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Wirtschaftliches und persönliches Schicksal: Das Ende von Quelle

Quelle war einmal einer der großen Namen der deutschen Unternehmerlandschaft. Die Firma, die ihren Hauptsitz in Nürnberg-Fürth hatte, beschäftigte viele tausend Mitarbeiter und wuchs über Jahre rasant. Doch dann kam das Internet und mit ihm der rasante Abstieg des Versandhändlers. Nachdem auch das Insolvenzverfahren keinen Erfolg brachte, wurden die verbliebenen Immobilien zuletzt zwangsversteigert. Der Fall Quelle steht nicht nur für ein aufstrebendes Unternehmen und einen steilen Abstieg, sondern auch für viele Privatschicksale. Wie auch bei Pleiten wie der von Schlecker, standen nach dem endgültigen Aus von Quelle mehrere tausend Mitarbeiter auf der Straße. Einige warf die Entlassung sogar so aus der Bahn, dass nur noch die Privatinsolvenz als Lösung verblieb. Andere konnten sich durch ein Girokonto ohne Schufa retten und sich finanziell konsolidieren. Wenngleich viele der ehemaligen Mitarbeiter weniger betroffen waren, da die Jobsituation am bayerischen Hauptsitz vergleichsweise gut ist, stellte die Pleite für viele Privatpersonen einen Schlag ins Gesicht dar. Mit dem endgültigen Ende von Quelle ist eine Ära zu Ende gegangen.

Vom Großkonzern zum Pleitier

© Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos

Quelle strebte einst an, der größte Versandhändler in ganz Deutschland zu werden. Es gab Zeiten, da waren Kataloge der große Angriff auf den Einzelhandel. Quelle wuchs in dieser Zeit, genauso wie Konkurrenten wie Otto, enorm. Anstatt in den Laden zu gehen, kauften die Leute lieber im Katalog und ließen sich die Ware liefern. Quelle, Otto und Co schienen in dieser Zeit nicht aufholbar zu sein. Wenngleich es den Unternehmen gelang, den Einzelhändlern immer mehr Marktanteile abzunehmen, war irgendwann Schluss mit Wachstum, denn nach der Hochphase des Versandhandels, kam auf einmal eine neue Technik: Das Internet. Amazon und viele andere Spieler liefen Quelle schnell den Rang ab. Quelle dagegen verpasste den Umstieg aufs Onlinegeschäft und konnte auch bei den Preisen nicht mehr mit der Konkurrenz mithalten.

Vom aufstrebenden Stern zur Pleite

Wie viele Stars, die versuchen sich nach einem steilen Abstieg mit einem Produkt wie dem Konto ohne Schufa über Wasser zu halten, erging es auch Quelle. Übermut sorgte zuerst dafür, dass Quelle den Umstieg ins Internet verschlief und danach dafür, dass nicht die richtigen, sondern grundlegend falsche Entscheidungen getroffen wurden. Anstatt einen Wandel einzuleiten, entschied sich Quelle für die Ehe mit Karstadt. Ein folgenschwerer Fehler, denn die beiden Konzerne mit einer grundverschiedenen passten nicht nur schlecht zusammen, sie hatten auch beide den Wandel in die Moderne verschlafen. Die unglückliche Ehe sorgte am Ende dafür, dass beide Seiten in die Pleite abrutschten. Quelle meldete vor sechs Jahren Insolvenz an. Die erhoffte Rettung kam auch im Rahmen des Insolvenzverfahrens nicht.

Das Ende von Quelle war absehbar

Entsprechend war das Ende von Quelle absehbar. Im vergangenen Monat wurden nun auch die letzten Überbleibsel eines der größten Versandhändler der deutschen Geschichte terminiert. Das Firmengelände in Nürnberg-Fürth wurde zwangsversteigert, sodass die Gläubiger zumindest noch einen kleinen Teil ihres Geldes wiedersehen. Mit dem Ende von Quelle, kam auch für viele Mitarbeiter eine Art „Ende“. Nicht nur der Arbeitsvertrag, sondern oft auch das normale Leben kam zum Erliegen. Viele Menschen rutschten in die Überschuldung ab. Eine Rettung durch ein Girokonto ohne Schufa ist zwar möglich, war für viele aber alles andere als einfach. Mit einem großen Konzern sind eben auch so einige Einzelschicksale verbunden.

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