden profitieren, die sich nichts zu Schaden kommen haben lassen. Wer dagegen in der Vergangenheit die eine oder andere Rechnung nicht bezahlt oder bei der Rückzahlung von Krediten in Rückstand geraten ist, der wird es zukünftig wohl sogar noch schwerer haben.

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