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Wird die Rente bei einer Privatinsolvenz gepfändet?

Bei einer Privatinsolvenz gehört die Gehaltspfändung zum Alltag. Doch wie sieht es eigentlich mit der Rente aus? Auch diese kann während einer Privatinsolvenz gepfändet werden. Es gibt allerdings Einschränkungen und natürlich auch Freibeträge. Wer im Alter auf einmal in die Privatinsolvenz abrutscht, hat es aber dennoch alles andere als einfach.

Wer es sich im hohen Alter einfach nochmal gut gehen lassen will, der darf seine Finanzen nicht einfach aus dem Blick verlieren. In den letzten Jahren ist es immer häufiger vorgekommen, dass ältere Menschen auf einmal auf eine Schuldnerberatung und ein Produkt wie das Konto ohne Schufa setzen mussten. Auch die Zahl der Privatinsolvenzen ist bei Rentnern gestiegen – deutlich entgegen des eigentlichen Trends. Das liegt zum einen an niedrigen Renten, zum anderen aber auch daran, dass ältere Personen größere Risiken eingehen. Kredite im Alter sowie ein übertriebener Lebenswandel führen immer häufiger dazu, dass Rentner auf einmal auf finanzielle Probleme stoßen. Doch was passiert dann eigentlich mit der Rente?

Bei der Rente gelten dieselben Pfändungsgrenzen

Wer im Alter in die Privatinsolvenz abrutscht und auf einmal mit einer Pfändung zurechtkommen muss, für den gelten dieselben Regeln wie für Arbeitnehmer. Das heißt konkret: Es gibt bestimmte Freibeträge, über diese hinaus kann auch die Rente gepfändet werden. Für eine Single liegen die Freibeträge aktuell bei knapp mehr als 1.100 Euro. Eine darüber hinaus gezahlte Nettorente würde in diesem Fall gepfändet werden und geht an den Insolvenzverwalter. Sofern man einen Ehepartner oder im Ausnahmefall noch unterhaltspflichtige Kinder hat, kann der Freibetrag bei einer Pfändung noch ansteigen. Auch wenn man besonders viel Rente bekommt, gelten leicht abweichende Sätze, da die Freigrenzen bei einer höheren Nettorente ebenfalls etwas höher liegen. Man bezahlt dann zwar prozentual mehr zurück, darf absolut aber auch etwas mehr behalten.

Pfändungen der Rente fallen selten besonders hoch aus

Im Schnitt fallen die Pfändungen der Rente allerdings relativ gering aus, da die durchschnittliche Rente von Menschen in der Privatinsolvenz unterhalb des Freibetrags liegt. Wer also nicht gerade eine besonders gute Rente bekommt, muss meist nur einen kleinen Teil der Rente für den Schuldendienst aufgeben. Schwierig wiegt deshalb oft auch, dass man ein die Selbstbestimmung über das eigene Leben verliert und eine andere Person, der Insolvenzverwalter, auf einmal alle wichtigen Entscheidungen treffen darf. Besonders schlimm ist vielfach auch, dass man sein geliebtes Auto oder eine Immobilie abgeben muss. Selbst aus einer gemieteten Wohnung oder einem gemieteten Haus muss man möglicherweise ausziehen, wenn die Miete schlichtweg zu hoch ist. Genau dies wiegt für viele ältere Verbraucher schwer.

Alternativen zu einer Privatinsolvenz im Alter

Auch für Rentner gibt es allerdings durchaus Alternativen zu einer Privatinsolvenz. Eine solche ist beispielsweise die Kombination aus einem Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung. Mit der richtigen Strategie ist es durchaus möglich, dass man die eigenen finanziellen Probleme auch im hohen Alter wieder in den Griff bekommen. Wichtig ist dabei allerdings, dass man die Schulden ernst nimmt und nach einer passenden Strategie sucht, um diese möglichst schnell wieder abzubauen. So bleiben zumindest noch einige angenehme Jahre im Leben, in denen das Thema Schulden keine Rolle mehr spielen muss.


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