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23.08.2017

Wird das neue Privatinsolvenzrecht angenommen?

Seit dem 1. Juli 2014 gelten in Deutschland neue Regeln für die Privatinsolvenz. Verbraucher, die auf ein Produkt wie das Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen, haben dadurch die Möglichkeit, eine Privatinsolvenz schneller zu beenden. Doch laut aktuellen Erfahrungsberichten von Schuldnerberatungen nutzen nur sehr wenige Menschen diese Möglichkeit auch.

Von der Reform der Privatinsolvenz haben sich in Deutschland viele Menschen viel versprochen. Seit dem 1. Juli 2014 sieht die Welt rund um die Privatinsolvenz nun anders aus. Mittlerweile gibt es insgesamt drei Möglichkeiten, um die Privatinsolvenz zu beenden:

  • nach sechs Jahren (wie zuvor)
  • nach fünf Jahren (unter Zahlung der Gerichts- und Verfahrenskosten)
  • nach drei Jahren (unter Zahlung der Gerichts- und Verfahrenskosten sowie mindestens 35 Prozent der Gesamtschulden)

Die zwei unteren Möglichkeiten sind dabei komplett neu dazugekommen und geben Menschen, die mit einer Privatinsolvenz zu kämpfen haben, neue Möglichkeiten. Gerade wer auf ein Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzt und damit einen echten Willen zeigt, die Schulden abzubauen, kann diese Möglichkeiten unter Umständen nutzen.

Erste Erfahrungsberichte verheißen nichts Gutes

Offizielle Zahlen gibt es zwar noch nicht – sie werden Anfang 2018 erwartet – aber die bisherigen Erfahrungen von Schuldnerberatern und Verbraucherschützern sehen nicht gut aus. Demnach würde das neue Insolvenzrecht bislang kaum genutzt. Die Gründe dafür sind weniger vielfältig als man denken mag. Vielmehr geht es gewöhnlich fast immer um das liebe Geld. Ein Ende nach drei Jahren ist für die meisten Menschen schlichtweg nicht möglich, weil 35 Prozent der Gesamtschulden nur sehr selten aufgebracht werden können – selbst mit einem Job. Dazu kommen die meist vierstelligen Gerichts- und Verfahrenskosten. Im Rahmen einer normalen Privatinsolvenz müssen damit meist insgesamt mehr als 50 Prozent der Gesamtschuld zurückgezahlt werden. Zu viel für die meisten Menschen, die mit einer Privatinsolvenz kämpfen.

Verbraucher setzen eher auf eine außergerichtliche Einigung

Das liegt auch daran, dass die geforderte Quote so hoch ist, dass sie Verbrauchern oft auch eine andere Lösung ermöglicht. Wer auf ein Girokonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzt, der kann gewöhnlich auch eine außergerichtliche Lösung ohne Privatinsolvenz anstreben. Das heißt konkret: Wer sich in einer Situation befindet, in der ein Schuldenabbau ohne Privatinsolvenz möglich ist, nimmt diese meist auch wahr. Damit kommen die Verbraucher, die einen Exit nach drei Jahren unter Rückzahlung von mindestens 35 Prozent der Schulden plus Verfahrenskosten schaffen könnten, gar nicht erst in die Privatinsolvenz. Sie schaffen es schon davor, die Privatinsolvenz zu verhindern und dank der Unterstützung von einer Schuldnerberatung und Produkten wie dem Girokonto ohne Schufa einen alternativen Ausweg zu finden.

Ende nach fünf Jahren wird auch nur selten genutzt

Doch auch der vergleichsweise einfache Exit nach fünf Jahren wird von wenigen Verbrauchern genutzt – davon zumindest gehen die Experten aus. Die Gründe dafür liegen nicht einmal zwingend am Geld, sondern auch daran, dass die meisten Menschen auf das eine Jahr auch nicht mehr achten. Vielen ist der Antrag zu aufwendig. Manche vergessen diesen auch einfach, heißt es aus Kreisen von Schuldnerberatern und Verbraucherschützern. Der bürokratische Aufwand scheint zu groß, um eine Ende der Insolvenz nach fünf Jahren attraktiv zu machen. Insgesamt scheint die Reform der Privatinsolvenz ihre große Wirkung eher zu verfehlen.


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